Netzwerk Recherche sorgt mit neuer Studie für Aufruhr
Die Diskussion kennen wir bereits: Gehören Journalismus und PR zusammen oder handelt es sich um zwei ganz eigene Welten? Sollte man beide Gebiete zusammenführen oder strikt trennen?
Das neue daran: eine Studie des Journalistenverbandes Netzwerk Recherche, die am vergangenen Donnerstag veröffentlicht wurde.
Veröffentliche Beiträge in “PR-Praxis”
Beispiele aus der PR-Praxis: Strategien, Produkte, Entwicklungen
Journalisten sind objektiv und unbestechlich. PR ist dagegen nur ein anderer Ausdruck für Werbung. Die Rollenverteilung ist ebenso weit verbreitet, wie falsch. Blogger sind in diesem Schema noch nicht eingeordnet. Sie selbst halten sich teilweise für die Kontrollinstanz gegenüber den klassischen Medien – und für viel objektiver und unbestechlicher. Fragt sich nur, wie lange noch.
Zapp, das Medienmagazin, läuft gerade auf NDR. Beiträge über Journalisten-Bespitzelung, Dubiose Ehre bei Medienpreisen und BILDlog.de als gutes Beispiel für erfolgreiche Recherche laufen. Mir geht es jetzt nicht um BILDlog.de, die BILD und ihr teils unkorrekte Berichterstattung im Visier hat, sondern um die wohl kriegerische Haltung zweier Parteien, PR vs. Journalismus. Erschreckend, wie Journalisten die Arbeit der PRler immer noch wahrnehmen. Ist die "Zusammenarbeit" wirklich so (v)erbittert oder durch die Medien verzerrt?
"Frauen tappen in die Lächel-Falle"
In der PR-Branche sind Frauen in der Überzahl. Trotzdem machen sie nur selten Karriere. Romy Fröhlich, Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Münchner Uni, suchte nach dem Grund. Ihr Ergebnis: "Frauen sind einfach zu nett!"
Jeden Tag surfen Millionen von Usern durch das Web auf Suche nach ... ja nach was eigentlich? Niemand kann diese Frage besser beantworten als Google. Zum Glück kann man die Maschine jetzt Fragen!
Viele deutsche Unternehmen stehen der Blogosphäre noch sehr skeptisch gegenüber. Aber das ist ja nicht ungewöhnlich. Etwas Neues möchte man immer erst vorsichtig beschnuppern, bevor man sich näher herantraut. Doch eins ist sicher: Firmen sollten das Phänomen Weblog nicht ignorieren.
Auf der gemütlichen Couch, das Bier in der Hand und die neuste Folge von Marienhof & Co auf der Mattscheibe. Feierabend. Während die Lieblings-Soap am frühen Abend über deutsche Fernseher flimmert und die Zuschauer eifrig mit den Akteuren mitfiebern, fragt sich der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR): Schleichwerbung oder Product Placement?
Kürzlich habe ich bereits auf den Podcastday 2006 am 24. Mai 2006 in Köln hingewiesen - eine Veranstaltung, deren Programm verspricht, die ganze Bandbreite des Podcastings vorzustellen, von der Graswurzel bis zum Marketinginstrument. Da meine Baustelle die vor allem die Online-PR ist, freue ich mich besonders, dass ich eingeladen wurde, das Panel "Neue Wege in der Unternehmens-Kommunikation durch Podcasts und Blogs" zu moderieren. Und daran möchte ich die Leser dieses Blogs gern beteiligen.
