Es ist so weit. Die Blogosphäre erobert den Journalismus und baut ihre Macht damit weiter aus. Seit Kurzem veröffentlicht die Agentur Reuters neben den klassischen Nachrichten auch Beiträge aus Weblogs. Ausgewählt werden sie von Mitgliedern eines Projekts an der Harvard Law School, Global Voices Online genannt. Die SZ befragte eine Mitgründerin des Projekts, Rebecca MacKinnon.
Podcasting ist "in". Dies hat auch Kanzlerin Merkel gemerkt. Merkel podcastet nun wöchentlich ihre Politik ins Netz.
Erstmals geht ein größeres Stück des Werbekuchens in Großbritannien an das Internet statt an die Printmedien.
Wer wird in Zukunft dann Begleitmedium von wem sein?
Den Zusatz "Online" vor dem Journalisten zu haben, scheint unter diesen Umständen aber hübsch in der Bewerbungsmappe auszusehen.
Seit einigen Tagen wird diskutiert, wie in Zeiten von Social Software eine Pressemitteilung aussehen könnte (Template als pdf). Den Ansatz von Shift Communications finde ich im Prinzip recht spannend - auch wenn die komplette Pressemitteilung 2.0 manche Journalisten (und PR-Leute) überfordern dürfte. Doch warum fehlt Tagging darin? Neben RSS-Feeds bietet Tagging aus meiner Sicht vor allem den Vorteil, Online-Newsrooms übersichtlicher zu machen. Denn dort werden etliche Pressemitteilungen archiviert und viele weitere Arbeitshilfen für Journalisten bereit gehalten.
Jetzt ist es amtlich. Ein Gericht in San Francisco hat entschieden, dass Blogger sich genauso wie professionelle Journalisten auf Quellen beziehen dürfen, die sie unter Verschluss halten. Zustande gekommen ist dieses Urteil durch eine Klage von Apple.
Das Katjes eine holländische Übersetzung von „kleines Kätzchen“ ist, 4711 ursprünglich eine Hausnummer in Köln und Milka eine Abkürzung von Milch und Kakao, sind nur einige der unzähligen Geschichten rund um die Welt der Marken, die Karsten Kilian auf seiner Website www.markenlexikon.com zum Besten gibt.
Zugriff auf Satellitenfotos, Instant Messaging, Social Networking – alles Services des Suchmaschinengiganten Google. Vor einem halben Jahr wurde in den USA ein neuer Online-Dienst eingeführt – die Google Base. Nun startet der Service auch in Deutschland.
In den USA tun sie es schon seit vielen Jahrzehnten. In Deutschland kennt man es erst seit einigen Jahren. Doch mittlerweile wird auch hier zu Lande gekämpft wie einst die listigen Krieger in Kuba und Vietnam es vorgemacht haben. Guerilla-Marketing heißt das neue Zauberwort, das sich zum Ziel gesetzt hat mit kleinem Etat und großen Ideen eine ausgefallene Wirkung zu erzielen.
