Drücke „Enter”, um zum Inhalt zu springen.

Veröffentliche Beiträge in “Gesellschaft & Medien”

Entwicklungen in Gesellschaft und Medien mit PR-Bezug

Imagekampagnen für den Islam – eine Herausforderung

2
Die Angst vor dem Islam „Woran denken Sie beim Stichwort Islam?“. In verschiedenen Studien wurde die deutsche Bevölkerung mit dieser Frage konfrontiert. Fanatismus und Gewaltbereitschaft schafften es unter den Top 3 bei der Auswertung mit 70 % und 60 %. Und wer hätte es gedacht, etwa 80 % der Bevölkerung assoziieren mit dem Islam die Unterdrückung der Frau. (Universität Münster 2010) Forscher fanden interessanterweise auch heraus, dass je stärker der Kontakt mit Muslimen ist, desto positiver ist der Eindruck von ihnen. Die Angst vor dem Islam begründet sich auf zahlreiche soziale, historische und politische Ursachen, aber auch auf Grund der medialen Berichterstattung. Wie die Studie ebenfalls herausfand ist es auch die Unwissenheit. In diesem Zusammenhang bin ich in letzter Zeit auf verschiedene Imagekampagnen über den Islam gestoßen, die mit kreativen Methoden dagegen halten wollen. „I love my prophet“ [caption id="attachment_5128" align="alignleft" width="237" caption="Quelle: www.styleislam.com"][/caption] Es handelt sich hierbei einmal um zwei junge muslimische Modedesigner, die an den Vorurteilen gegenüber dem Islam etwas ändern wollen. Das Ehepaar Melih und Yeliz Kesmen aus Witten an der Ruhr will Mode mit religiösen Botschaften kreieren und gleichzeitig diese Nische nutzen, um dem Islam ein besseres Image zu verleihen.

Unsere digitalen Fußstapfen

0

Wie Fußstapfen im Schnee hinterlassen wir alle Spuren im Netz. Ob gewollt oder ungewollt – sie bestimmen über unseren Ruf im Internet. Zumindest gibt es Möglichkeiten, seine Spuren aufzufinden, zu…

Die Ennomane, der mspro und Herr Friedrich

1

Von Klarnamen und Pseudonymen im Internet Google+ hat damit angefangen und löschte „Die Ennomane“ alias Enno Park, weil dieser das jüngste unter den sozialen Netzwerken nicht seinem richtigen Namen nutzen…

Krisenkommunikation des WWF im Shitstorm: Marathonlauf statt Schockstarre

3
Foto: Cornerstone / pixelio.de Die PR-Abteilung des WWF ist momentan wirklich nicht zu beneiden. Vor etwa einer Woche (Mittwoch) flimmerte die Doku „Der Pakt mit dem Panda“ von Wilfried Huismann (Teil 1, Teil 2) über die deutschen Fernseh- und Computerbildschirme. Dabei wurde die Zusammenarbeit des WWF mit der Wirtschaft scharf kritisiert und die Kooperation mit Gentechnik-Konzernen vorgeworfen. Alle Vorwürfe hat der WWF selbst zusammengestellt und kommentiert.  Die WDR-Doku löste einen Sturm der Entrüstung unter den zahlreichen WWF-Unterstützern aus, ein Shitstorm der allerersten Güteklasse. Und als am Donnerstagabend die Kommunikation um 18 Uhr Feierabend machte, erntete  der WWF auch noch den belehrenden Zeigefinger der Blogger. Zurecht? Diesem ersten Ansturm war der WWF nicht gewachsen. Scheinbar in Schockstarre verfallen, bezog er auf der Webseite erst am nächsten Tag Stellung. Für die PR-Blogosphäre eine untolerierbar lange Zeitspanne, um sich intern zu beraten, die Informationen zusammenzutragen, sie zusammenzufassen und vorwurfsbezogen zu reagieren. Das mag richtig sein, wenn so ein Thema am Vormittag aufpoppt, und eine PR-Abteilung von 4-5 Leuten die Sache stemmen kann. Erst Recht gilt das, wenn schon Tage vorher bekannt ist, was für eine Welle da auf die PR-Abteilung zurollt. Die Kritik, keinerlei oder schlechte Krisenkommunikation betrieben zu haben, wollte der WWF so nicht auf sich sitzen lassen und veröffentlichte eine interessante Chronik der Kommunikationsabläufe. Sie zeigt, dass mit sehr limitierter Menpower (zu Beginn 1-2 Leute) eine umfangreiche Krisenkommunikation eingeleitet wurde – unvorbereitet sieht anders aus. Die ergriffenen Maßnahmen waren keine Schnellschüsse sondern als leere Hüllen vorhanden, die erst nach Bekanntwerden der Filminhalte befüllt werden konnten. Dass der Feierabend zur besten Postingzeit um 18 Uhr am Donnerstag nicht der klügste Schachzug war, ist auch dem WWF bewusst.

Daimler und die Facebook-Gruppe

3

In der letzten Woche fiel ein Konzern mit negativen Schlagzeilen auf: Doch diesmal waren es nicht Apple, Google, Facebook oder Sony, sondern der Automobilhersteller Daimler. Auslöser dieser Schlagzeilen war ein…

PR-Tipps für die nächste Märchenhochzeit

0

Am 29. April gaben sich Prinz William und seine Kate Middleton endlich das Jawort und die halbe Welt nahm Teil an ihrem Ehegelübde. Im Nachhinein will es natürlich wieder niemand…

Internetkrimi im ZDF: PR für den Datenschutz?

0

Wer sich im Netz bewegt, hinterlässt Spuren. Und allen Rufen engagierter Datenschützer zum Trotz oft auch noch bewusst – und dabei immer privater, immer intimer. Gleichzeitig entstehen immer ausgeklügeltere Wege,…