Mobile Payment – Neuster Trend zum kontaktlosen Bezahlen

Einer der neuesten Trends in 2019 ist das mobile Bezahlen. Mittlerweile liest man überall: “Zahlen sie mit Google Pay oder Apple Pay”, vom Kleidungsladen bis zum Supermarkt ist vieles möglich. Mit dieser Art von Zahlung werden die Bezahlung Prozesse vereinfacht und somit ganz einfach auch über das Smartphone bedienbar.

 

Was ist Mobile Payment?

Durch das Mobile Payment wird in Zukunft das Bezahlen mit Bargeld oder mit Bankkarte abgelöst. Egal ob über IOS oder Android Geräte, sowie auch über anderen Geräten (wie unten aufgeführt), ist es mittlerweile möglich, zu bezahlen. Diese Dienste ermöglichen kontaktloses Bezahlen, schon an verschiedenen Kassen.

 

Wie funktioniert ein Mobile Payment?

Sie benötigen ein App Store auf Ihrem Handy, wo die jeweilige App runtergeladen werden kann. Das kann entweder die Banking-App Ihrer Bank oder Sparkasse sein oder eine Zahlungs-App von Anbietern wie Apple oder Google. Informieren Sie sich bei Ihrer Bank, welche Möglichkeiten des mobilen Bezahlens sie anbietet. Wie Sie Mobile Payment genau nutzen können, hängt davon ab, bei welcher Bank Sie ein Girokonto haben, und mit welchem Betriebssystem (IOS oder Android) Ihr Handy läuft. In die App die Sie benutzen wollen fügen Sie Ihre Kredit- oder EC-Kartendaten ein und anschließend folgen Sie den anderen Punkten der Erstellung des Kontos. Die Händler erhalten keine Daten, wenn Sie mit dem Smartphone bezahlen. Sichern Sie auf jeden Fall Ihr Handy ab: mit PIN oder Fingerabdruck. Installieren Sie außerdem einen Virenschutz.

Das Bezahlen funktioniert mit einen NFC-Chips in den Karten, der mit unterstützten Bezahlterminals kommuniziert. NFC ist die Abkürzung für „Near Field Communication“, was im Deutschen Nahfeldkommunikation bedeutet.

Und Bedeutet im Zusammenhang mit Smartphones, Datenübertragung und oftmals Bezahlvorgängen, das kontaktlosen Bezahlen. Die gleiche Herangehensweise finden wir bei Smartphones oder Smartwatches, die über NFC verfügen. Statt der Geldkarte haltet ihr also einfach euer Smartphone oder die Smartwatch an das Terminal an der Kasse. Schalten Sie die NFC-Funktion auf dem Smartphone ein. Sagen Sie vor dem Bezahlen an der Kasse Bescheid, dass Sie per Karte zahlen wollen. Halten Sie das Handy an den Bezahlterminal. Kassierer können den Hinweis zur Karte zurzeit noch leichter einordnen als den zum Bezahlen mit dem Handy. Eure einzelnen Transaktionen könnt ihr in der App oder der Weboberfläche von Google Pay einsehen.

 

Vor- und Nachteile von Mobile Payment

Vorteile

Schnell und bequem – vereinfacht den Vorgang

für den Handel günstiger – Bargeld Vorsorge, Einzahlung

Hygienisch, kein Bargeld

gute Marketing Funktion, mit Rabatten

Integration von Location based Services und Social media Interaktion

Kundendaten erlauben Data Mining

geringes Verlustrisiko

 

Nachteile

Identitätsdiebstahl auch scanbar von anderen Verbrauchern

Tracking aller Transaktionen – Verfolgung von Geldbewegungen

Folgen durch Verlieren des Smartphones

Schneller zum Kauf verleitet

 

Wo ist es möglich damit zu bezahlen?

Die Bezahlung mit Mobile Payment unterscheidet sich jeweils pro Anbieter. Mit Google Pay und Apple Pay kann überall dort bezahlt werden, wo Sie eine Kennzeichnung für drahtlose Zahlungskennzeichen oder Pay-Symbole sehen. Meistens befinden sich diese direkt auf dem Terminal an der Kasse oder in unmittelbarer Nähe. Das Bezahlen funktioniert im übrigen online und offline – praktisch, falls Sie keine Internetverbindung haben. Zu den großen Partnern von Mobile Payment gehören hierzulande unter anderem Lidl, Media Markt, Saturn, McDonalds oder auch Kaufland. Doch nicht nur in Geschäften funktioniert Google Pay, auch viele Webseiten unterstützen den Dienst. Mittlerweile sind auch Aral, dm, Galeria Kaufhof, real, Rewe, TeeGschwendner, Thalia, Penny und Netto dazugekommen. Manche Geschäfte bieten Sonderaktionen an, bei den der Kunde beispielsweise mobil bezahlt und dafür etwas gratis bekommt, oder aber Rabatt auf ausgewählte Produkte erhält.

 

Kooperationen / Angebot

Generell ist es wichtig, Angebote zu vergleichen. So kann man erstmal schauen und sich informieren, was die eigene Bank anbietet, bei der man ein Konto besitzt. Dabei sollten Sie natürlich schauen, welche Kooperationen es gibt. Zum Beispiel mit Geschäften, wo Sie oft und gerne einkauft. Sonst gibt es auch die Option, Mobile Payment über das Smartphone zu starten mit Google, Apple und Samsung Pay, die mittlerweile schon viele Angebote haben und zusammenarbeiten mit anderen Unternehmen. Zum Beispiel hat Saturn extra an der Kasse ein Schild aufgestellt, dass man dort mit Apple Pay bezahlen kann.

 

Banken die Mobile Payment anbieten

Banken die bargeldloses, mobiles und kontaktloses Bezahlen anbieten sind:

Commerzbank / Comdirect

N26

Deutsche Bank

Sparkasse

Hypovereinsbank

Volks- und Raiffeisenbanken

Postbank

LBBW

Bei diesen Banken gibt es verschiedene Angebote, somit müssen Sie entscheiden, welches am besten zu Ihnen passt. Sie können auch einfach die Zuständigen in Ihrer Bank kontaktieren und Ihre Payment Optionen erweitern.

 

Andere Anbieter

Es gibt auch noch weitere Anbieter von Mobile Payment. Zum Beispiel PayBack oder PayPal. Die Bezahlmethode des Bonusprogramms, Payback Pay, funktioniert bei iPhones und Android-Geräten unter anderem bei Rewe, dm oder Alnatura. Dafür müssen Kunden sich bei Payback registrieren, ihre IBAN und Adresse hinterlegen sowie das angegebene Bankkonto durch eine Testüberweisung verifizieren.

PayPal hingegen ist eine tolle Option, schnell eine Überweisung zu machen bzw. Geld zu verschicken. Es ist auch eine bargeldlose Zahloption, aber genauso kann man selbst Zahlungen empfangen. So ist es zum Beispiel einfacher, vorgestrecktes Geld, der anderen Person schnell wieder zu geben, ohne dass man am selbe Ort ist.

