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Werbefrei ist jetzt vorbei – Facebook und die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender

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Der Facebook-Auftritt der Tagesschau zählt derzeit fast 100.000 „likes“ und die Posts von ZDF heute werden von über 92.000 Facebook-Nutzern verfolgt. Bisher gab es ein Abkommen mit Facebook, das diese und alle anderen Seiten der öffentlich-rechtlichen Sender werbefrei hielt. Nun verlangt Facebook für jedes einzelne werbefreie Profil 50.000 Dollar. Laut Rundfunkstaatsvertrag § 11d Abs.5 dürfen ARD und ZDF keine Werbung im Internet senden. Nun wird geklärt, ob ARD und ZDF zahlen, die Seiten entfernt werden müssen oder die Werbung auf den Seiten geduldet werden kann.

Fundstücke der Woche #KW7

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Grafik BITKOM zur Online-Zeit. Quelle: http://somest.at/ACgBvLOnline-Zeit ist Social Media-Zeit: Eine aktuelle, repräsentative Studie des Hightech-Verbandes BITKOM befasst sich mit der Frage, womit deutsche User ihre Zeit im Netz verbringen. Das erstaunliche Ergebnis:  Der Großteil der Online-Zeit, nämlich 22,6 %, wird in sozialen Netzwerken verbracht.  

Fundstücke der Woche #KW6

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Negativ-Schlagzeilen für Path & Pinterest: Die zwei Netzwerke mit dem P sind momentan die places to be. Neben all dem Hype gab es in dieser Woche aber auch Kritik an den Shootingstars. Während noch über die rechtlichen Grenzen beim Teilen und Verlinken auf Pinterest diskutiert wird, rückt jetzt auch das heimliche Geschäftmodel des Netzwerks in den Fokus: Die User-links werden bei bestimmten Pins gegen eigene Links mit einem Affiliate-Tracking-Code ausgetauscht. So kann Pinterest an eventuellen Einkäufen verdienen. Auch die Begeisterung für das mobile Netzwerk Path bekam diese Woche einen Dämpfer: Die App speichert ungefragt das gesamte Adressbuch der Nutzer auf den Servern des Unternehmens.

Projektvorstellung: Der Green Club Index startet in Rhein Main Region

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Am 8. Februar um 15:00 Uhr ist es soweit: Der Green Club Index Rhein Main stellt sich der Presse vor. Bei einem OpenForum diskutieren unter anderem Roman Dashuber (Green Music Initiative), Dennis Smith (Club Travolta) und Florian Unger (Energiereferat Frankfurt) sowie Sarah Rademacher und Riccarda Theiß vom Studiengang Online-Journalismus/Online-PR der Hochschule Darmstadt über Energiesparpotenziale in Clubs. Veranstaltungsort ist der Club Travolta in Frankfurt, der sich auch an dem Projekt beteiligt.

#McDStories lösen PR-Desaster aus

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In der vergangenen Woche hat McDonald's gezeigt, wie eine PR-Kampagne gründlich schief gehen kann. Mit der Twitter Aktion #MeetTheFarmers und #McDStories wollte McDonald's eigentlich sein Image verbessern. Die Fastfood-Kette erzählte Hintergrundgeschichten über Twitter, beispielsweise über die gute Qualität der Kartoffeln, die sie verwenden. Das ganze wurde mit dem Stichwort „MeetTheFarmers“ versehen und heraus kamen Tweets à la

Manche Ärzte nutzen Bewertungsportale für ihr Marketing

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Viele Ärzte ermuntern Patienten dazu, sie im Internet zu bewerten. Darüber berichtete das IT-Wirtschaftsmagazin CIO kürzlich in einem Artikel. Dass Ärzte nur Patienten ansprechen, die scheinbar mit der Behandlung zufrieden sind, ist meiner Meinung nach klar. Der Artikel bezieht sich auf eine Analyse der Stiftung Gesundheit. Grundlage war ein „Empfehlungspool“, in dem sich Krankenversicherer und Gesundheitsportale die Urteile der User teilen, um sie miteinander vergleichen zu können. Das Ergebnis: 80 Prozent der Bewertungen fallen positiv aus. Viele Patienten würden sich sogar die Mühe machen, einen kompletten Text zu verfassen, statt Schulnoten- oder Sternchen zu vergeben. Da manche Ärzte Bewertungsplattformen für ihr Marketing nutzen, kann von einer unabhängigen Bewertung nicht mehr gesprochen werden. Das ist sehr schade, denn dies zerstört den Sinn und Zweck solcher Bewertungsportale. Den Ergebnissen sollte man daher nicht blind vertrauen. Manchmal sind viele Mediziner gelistet, es gibt aber wenige Bewertungen dazu.  Ich habe stichprobenartig recherchiert und im Bewertungsportal bkk-arztfinder.de in der Stichwortsuche den Ort Frankfurt mit der Fachrichtung „Innere Medizin“ eingegeben. Insgesamt sind 185 Ärzte erfasst. Davon wurden fast ein Drittel der Ärzte bewertet. Immerhin. Es gab pro Arzt oft nur ein bis drei Bewertungen.