Abmahnung mal anders

Seit einiger Zeit hört man vermehrt, dass Blogger von Anwälten abgemahnt werden. Ja mittlerweile gibt es sogar schon ein Blog, dass sich nur mit diesem Thema beschäftigt.

Aktuell hört man aber auch einmal die Geschichte anders herum…

Peter Marquardt, oder auch Lemotox, podcastet nun schon seit einiger Zeit. Da ist es nicht verwundernswert, dass auch er dem Aufruf von Annik Rubens (Autorin „Podcasting“ und „Schlaflos in München“) folgte und ein Podcaster-Erkennungszeichen entwarf. Dieses wurde in einem Wettbewerb gewählt und dient nun als Hilfestellung um ganz einfach erkennen zu können: Ach, der da drüben hört auch Podcasts. (Dazu muss die betreffende Person das Zeichen, z.B. als Button oder auf dem T-Shirt, nur am Körper tragen.) Geschützt hat Marquardt seine kreative Arbeit unter einer Creative Commons-Lizenz, so wie das heute im Web2.0 eigentlich üblich ist. Deshalb kann das Zeichen durchaus auch von anderen Menschen (Bloggern, Podcastern, Journalisten etc.) verwendet, aber nicht einfach verändert, werden.

Genau dies (das Verändern) ist nun aber geschehen. Die ARD nutzte das Zeichen zur Darstellung im Morgenmagazin (Schalte zur Cebit). Jedoch wurde die Originalgrafik verändert. Marquardt erfuhr per Mail davon und meldete sich darauf hin beim WDR (dort sitzt die Fernsehgrafikabteilung). Kurz und knapp: Am 21. März schrieb Marquardt an den WDR und meldete die Urheberrechtsverletzung. Nachdem er auch einen Anwalt einschaltete reagierten die Öffentlich-Rechtlichen und wollten ein „Angebot machen.“ Das hin und her zog sich. Und heute, am 22. April, podcastete Marquardt die ganze Geschichte. Das Angebot wurde nach seinen Angaben gemacht, aber seitdem ist weder der Honorarvertrag, noch eine kurze Meldung über die Bearbeitung seiner Anfrage eingetroffen… Und der WDR schweigt weiter.

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Euroblog 2007 in Ghent – Scouts on the Path to the Uncertain

OK – I have to admit: It is a little late but I finally returned home and now have the opportunity to state my thoughts on the Euroblog 2007 Conference in Ghent. Together with Prof. Dr. Thomas Pleil I attended the conference and we held a presentation on our latest semester project „Approaches of Companies in Germany to the Social Web – 15 Case Studies“. The complete studies will be published in July 2007 by the German UVK-Verlag.
I found it very interesting, that the results of most of the other presenters covered very closely with ours. A main issue in the corporate world concerning Social Software seems to be the implementation in the overall PR-strategy. This might be the reason, why rather one-directional tools like Audio- and Videopodcasts are preferred by bigger companies. Also most companies still seem to rely on external help as a result of lack of own knowledge concerning Social Software. If you are bored reading about the results – have a look at the interview, Philippe Borremans did with the three Euroblog 2007 survey researchers Philip Young, Ansgar Zerfass and Swaran Sandhu. Very nice and interesting people by the way, as I found out in Ghent pubs after the official programme. But what are my overall learnings from this Conference, you might ask. Well here they are: (mehr …)

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Studieren in Harvard, Yale oder Berkeley: Kein Problem

Gratis Video Studium an den besten und größten Universitäten per Video oder teilweise sogar Live Stream. Vorlesungen von prominenten Gastrednern wie Stephen Hawking oder einfach nur mal eine Stunde Atomphysik in Harvard. Kein Problem. mehr…

reference: sloganmaker.net

Ist das jetzt PR oder Service (-; Man müsste mal überprüfen ob auch schlechte Vorlesungen als Video downloadbar sind…

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Pod- und Videocasts erreichen die Zielgruppe direkt

„Ich blogge nicht – aber ich empflehle es meinen Kunden“, so Prof. Dr. Wolfgang Stock, Macher des Merkel Podcasts der RCC Agentur. Die technik-affine Politikerin hat nämlich ihr wöchentliches Vodcast. Mit Erfolg?

Wolfgang Stock

Es kommt auf die Zielgruppe an. Daher die Frage: Kann ein Videocast der Kanzlerin die Leser glücklich machen? Überraschung und Ekstase der Journalisten: Deutschland hat die erste iKanzlerin. Im Blog kann die Kanzlerin Gedanken zu Ende führen, die in Fernsehauftritten nicht zur Geltung kommen.