 

Geräte auf denen es möglich ist

Smartphone die mindestens Android 4.4 und einem integrierten NFC-Chip haben, bei denen ist es möglich. Aber nicht nur Android Betriebssysteme lassen Mobile Payment zu, sondern auch die neuesten Versionen von iOS und auch Google lässt es zu. Bekannte Smartphones, die sie zum mobilen Bezahlen mit NFC nutzen können, sind beispielsweise:

Samsung Galaxy 10 Versionen, Galaxy Note 9, A Reihe, J Reihe

Huawei Mate 20

die neuesten Generationen von OnePlus

Google Pixel 3

iPhone XR, XS

die neusten LG Smartphones

Auch auf den Smartwatches ist es möglich. Fitbit, Garmin und VIM bieten jetzt auch die Payment Funktion an. Aber genauso werden Apple Pay und Samsung auf den jeweiligen Smartwatches der Marken auch anwendbar sein.

 

Fazit

Insgesamt sind die Möglichkeiten, welche Mobile Payment bietet auch zukünftig ein Fortschritt und wird auch viel zur Entwicklung beitragen. Wenn Sie noch weiteres Interesse an diesem Thema haben sind hier ein paar Video und Webseiten verlinkt, bei denen Sie sich weiter informieren können.

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Einsatz von Sprachassistenten – Vier bekannte Sprachassistenten im Vergleich

Sprachassistenten haben sich in den letzten Jahren zu einem der größten Technik-Trends entwickelt.  Populäre Assistenten sind unter anderem Siri, Cortana, Alexa und der Google Assistent. In diesem Beitrag möchte ich euch aufzeigen, was die bekanntesten Sprachassistenten sind und welche Fähigkeiten diese haben. Außerdem werde ich vor allem auf die Möglichkeiten eingehen, wie Sprachassistenten in dem Unternehmensalltag eingebunden werden können.

Was ist ein Sprachassistent?

Die Assistenten arbeiten mit künstlichen Intelligenzen.  Es ist eine Software, die aus den gesprochenen oder eingegebenen Kommandos sinnvolle Bezüge herstellen kann und dem Nutzer daraufhin eine Antwort gibt. Beispielsweise könnte eine Person sagen “Alexa, wie ist das Wetter?” Und dann antwortet das Gerät mit einer Sprachausgabe: “Es sind 18 Grad” angepasst an den eigenen Wohnort. Das System passt sich an das eigene Nutzerverhalten an. Je nachdem wie oft man etwas fragt oder wie oft an einen Empfänger gesendet wurde. Bei der Arbeit mit Sprachassistenten entsteht ein “Deep Learning” im Gerät. In diesem Prozess entwickelt sich das Gerät weiter. Es wird schlauer und weiß mehr über den Nutzer. Dies bietet nicht nur privaten Nutzern einen Mehrwert, sondern auch den Unternehmen. Beispielsweise können die Kundendaten auch mit einem Sprachassistenten verwaltet werden. Sprachassistenten werden auch bezeichnet als: Smartspeaker, Smart Lautsprecher oder  intelligente Lautsprechersysteme.

Wie funktioniert ein Sprachassistent?

Sehr viele Menschen nutzen schon die Assistenten, wissen aber nicht was hinter einer Frage und einer Antwort alles steht. Was passiert alles vor der Sprachausgabe. Wenn der Nutzer den Sprachassistenten aktiviert, reagiert das Smartphone oder das Gerät auf gesprochene Worte. Um schneller eine Antwort zu erhalten, sucht es aus den Sprachdaten, die Kontextdaten zu dem eigentlichen Thema zusammen. Das können Uhrzeit oder auch Standort des Bedieners sein. Anschließend werden diese Daten an den entsprechenden Assistenz Anbieter gesendet. Dort werden die gesprochenen Worte in Schrift umgewandelt (Speech to Text). Anschließend wird der Text von den Servern der Anbieter erkannt und die passende Antwort gesucht. Dann wird die Antwort generiert und an das Telefon oder Gerät zurückgeschickt.

 

Was sind die besten Einsatzmöglichkeiten?

Es gibt viele Möglichkeiten Sprachassistenten in einem Unternehmen einzusetzen. Nicht nur Unternehmen nutzen sie sondern auch Privatpersonen. Der Einsatz der Möglichkeiten, ist natürlich auch für alle. In diesem Schaubild sind einige der Optionen aufgegliedert. Die Möglichkeiten werden auch immer mehr ausgebaut.

 

Die vier bekanntesten Sprachassistenten im Vergleich

Google Home

Google Home wurde im Zusammenhang mit der Suchmaschine Google erstellt. Diese stellt alle wichtigen Informationen zur Verfügung. Bei dem Sprachassistenten Google Home und Amazon Echo handelt es sich um eigene Geräte mit integrierten Lautsprechern. Bei Google Home sagt man: “Ok Google, […]!”. Desweiteren hat Google  eine Sprachassistenten App herausgebracht, den Google Assistent. Diese ist aber nicht auf jedem Smartphone installierbar. Die Voraussetzung ist, dass das Smartphone die Generation 5.0 oder 6.0 von Android hat.


Amazon Echo (Alexa)

Amazon hat einen Sprachassistenten entwickelt namens Amazon Echo oder auch Alexa genannt. Der Befehl um eine Aufgabe auszuführen ist beispielsweise “Alexa, sag mir die Uhrzeit.”. Auf diesem Assistenten kann der Nutzer verschiedene Skills auf das Gerät herunterladen. Es gibt beispielsweise, einen Wetter-Skill oder einen Skill in dem man Listen erstellen kann. Alexa ist verbunden mit den jeweiligen Amazon Kaufplattformen. Dadurch kann der Nutzer per Sprachbefehl ein Produkt auf Amazon kaufen oder auch bei Amazon Video einen Film. Es hat eine sehr gute Smart Home Integration. Nachteile sind, dass die Einrichtung für alle Funktionen zeitaufwändig ist, die Daten von Benutzerkonten in der Cloud nicht gut abrufbar sind und es nur in Kombination mit einem erstellten Amazon-Account nutzbar ist.

Siri

Siri ist nur einsetzbar auf dem iPhone, iPad, iWatch, Mac und Apple TV. Bei den Sprachassistenten Apps, die vorinstalliert sind, gibt es eine Freihand-Bedienung und eine Integration im Betriebssystem. Kann also auch auf Kontakte und andere Daten vom Smartphone zugreifen. Siri hat einen undurchsichtigen Datenschutz und ist nicht kontextsensitiv. Ein Nachteil des Apple Sprachassistenten ist es, dass Siri ausschließlich auf Apple Produkten funktioniert.

Cortana

Der Sprachassistent Cortana ist vorinstalliert auf den Microsoft Smartphones und Windows Computern. Cortana hat wiederum eine langsame Auswertung, ungenaue Websuche und noch keine Smart Home-Funktionen.

 

Fazit

Sprachassistenten sind sehr vielfältig und sehr gut in einem Unternehmen einzusetzen. Sie bieten einen Mehrwert, wie im Beitrag beschrieben und vereinfachen viele Arbeitsprozesse. Sprachassistenten sind die Zukunft für Unternehmen, die diese bisher noch nicht nutzen. Wenn Ihr euch für Sprachassistenten entscheidet, ist es in jeden Fall keine Belastung, sondern der Anfang von etwas Neuem.

 

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Wie Blockchain den Tourismus revolutionieren kann

Blockchain ist eine der Top-Innovationen in der Technik. Noch sind die Potenziale nicht komplett ausgeschöpft, aber es gibt viele mögliche Anwendungsbereiche. Wie die Blockchain im Tourismus eingesetzt werden kann, erfahrt ihr hier.

 

Was ist Blockchain überhaupt?

Die Blockchain ist ein webbasiertes, öffentliches Buchhaltungssystem, das auf der Technik eines verteilt dezentralisierten Netzwerks basiert. Die „Blockkette“, wie man den Begriff auf Deutsch übersetzen kann, ist eine Datenbank – gespeichert werden die Daten aber nicht auf zentralen Rechnern, sondern auf mehreren Servern. Dort wird jeweils eine Kopie der Daten verwaltet, damit sie mehrfach gesichert sind und nicht verloren gehen können. Die Daten sammeln sich in einzelnen Blöcken (Block), die mit den anderen Blöcken durch eine Art Kette (Chain) netzwerkartig verbunden sind.

Blockchain im Tourismus - Visuelle Darstellung einer Blockchain.
Visuelle Darstellung einer Blockchain.

Wird man ein Teil dieses großen Netzwerkes, bekommt man eine Spiegelung dieser Blockchain. Auf diesem Wege kann jeder Nutzer dieses Netzwerkes einen Überblick über alle Informationen und alles Wissen haben, das in der Blockchain abgebildet ist. Dies macht die Technologie unglaublich transparent. Ein großer Vorteil ist auch, dass alle dort gesicherten Informationen fälschungssicher sind. Jede Information, die in der Blockchain gespeichert wird, wird im Vorfeld vom System verifiziert. Durch das Speichern auf einer Vielzahl von Servern ist eine Manipulation oder Fälschung beinahe unmöglich.

 

Anwendung der Blockchain

Besonders häufig wird der Begriff Blockchain in Verbindung mit der Kryptowährung Bitcoin verwendet, da die Transfers dabei mit der Blockchain-Technologie stattfinden. Auch das Darknet basiert auf einer Blockchain und in Branchen wie im Supply Chain Management findet die Technologie bereits Verwendung.

Blockchain im Tourismus - Blockchain wird besonders häufig mit Bitcoins in Verbindung gebracht.
Blockchain wird besonders häufig mit Bitcoins in Verbindung gebracht.

Im Tourismus jedoch gibt es derzeit noch „kaum realisierte Projekte und Geschäftsmodelle“, so Anja Mendel, Sprecherin der Digitalstadt Darmstadt. Konzepte gibt es aktuell zum Beispiel von TUI oder Amadeus. TUI Chef Fritz Joussen sagt im Interview mit dem Manager-Magazin sogar, dass Blockchain die „Zukunft“ ist.

 

Blockchain im Tourismus

Amadeus sieht die Blockchain Technologie als eine der Top Innovationen, die die Reisebranche in Zeiten der Digitalisierung enorm verändern können. In einem Whitepaper hat das Unternehmen folgende Potenziale herausgearbeitet:

Wer kennt es nicht: Lange Schlangen am Flughafen, Einlasskontrollen bei Check In und Boarding und zuletzt will auch das Hotel den Ausweis überprüfen. Bis man endlich das Zimmer beziehen und die Reise so richtig losgehen kann, dauert es seine Zeit. Durch die Blockchain Technologie könnte man eine sicherere und effizientere Art der Identifikation einführen, die uns Zeit spart, welche zum Reisen übrig bleibt.

Möglich ist es auch, Gepäckstücke mit der persönlichen Identifikation zu verknüpfen und eine effektivere, effizientere Tracking Methode einzuführen. Außerdem können alle verschiedenen Parteien, die für die Gepäckstücke verantwortlich sind, unabhängig vom Standort Informationen austauschen. So gehen Gepäckstücke seltener verloren, was für uns auch hier bedeutet: Mehr Zeit zum Reisen, weniger Zeit mit Stress und Organisieren bei verlorenem Gepäck.

Nutzerfreundlichere Treueprogramme: Amadeus hält es für anwendungsfreundlicher und praktischer, wenn erworbene Punkte bei unterschiedlichen Partnern wie Hotelketten oder Vielfliegerprogrammen besser untereinander ausgetauscht werden könnten. Das Einsetzen eines dezentralen Buchhaltungssystems wie der Blockchain wäre also auch hier durchaus sinnvoll.

Durch die Anwendung der Blockchain im Tourismus kann der Prozess von Zahlungen zwischen zwei oder mehreren Anbietern enorm vereinfacht werden: Häufig sind Zahlungsprozesse sehr komplex, da viele Vermittler involviert sind und die Zahlungen über verschiedene Länder und Kontinente mit verschiedenen Währungen durchgeführt werden müssen. Mit Hilfe der Implementierung von Blockchain im Zahlungsverkehr wird diese Komplexität reduziert und der Prozess verschnellert.

Blockchain im Tourismus: Für Reisende würde die Blockchain Technologie viele Vorteile mit sich bringen.
Für Reisende würde die Blockchain Technologie viele Vorteile mit sich bringen.

 

Blockchain in Deutschland

Im Ruhrpott eröffnete 2017 ein Blockchain Hotel. Ziel ist es vor allem, die Blockchain- und Bitcoin Community zusammenzubringen und zum Fortschritt beizutragen. Übernachtung und Frühstück sind preisgünstig, ganz unter dem Motto „Wer etwas beiträgt, zahlt fast nichts“. Das Hotel bietet Arbeitstreffen, verfügt über Seminarräume und ist Veranstalter des „Blockchain Tech Crypto Meetups“. Hier kommen Experten und Interessierte zusammen, um im Rahmen von Workshops und Vorträgen mehr über die Technologie zu lernen und ihr Wissen auszutauschen.

Als Studentin der Hochschule Darmstadt war es für mich nur naheliegend, mich auch bei der „Digitalstadt Darmstadt“ nach dem aktuellen Stand von Blockchain im Tourismus und Stadtmarketing zu informieren. Potenziale und Anwendungsbereiche werden auch hier gesehen, umgesetzt wird derzeit aber vor allem ein anderes Pilotprojekt: Die Blockchain Ethereum wird verwendet, um den Versorgerwechsel zwischen fünf Energieversorgern abzubilden. Außerdem gibt es weitere Bereiche, in denen die Verwendung von Blockchain derzeit überprüft wird. 

 

Wo geht die Reise hin? – Ein Blick in die Zukunft

Digitalisierung und Internet sind in Deutschland auch im Jahre 2018 noch „Neuland“, es bedarf dringend Verbesserung. Der ITB zufolge ist Blockchain 64 Prozent kein Begriff, während 19 Prozent der Befragten schon von der Technologie gehört haben, sie aber nicht nutzen. Bei Experten ist die Thematik heiß diskutiert: Ist Blockchain die Zukunft des Internets und der Industrie? Kann man bereits von einer Revolution sprechen oder ist es nur ein Hype, der vergeht und sich nicht dauerhaft durchsetzt?