Im Fokus steht auch hier wieder die Authentizität. Frei Reden und Persönlichkeit sind das A und O. Je weniger Ghostwriting, desto besser. Die Menschen spielen eine Rolle.

Podcasts bieten Einzigartiges – sie erreichen die Kunden direkt. „Wer sich einmal für ein Abo entschieden hat, der nutzt es weiterhin. Und so sind Sie mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt – ganz ohne Streuverluste.“

Allein in Deutschland 3 Millionen Downloads. Denn nur 2% der Deutschen lesen längere Texte. Diesen Lesefaulen kommen die kurzen Videoclips anscheinden nur Recht: Videocasts bieten nicht nur Hörgenuss, sondern auch noch einen Augenschmaus.

Besonders der Weg zur Arbeit lässt sich jetzt effizient nutzen: Mit der neuen Ansprache des Chefs im Ohr, lässt sich der Morgen doch gleich viel angenehmer starten.

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Zukunft Online-PR – It´s getting started

Dieburg, 8.2.2007. Kurz nach 14 Uhr. Noch ist die Aula des Dieburger Campus fast leer. Nur wir PR-Studenten sind geschäftig am Rumwuseln: Hier werden die letzten Verlängerungskabel verteilt, dort der Studiengangsstand aufgebaut.

Langsam trudeln auch die ersten Blogger ein. Steckdosenplätz sind derzeit heiß begehrt.

Den ein oder anderen Live-Bericht wird es übrigens auch von den Bloggern Frank Hamm, Jörg Hoewner und Oliver Gassner geben.
Live Blogger

In weniger als einer Stunde geht es los: Die Expertenunde „Zukunft Online-PR“ startet. Und wir sind live dabei. Als Tag für diese Veranstaltung haben wir zukunftonliepr ausgegen. Außerdem wird es auf flickr eine Fotoglerie geben.

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Deutschland Online 4 und das Web 2.0

Heute wurde die Studie „Deutschland Online 4“ vorgestellt. Die Studie „Deutschland Online 4“ (DO4) untersucht den Stand des deutschen wie internationalen Breitband-Marktes (Kabel, DSL, VDSL, WiMAX) . Die Studie bietet einen Ausblick bis ins Jahr 2015. Das Besondere: DO4 bietet in diesem Jahre eine sehr interessante Sonderauswertung zum Thema Social Web.

DO4

Insgesamt wurden 115 Experten und 6.347 Konsumenten befragt. Die Experten stammen aus Internet-Unternehmen und Konvergenz-Playern. Sie werden ergänzt um weltweit ausgewählt Experten aus den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt, Gesellschaft und E-Government. Themen und Schwerpunkte der Studie sind die Konvergenz und Digitalisierung als Treiber der Informationsgesellschaft, Triple-Play, Internet TV, Web 2.0, Breitband-Internet 3.0 (VDSL) sowie Bildung, Arbeit und „Digital Lifestyle“ in der Informationsgesellschaft.

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Citizen Journalism – Willkommen in der Google Welt

Die Internet-Galaxis, die unser Leben revolutionierte steht vor einem neuen Wandel – oder sie steckt mitten drin. Im Web brodelt es: Noch nie war es so einfach, Texte, Audiobeiträge, Bilder und Musik zu produzieren und übers Web unter die Leute zu bringen. Immer mehr Blogger und Podcaster melden sich zu Wort. Mehr als 60 Millionne Blogger zählt Technorati derzeit, die 100-Millionen Grenze soll in diesem Jahr erreicht werden. Doch wie schafft der Web 1.0 User den Sprung in die neue schöne Google-Welt und wie macht er aus dem Narrowcast seiner privaten Webpage einen Narrowsearch im Stil des Web 2.0? Autor, Journalist und Webdesigner Moritz „mo.“ Sauer erklärt es in dem brandneuen Buch „Weblogs, Podcasting und Onine-Journalismus“, welches im Dezember 2006 in O`Reilly-Verlag erschienen ist.

Buchcover

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PR-Fundcast Volume 4

PR-FundcastAufgenommen, geschnitten, vertont und veröffentlicht. Der PR-Fundcast ist komplett!

In der letzten Folge erklären die Sound-Profis des Startup Innovaton München, wie Podcasting den Arbeitsalltag von PR-Agenturen verändert und ob durch dieses neue Medium vielleicht sogar neue Agenturen entstehen.

Dies ist der Letzte von vier Folgen. Die anderen drei Teile sind unten verlinkt.

PR-Fundcast Volume 1
PR-Fundcast Volume 2
PR-Fundcast Volume 3

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