Weltweit gibt es einige Länder, die die Potenziale in Blockchain erkennen und Projekte und Forschungen fördern. Besonders stechen hier die Schweiz und San Marino heraus, die mit einem positiven Beispiel voran gehen. In der Schweiz wurde das „Crypto Valley“ gegründet, dass sich in der der Blockchain Branche etablieren und den Markt erobern will. Ebenfalls möchte San Marino als älteste Republik der Welt führendes Blockchain Zentrum werden. Das kleine Land denkt sogar, dass Blockchain einen größeren Einfluss als das Internet haben wird.

Wie man sieht, gibt es durchaus Ansätze, die der Blockchain Innovation positiv gestimmt gegenüberstehen und Initiative ergreifen. Während wir in Deutschland teilweise noch etwas mit der Digitalisierung hadern und Unternehmen sich langsam erst mit der Onlinekommunikation anfreunden, sind andere Länder bereits tief in der Forschung. Wichtig ist es nun also, dass wir die „nächste Internetrevolution“ nicht verpassen. Es braucht Unternehmer und Sponsoren, die Projekte unterstützen und fördern. Gleichzeitig muss mehr von der Politik kommen, die selbst 2018 noch skeptisch gegenüber der Digitalisierung ist. Es gibt eindeutig Potenziale – auch im Tourismus. Um es kurz zu fassen:

 

„The challenge will be to continue to find where blockchain can add value […]” (Amadeus)

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Die Kommunikatoren von morgen – Sind wir vorbereitet auf das, was die Zukunft bringt?

Die Kommunikatoren der Zukunft

Wir Redakteure der PR-Fundsachen lassen uns aktuell zu Onlinekommunikatoren an der Hochschule Darmstadt ausbilden. Kommunikatoren, die später in den Bereichen PR und Marketing arbeiten wollen – oder es zumindest in Betracht ziehen. Doch bereitet uns das Studium auf die zukünftige Arbeit vor? Sind wir für die Voraussetzungen und Ansprüche der zukünftigen Kommunikation gewappnet?

Content Strategy Camp als Treffpunkt der Kommunikatoren

Das Content Strategy Camp (kurz #cosca17) war auch dieses Jahr wieder eine Veranstaltung mit vielseitigen Sessions rund um Content-Strategie und Kommunikation. Und auch dieses Mal waren einige Studierende der Onlinekommunikation auf dem Mediencampus unterwegs und haben sich unter die Barcamp-Besucher und Kommunikationsexperten gemischt.

Tim Bartelsen, Student der Onlinekommunikation im zweiten Semester, nahm das diesjährige Barcamp zum Anlass, um über die Kommunikatoren-Ausbildung der Zukunft zu diskutieren. Wie werden Kommunikationsexperten zukünftig arbeiten. Wie werden – oder müssen – sie ausgebildet werden?

Inspiriert von dieser Session möchte ich folgend einige weiterführende Ideen aufführen.


PR- und Kommunikations-Studium in Deutschland

Um einen ersten Eindruck zu erhalten, in welchen Bereichen Kommunikatoren heute überhaupt ausgebildet werden können, halte ich es für sinnvoll, zunächst Studiengänge im Bereich Kommunikation zu suchen. Studycheck.de listet aktuell in der Fachrichtung PR und Kommunikation 15 Studiengänge auf.

PR- und Kommunikation-Studiengänge in Deutschland
PR- und Kommunikation-Studiengänge in Deutschland, https://www.studycheck.de/studium/medien-kommunikation/pr-kommunikation

Ganz hoch im Kurs stehen dabei traditionelle Public Relations- (bei 8 Hochschulen [HS]) und Unternehmenskommunikation-Studiengänge (9 HS) sowie Kommunikationsmanagement (10 HS) und visuelle Kommunikation (8 HS). Moderne Varianten wie Digitale Kommunikation und Online-Kommunikation sind erst an wenigen Hochschulen vertreten. Aussagen über den inhaltlichen Fortschritt der vermittelten Kompetenzen lassen sich daraus trotzdem nur bedingt schließen – wenn man nicht gerade Zeit und Geld für 15 Vollzeitstudien hat.

Die Grundlagen der Kommunikation zu lehren ist ein wichtiger erster Schritt. Nicht weniger wichtig ist es doch auch, auf zukünftige Entwicklungen einzugehen und vorbereitet zu sein. Die Digitalisierung hat unsere Kommunikation enorm beeinflusst. Digitale Themen sind wichtig für die Kommunikatoren und müssen auch in den klassischen Studiengängen mit aufgegriffen werden.


Aufgaben der Kommunikatoren von morgen

Was muss der Kommunikator von morgen leisten? Wo sind seine Aufgaben? Ich unterscheide hier zwischen drei verschiedenen Rollen, um die Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen zu verdeutlichen. Zu jeder Rolle greife ich ein Phänomen oder einen Zukunftstrend auf, der die Aufgaben des Kommunikationsexperten möglicherweise beeinflussen wird. Sicherlich ist diese Auflistung nicht vollständig, doch vermittelt sie einen ersten Überblick über mögliche Herausforderungen für den Kommunikationsexperten.


Die Gestalter – Neue Interfaces, neue Aufgaben

Kommunikationsdesign ist immer noch sehr gefragt in den Hochschulen im Lande. Insbesondere Gestalter, die sich auf User Interfaces spezialisieren wollen, werden sich auf Veränderungen einstellen müssen. Denn Benutzeroberflächen ändern sich und damit auch der Arbeitsbereich für den Designer. Vom Desktop-Rechner zum kleinen Smartphone. Vom Display zum Sprachinterface.

Neben dem klassischen Display-Interface zeigen uns die Big Player aus dem Silicon Valley, dass Sprache immer mehr Bedeutung in der Interaktion und Kommunikation hinzugewinnt. Künftige Kommunikationsdesigner werden sich mit Conversational Interfaces (CI), also Sprachsteuerungen wie Amazons Alexa oder Apples Siri, auseinandersetzen müssen.

Das Design von solchen Interfaces wird immer nutzerorientierter: Nutzerführung und Nutzungskontext müssen für den Anwender effektiv und sinnvoll gestaltet werden, da eine Orientierung für den User ohne visuelle Oberfläche weitaus schwieriger ist.

Künstliche Intelligenz Designer
Zwetana Penova, Die Studierende von heute sind die Designer der Zukunft (https://www.slideshare.net/ZwetanaPenova/die-studierende-von-heute-sind-die-designer-der-zukunft)

Mit Conversational Interfaces haben die Gestalter unter den Kommunikatoren auch Berührungspunkte mit künstlicher Intelligenz. Der Designer wird daher ein Grundverständnis für Mathematik, Soziologie, Psychologie, Software-Entwicklung und Robotik brauchen, um die Sprachinterfaces zu verstehen und eine gute User Experience schaffen zu können.


Die Strategen – Die Qual der Wahl

Fast täglich sprießen neue Apps in den Stores von Android und iOS aus dem Boden. Neue Social Media-Plattformen, neue Messenger. Und damit auch oft neue Formate für digitales Storytelling oder eine noch direktere Interaktion mit dem User.

Kommunikationsstrategen müssen nicht nur dafür sorgen, dass sie mit ihren Unternehmen auf allen Plattformen vertreten sind, wo sich ihre Zielgruppen befinden. Nein, auch direkte Kommunikationswege mit dem Stakeholder müssen durchdacht und Formate entwickelt werden. Die Strategen der Zukunft sollten sich regelmäßig mit den neuen Kanälen und Formaten beschäftigen, um auf dem Laufenden zu bleiben und Strategien auf eine bestmögliche User Journey zu optimieren.

Die Herausforderung ist es, gerade im Studium nicht bei den traditionellen Kommunikationskanälen stehen zu bleiben, sondern stetig neue strategische Möglichkeiten zur Kommunikation zu entwickeln.


Die Produzenten – Maschinen als Herausforderung

„Journalisten per se sind nicht zwingend die besten Content-Strategen. Das haben sie nicht gelernt. Sie sind aber geeignet, Content zu erstellen – und mit anderen Gewerken zu kooperieren.“
Kai Heddergott

Die Digitalisierung ist bereits soweit vorangeschritten, dass immer mehr Textinhalte von Maschinen geschrieben werden. Das Erstaunliche dabei: Roboter können Medien nicht nur lesen, sondern mittlerweile sogar verstehen. „Roboterjournalismus“ ist im Vormarsch.

Diese „semantische Welle der Digitalisierung“ – wie Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Geschäftsführer des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, es Ende letzten Jahres beschrieb (vgl. Quelle) – führt dazu, dass der künftige Journalist und Content-Produzent weitaus gezielter kommunizieren muss, um dem Roboterjournalismus entgegenwirken zu können.

„In Zukunft kommt es […] immer mehr darauf an, den Nutzern die Inhalte zu liefern, die sie wollen, wann sie wollen und wo sie wollen.“
Andreas Eder

Die Content-Produzenten müssen sich näher an der Zielgruppe des entsprechenden Mediums orientieren, den Konsumenten da abholen, wo er aktiv ist und die Werkzeuge einsetzen, die ihnen das jeweilige Medium bieten.


Auch wenn ich hier nun zwischen den drei Rollen „Gestalter“, „Stratege“ und „Produzent“ unterscheide, ist eines wichtig: Zukünftige Kommunikatoren sollten in mehreren Bereichen unterwegs sein und sich Kompetenzen in verschiedenen Disziplinen aneignen. Kommunikatoren arbeiten an der Schnittstelle und sollten sich auch als Generalisten verstehen – bestenfalls mit eigenem Spezialgebiet.


5 Takeaways für angehende Kommunikatoren

Die Entwicklungen sind vielfältig und die Ausbildung von Kommunikatoren muss entsprechend flexibel angepasst werden. Das gilt für die neuen aber auch klassischen Studiengänge, die Kommunikatoren ausbilden.

Obwohl diese Entwicklungen divers sind, habe ich hier fünf Takeaways aus der #cosca17-Session mit Tim Bartelsen entnehmen können:


(1) Spezialisiere dich auf ein Thema.

Es gibt viele, die in der PR- und Marketing-Branche mitmischen. Es ist wichtig sich bereits während der Ausbildung zum Kommunikator klar zu machen, in welchem Bereich man später mal arbeiten möchte. Dafür ist es sinnvoll seine Stärken zu finden und sich gegebenenfalls auf bestimmte Thematiken zu spezialisieren. Ob strategisch, gestalterisch oder im Bereich Management – das Kommunikationsstudium bietet viele Möglichkeiten.


(2) Aber, schau über den Tellerrand!

Auch wenn eine Spezialisierung in ein Thema sehr gut ist, werden heutzutage immer mehr Generalisten gesucht. Es ist wichtig, als Stratege auch in die Produktion reinzuschnuppern, um später Hand in Hand mit Kollegen arbeiten zu können und Arbeitsabläufe zu verstehen.

„Wir brauchen spezialisierungsfähige Generalisten.“
Kai Heddergott


(4) Besuche Barcamps und ähnliche Veranstaltungen.

Eine weitere Möglichkeit sich weiterzubilden und neue Inhalte kennen zu lernen, sind Veranstaltungen wie BarCamps oder Konferenzen wie die re:publica. Dort erhält man oft viel neuen Input und trifft neue Leute aus der Branche.


(5) Vernetze dich mit Branchenkollegen!

Neue Leute kennenzulernen ist in der Arbeitswelt der Kommunikatoren äußerst wichtig. Vernetze dich also mit deinen Arbeits- und Branchenkollegen und sammle fleißig (digitale) Visitenkarten. Vielleicht brauchst du diese Kontakte später mal für eigene Projekte.


Die Kommunikatoren von morgen müssen kommunikativ, flexibel und vor allem interessiert sein. Interessiert an dem was ist und dem was kommt.


tl;dr

Was müssen die Kommunikatoren der Zukunft leisten? Wie müssen sie dafür ausgebildet werden? Ob Stratege, Gestalter oder Produzent. Das Kommunikationsstudium bietet vielfältige Möglichkeiten. Die Zukunft bietet uns diverse Entwicklungen, die die Aufgaben von Kommunikationsexperten beeinflussen. Neue Interfaces, mehr Kanäle und Maschinen als Herausforderer. Die Kommunikatoren von morgen müssen daher kommunikativ, flexibel und interessiert sein.


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Kundenservice 2.0: Kommuniziere ich bald nur noch mit einem Roboter?

Quellen

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IoT – Knight Rider wäre neidisch

Online-Marketing der Zukunft

Was in den 80ern noch undenkbar war, ist nun schon teilweise Realität. Generationen waren von dem Können des futuristischen Autos K.I.T.T. aus Knight Rider fasziniert. Heutzutage könnte man mit den Fähigkeiten eines Autos keine 90 Episoden mehr füllen und die Zuschauer begeistern, denn das Internet of Things ist mittlerweile Alltag geworden und in die Garagen und Häuser eingezogen. Und IoT kann mehr, als nur das Licht anmachen. Daraus ergeben sich auch für das Marketing ganz neue Aufgabenfelder.

Knight Rider
Knight Rider Held der 80er – Quelle: EST Co.,LTD. Universal Studios LLLP.

IoT ist unsere Zukunft

Die Entwickler großer Konzerne tüfteln an neuen Ideen, denn Trendforscher, Unternehmen und Agenturen sind sich über das riesige Potential des Internet of Things einig. Die Entwicklung ist rasant, so soll es bis 2020 ca. 20 Milliarden vernetzte „Things“ geben.

Um Entwicklungen in den Bereichen vernetzte Mobilität, -Industrie, -Energiesysteme und -Gebäude voranzutreiben, sucht Bosch 14.000 Akademiker. So möchte man optimal auf die neuen Anforderungen des IoTs vorbereitet sein.

Auch Marketingexperten sollten gerüstet sein… doch wie?

Wichtig ist es die neuesten Entwicklungen zu verfolgen. Es gibt kein Schema F für IoT-Marketing. Neue Ideen kann man nur entwickeln, wenn man über die neuesten Trends Bescheid weiß. Die Stärke des Internet of Things sind Verknüpfungen, deshalb sollte man nie den Blick für das große Ganze verlieren, auch wenn es auf den ersten Blick nichts mit dem eigenen Thema zu tun hat. Wer selbst mit technischen Neuerungen arbeitet, kann sich besser in die Zielgruppe hineinversetzen, denn natürlich ist diese mal wieder der Schlüssel zum Erfolg. Wenn es ihr nicht gefällt oder sie nicht erreich wird, dann helfen auch die besten Ideen nichts.

Doch welche neuen Möglichkeiten bietet das IoT und wie könnte IoT Marketing konkret aussehen?

Neue Infos über die Zielgruppe

Die vernetzten Dinge sammeln nicht nur untereinander Informationen, sondern natürlich auch über ihre Nutzer. Damit ist es noch präziser möglich die Zielgruppe kennenzulernen und zu erforschen.

Dabei können die vernetzten Dinge auch konkrete Produkte, wie zum Beispiel eine Getränkeflasche sein. Diese können direkt mit dem Konsumenten kommunizieren und ihm bei Kaufentscheidungen helfen, Hintergrundinformationen liefern oder Tipps zur Zubereitung von Cocktails zu geben. Das Unternehmen erhält dann wiederum neue Informationen über seine Kunden.

Diesen Ansatz testete schon 2015 der Getränkehersteller Diageo mit seiner smarten Flasche  Johnnie Walker Blue Label.

Johnnie Walker Smart Bottle

 

Insbesondere das vernetzte und selbstfahrende Auto erhitzt bei uns in Deutschland ganz besonders die Gemüter. Bis 2030 sollen Autos schon alleine Einkäufe vom Supermarkt abholen können. Was die skeptischen Deutschen überzeugen wird, werden wir sehen. Doch mit vernetzten Autos sind eine Vielzahl von neuen Anwendungen möglich.

Entspannte Pause auf einer langen Fahrt

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit ihrem Auto auf einer unbekannten Route und natürlich hat man zwischendurch Hunger oder Durst und muss vielleicht auch mal auf die Toilette. Doch die bekannten Raststätten-Angebote locken die potentiellen Kunden nicht freiwillig von der Autobahn. Oder freuen Sie sich auf kulinarischen Köstlichkeiten a la verwässerter Bockwurst?!

Das smarte und vernetzte Auto könnte Ihnen jedoch helfen das beste indische Restaurant in nur 2 Minuten von der nächsten Abfahrt entfernt zu finden. Damit Sie keine Zeit verlieren, kennt das Auto das aktuelle Tagesangebot und bestellt Ihnen schon das Essen ihrer Wahl im Voraus. So habe Sie die Möglichkeit eine entspannte kurze Pause zu machen, ohne diese gestresst in einer Schlange der Raststätte verbringen zu müssen.

Navis zeigen zwar schon lange wo sich der nächste Burger King, McDonalds oder Subway befindet, doch mit Hilfe vernetzter Autos wird es auch möglich, Kunden mit Angeboten von der Autobahn direkt ins Restaurant zu locken.

Nachbestellen vergessen? – Kein Problem

Der Lieblingslippenstift, die Bodylotion oder die Rasierklingen sind leer? Auch dabei können vernetzte Produkte helfen. Durch einfache und direkte Bestellvorgänge ist es möglich, die Kunden noch stärker an eine Marke zu binden. Schon vor zwei Jahren entwickelte der Rasierklingenhersteller Gillette seine Gillette-Box. Damit ist es möglich, Rasierklingen direkt per Knopfdruck zu bestellen. Leider funktioniert es in der Praxis, aufgrund mehrerer zu bestätigender E-Mails und komplizierter Einrichtung, noch nicht perfekt, aber die Idee hat Potential. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Amazon mit seinen Dash Buttons. Zwar sind diese nicht in das Produkt integriert, aber es ist den Kunden möglich Verbrauchsartikel auf Knopfdruck nachzubestellen. Auch für Kosmetik oder Lebensmittelhersteller wären vernetzte Behälter, die Produkte per Knopfdruck verkaufen können ein mögliches Geschäftsfeld.

IoT Netzwerk
IoT-Netzwerk Quelle: Pixabay

Riesige Daten, riesige Herausforderungen

Zukunftsmusik ist das Internet der Dinge nicht mehr, doch wo die Reise hingeht, können wir auch noch nicht vorhersagen. Wie bei allen Innovationen entscheiden die Konsumenten was sich durchsetzt und Erfolg hat. Aber eins ist sicher: So nah ist das Marketing noch nie an den Konsumenten gekommen.

Die vernetzten Geräte sammeln Unmengen von Daten über ihre Nutzer und schaffen so die Möglichkeit die Kunden noch individualisierter anzusprechen. Es wird möglich die Interaktion des Kunden mit dem Produkt zu überwachen und zu verstehen. Dadurch können Produkte noch genauer auf die Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Allerdings müssen diese Daten ausgewertet werden. Daher sind weiterentwickelte Big Data-Lösungen notwendig. Doch gerade der Kunde muss überzeugt werden. Eine große Herausforderung ist Vertrauen gegenüber der Technik und dem Unternehmen zu schaffen. Übertreiben sollten Unternehmen die “Überwachung” jedoch nicht, denn sonst fühlen sich die Kunden schnell bespitzelt. Dazu ist eine ausgeklügelte PR-Strategie notwendig. Wichtig ist, dass vor allem der Kundennutzen in den Vordergrund gestellt wird, sonst werden es Produkte im Wohnzimmer des Kunden schwer haben. Wenn dies gelingt, ergibt sich automatisch eine hohe Bindung zum Produkt und dadurch einen großen Nutzen für das Unternehmen.

Die Kommunikation zwischen unseren Geräten funktioniert schon fast so gut, wie bei Michael Knight und seinem  K.I.T.T., jedoch wird sich der dadurch ergebende Nutzen in der Breite noch zeigen müssen.

 

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Wie viel kann gute PR retten?

 

annika mcdonalds

Der nächste McDonalds in meiner Nähe ist schnell zu finden: Man muss einfach den Mülltüten am Straßenrand folgen. Eine höhere Erfolgsquote hat man hier vor allem nachts und am Wochenende, wenn partywütige Teenager nach dem Discobesuch der Heißhunger auf schnelles Essen packt. Um es mit den Worten eines amerikanischen Youtubers zu sagen: „When I think of McDonalds, this is exactly what I think about. I think about their garbage being all over the streets. And I don’t blame McDonalds, it`s just the general to eat there“. Doch wie konnte es so weit kommen, dass der Fastfood-Riese Nummer eins ein solch schlechtes Image hat?

Ein Clubhaus am Abgrund

Mit der nachlassenden Nachfrage und einem angekratzten Ruf hat nicht nur McDonalds zu kämpfen. Viele der großen Fastfood-Ketten sehen sich in der Krise. Hören wir einen der großen Namen dieser Industrie, denken wir oft an Berichterstattungen über Lebensmittelskandale, sinkende Umsatzzahlen oder Negativschlagzeilen aufgrund von Niedriglohn-Beschäftigung. Das Junkfood-Image, mit dem sich McDonalds und Co. Milliardenumsätze verschafften, ist nicht mehr zeitgemäß. Das Ernährungsbewusstsein hat sich in den letzten Jahren auch in den USA stark gewandelt. Vor allem junge Menschen legen zunehmend Wert auf Bio-Produkte sowie fairen Handel in der Lebensmittelindustrie. Da scheinen selbst die fetzigsten Image-Kampagnen, die McDonalds als trendiges Clubhaus inszenieren, keine Wirkung mehr zu zeigen. Neuerdings sollen Kunden zudem direkt am Tisch bedient werden, um das Geschmackserlebnis noch komfortabler zu machen. Für viele erscheinen solche Strategien jedoch oftmals als der letzte klägliche Versuch, das angekratzte Image wieder zu polieren. Doch ist es an diesem Punkt nicht bereits zu spät dafür? Hat sich das negativ behaftete Bild über das Unternehmen nicht schon längst in den Köpfen der Kunden manifestiert?

Schnell und billig vs. schnell und gesund

Auch die US Amerikaner verspüren den Drang nach schnellem aber gesundem Essen. Das sich beides vereinen lässt, zeigen Ketten wie Chipotle Mexican Grill oder Panera Bread, die seit einigen Jahren das Fast-Food Feld von hinten aufräumen. Sie verzichten auf künstliche Farb- und Geschmacksstoffe sowie Konservierungsstoffe und verwenden hauptsächlich Zutaten aus biologischem Anbau. Die Produkte können aus finanzieller Hinsicht bei Preisknallern wie zum Beispiel dem Cheeseburger für einen Euro wahrscheinlich nicht mithalten. Steigende Umsatzzahlen zeigen jedoch, dass die Kunden verstanden haben: Gute Qualität hat nun mal ihren Preis. Die ehemaligen Platzhirsche wie McDonalds oder Burger King sieht man weitestgehend nur noch am Stadtrand oder in weniger hübschen Wohnvierteln.

PR an ihren Grenzen

Für Unternehmen ist es lukrativer, Bestandskunden zu halten, als neue Kunden zu gewinnen. Doch wenn nicht nur die Neukunden ausbleiben, sondern sich sogar ehemalige Bestandskunden abwenden, stellt dies eine ganz andere Herausforderung dar. Ob diese Image-Schäden mit knackigen PR -Strategien behoben werden können, bleibt fraglich.
Die schillernden Farben, in denen sich McDonalds in Kampagnen wie „Mein Burger“ oder „Monopoly“ präsentiert, verblassen. Doch das Problem liegt nicht in der PR Arbeit. Das Problem ist die Unternehmensphilosophie, die Marke selbst und das, wofür sie steht.

 

von Annika Beck

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Sind wir schlecht ausgebildet?

Sind unsere AbsolventInen nicht geeignet, nach dem Studium in einer Agentur zu arbeiten? Das zumindest scheint Uwe Kohrs, Präsident der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA), zu glauben. In der Novemberausgabe des prmagazins bemängelt er im Artikel „Persönlichkeiten verzweifelt gesucht„, dass PR-Agenturen keine „geeigneten Mitarbeiter“ mehr fänden.

Müssen wir uns Sorgen um unsere berufliche Zukunft machen? Foto: www.JenaFoto24.de / pixelio.de
Müssen wir uns Sorgen um unsere berufliche Zukunft machen?
Foto: www.JenaFoto24.de / pixelio.de

Zum Einen sieht er auch das „miese Image des Agenturberufs“ als einen Grund. Zum Anderen sei aber die Qualität der BewerberInnen schlechter als früher, da Hochschulen und andere (privaten) Ausbildungsinstitutionen zu wenig Wert darauf legen, dass Studierende auch soziale Kompetenzen erwerben und ihre Persönlichkeiten entwickeln können. Darum will er jetzt „Universitäten und private(n) Ausbildungsinstitutionen“ in die Pflicht nehmen. Natürlich machen wir uns jetzt, ein halbes Jahr vor unserem Bachelor-Abschluss, Gedanken über unsere Zukunft in der PR-Branche.

Sind wir nach dem Studium nicht gut genug ausgebildet, um einen Job zu finden?

Nein, sagen Julia-Maria Blesin, Lan Anh Nguyen und Nina Krake, Vorstand der PR Studierenden Hannover e.V. (PRSH): Die „Professionalisierung des Berufsfeldes wäre ohne fundierte und umfassende PR-Ausbildung nicht möglich“. Diese Meinung vertreten sie in ihrem Kommentar zu den Äußerungen des GPRA-Präsidenten im PR Journal. Sie bemängeln außerdem, wie andere KommentatorInnen auch, dass Uwe Kohrs seine Anforderungen an die BewerberInnen nicht konkretisiert. Sie erkennen: Bei der fehlenden Sozialkompetenz und mangelnden Persönlichkeitsentwicklung während des Studiums „handelt es sich nicht um ein spezifisches „Problem“ der PR-Branche, sondern vielmehr des universitären Ausbildungssystems“. Auch Ernst Primosch, Deutschland-CEO von  Hill + Knowlton, äußert diese Kritik im prmagazin. Der Argumentation von Blesin, Nguyen und Krake folgen auch die meisten der KommentatorInnen: Sascha Stoltenow, Sina Petzold und Robert Hesse sind sich einig, dass das Problem weniger bei den Hochschulen und Absolventen liegt, sondern vielmehr auf Agenturseite – sei es nun eine (in vielen Fällen) schlechte Bezahlung oder die langsame Anpassung an neue Anforderungen von Seiten des Markts und der Arbeitnehmer.

Ist der Stellenmarkt bereits abgegrast? Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de
Ist der Stellenmarkt bereits abgegrast?
Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Nein, sagt auch Tapio Liller, Inhaber der Agentur Oseon, im firmeneigenen Blog: „Die Suche nach qualifizierten Einsteigern für den PR-Beruf ist seit jeher eine Herausforderung.(…) Nur an einem liegt es nicht: Den Hochschulen.“ Vielmehr sieht er die Agenturen in der Pflicht, mehr in die Praxisausbildung zu investieren. „Wer fertige PR-Leute quasi “ab Werk” erwartet, wird der Realität nicht gerecht“, erklärt er und stößt damit in das selbe Horn wie die PRSH: „Wir sind der Meinung, dass niemand von einem jungen Menschen erwarten kann und darf, dass er als „perfekter PR-Berater“ in den Beruf einsteigt – zumal dies wohl auch kaum in den Generationen vor uns der Fall war!“ Als entscheidenden Punkt sieht Liller außerdem, dass die Arbeit auch finanziell anerkannt wird: „Wer nur billige Berufseinsteiger rekrutiert, um Margenziele zu erreichen, wird diese Einsteiger wieder verlieren, sobald sie wissen, was ihre Leistung wert ist.“

Uwe Kohrs äußerte sich gegenüber dem PR-Journal noch einmal zum Thema Bezahlung – gefragt war nach dem Einstieg mit einem Master-Abschluss, also nach mindestens fünf Studienjahren: „Aus unserer Sicht sollte das Einstiegsgehalt für Trainees nach dem Studium bei ca. 20.000 Euro brutto pro Jahr liegen.“ Als hätte sie diese Antwort schon vorausgesehen, schrieb Sina Petzold bereits drei Tage vor Veröffentlichung dieses Interviews in einem Kommentar zum Artikel im PR Journal: „Mich wundert es im Übrigen überhaupt nicht, dass die jungen, talentierten Absolventen nicht in Agenturen wie die von Herrn Kohrs wollen. Da muss man nämlich trotz guter Ausbildung sowie Erfahrungen dank Praktika und Werksstudententätigkeit für einen Hungerlohn nochmal mind. ein Jahr Ausbildung (Trainee) dran hängen.“

Wir freuen uns auf spannende Aufgaben in der Zukunft. Foto: Stephan Bachmann / pixelio.de
Wir freuen uns auf spannende Aufgaben in der Zukunft.
Foto: Stephan Bachmann / pixelio.de

Nein, sagen auch wir. Gerade haben wir unsere dreimonatige Praxisphase (und damit unser zweites Praktikum im Rahmen des Bachelor-Studiums) abgeschlossen – und zwar erfolgreich. Egal ob Agentur, Unternehmen, Zeitungs- oder Fernsehredaktion: Unsere Arbeitgeber bescheinigten uns, dass wir neben den richtigen (Fach-)Kenntnissen, auch eine sehr selbstständige Arbeitsweise mitbringen. Viele von uns beendeten das Praktikum mit einem Jobangebot – als Werkstudierende oder sogar Festangestellte. Natürlich haben wir noch nicht ausgelernt. Einerseits gibt es Themen, die auch ein sehr praxisbezogenes Studium nur bedingt bzw. theoretisch vermitteln kann (z.B. Auftragsakquise und die längerfristige Kundenbetreuung). Andererseits verändert sich besonders in der Onlinekommunikation immer noch viel – und das wird auch so bleiben. Viel wichtiger als die Kenntnisse der aktuellsten Tools oder Statistiken finden wir daher Lernbereitschaft und Neugier auf neue Kommunikationsformen. So wählt auch Tapio Liller seine künftigen MitarbeiterInnen aus: „Hauptsache er oder sie bringt Neugier, Lernwillen und eine gesunde Portion Ehrgeiz mit, den Kommunikationsberuf in all seinen Facetten zu erlernen.“

Noch ein Nachsatz: Ein Blick auf die Website von Uwe Kohrs’ Agentur Impact offenbart, dass diese bereits zum 1. Juni 2013 einen „PR Junior-Berater (m/w)“ suchte. Voraussetzungen für BewerberInnen: „(…) abgeschlossenes Hochschulstudium und mindestens drei Jahre Berufserfahrung in einer PR-Agentur, Pressestelle oder in einer Redaktion“. Angaben zur Gehaltsvorstellungen für eine/n Junior-Berater/in macht die Agentur nicht. Da die Anzeige noch online ist, scheint die Stelle bisher nicht besetzt zu sein. Die Bewertung dieser Information darf jede/r selbst vornehmen…

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Twitternde Mitarbeiter – Vodafone setzt auf Rotation Curation

Vodafone hat diese Woche mit dem Twitter Account @being_vodafone ein spannendes Projekt gestartet. Im wöchentlichen Wechsel twittern Mitarbeiter zukünftig über ihren Arbeitsalltag und geben so Einblicke hinter die Kulissen des Netzanbieters. Vom Sachbearbeiter bis zum Abteilungsleiter konnte sich jeder Mitarbeiter für eine Woche Twitter-Dienst bewerben.

Während der CeBit vom 5. bis 9. März wird der Account sogar täglich weitergereicht und auch CEO Jens Schulte-Bockum wird einen Tag lang das Ruder übernehmen. Bei Inhalt und Häufigkeit der Tweets gibt es offiziell keine Vorgaben von Unternehmensseite, doch in einer Pressemitteilung gab Vodafone bekannt, dass vor allem am neu gebauten Campus in Düsseldorf gezwitschert werden wird. Seit Dezember 2012 läuft der schrittweise Umzug von insgesamt rund 5000 Mitarbeitern, der bis März 2013 abgeschlossen sein soll.

Neu ist die Idee übrigens nicht, denn der Trend zum sogenannten „Rotation Curation“ entstand bereits im Dezember 2011.

Und wer hat’s erfunden?

Ausnahmsweise nicht die Schweizer, denn erstmals tauchte das Konzept in Schweden auf. Das schwedische Institut, zuständig für die Vebreitung von Informationen über das skandinavische Land, startete damals den Twitter Account @Sweden. Jeder Schwede kann diesen Account sieben Tage lang übernehmen und sein Heimatland auf die für ihn richtige Weise in der Twitter Welt repräsentieren. Getwittert werden seitdem tagesaktuelle Themen, Plätze die unbedingt besucht werden sollten oder ganz private Geschichten der gerade zuständigen Personen. Bis heute entstanden rund 80 Twitter Accounts, die sich dem „Rotation Curation“ verschrieben haben. Auffällig ist jedoch, dass bislang überwiegend Länder und Städte Vorteile in dieser Art der Kommunikation sehen.

Das schwedische Institut war bereits zuvor durch ausgefallene Social Media Nutzung aufgefallen. Mit einer digitalen Botschaft in der Alltags-Simulation „Second Life“ bewiesen sie schon 2007 ihre Kreativität.

Spannende Möglichkeiten für Unternehmen

Mit Vodafone ist jetzt erstmals ein Unternehmen auf den Trend aufgesprungen. Insbesondere beim Thema Employer Branding könnte „Rotation Curation“ spannend werden und auch Vodafone scheint hier Chancen zu sehen. Der Zeitpunkt für den Start des Accounts fast zeitgleich mit dem Ende des Umzugs auf den neuen Campus spricht dafür. Das neue Gebäude wurde nämlich nach einem besonders modernen Konzept entworfen. Es gibt keine Einzelbüros mehr, nicht einmal feste Schreibtische weist Vodafone seinen Mitarbeitern zu. Jeder kann sich mit seinem Laptop dort andocken, wo es gerade am besten passt. Den Mittelpunkt des neuen Komplexes bildet der sogenannte Berkshire Garden, ein Park mit 80 bis zu 15 Metern hohen Bäumen, der für alle Düsseldorfer frei zugänglich ist und für Erholung während der Arbeit sorgen soll.

Vodafone hat also einiges in den Wohlfühlfaktor investiert und möchte künftige Arbeitnehmer natürlich davon in Kenntnis setzen. Ein wöchentlich wechselnder Mitarbeiter, der via Twitter über seinen Arbeitsalltag in diesem modernen Umfeld berichtet, ist hierfür der ideale Botschafter. Zufall oder geschickte Employer Branding Strategie? Was es auch sein mag, auf „Rotation Curation“ wird man in der Unternehmenskommunikation zukünftig eventuell häufiger stoßen.

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