Auch wenn es draußen noch nicht so frühlingshaft aussieht: Wir stecken mitten im Konferenzfrühling. Zwar ist der Besuch solcher Veranstaltungen für studentische Kassen meist Utopie, aber das Schöne ist ja, dass über viele Veranstaltungen gebloggt wird. Also Augen auf in den nächsten Wochen. Heute abend geht's schon los.
Veröffentliche Beiträge in “PR-Praxis”
Beispiele aus der PR-Praxis: Strategien, Produkte, Entwicklungen
Gerade vor wenigen Tagen war es wieder so weit: "The Oscar goes to...", die alljährliche Verleihung des goldenen Oscar in LA wurde wieder glamourös gefeiert. Verliehen wird der Filmpreis seit 1929 jedes Jahr von der "Academy of Motion Picture, Arts and Sciences" in Hollywood. Aber von Glamour war vor 77 Jahren noch keine Rede, denn der Ursprung des Oscar war eine geplante PR-Maßnahme, die das lahmende Filmgeschäft wieder in Schwung bringen sollte.
Wal-Mart bezieht in den USA Blogger in die PR-Strategie ein - und löst erwartungsgemäß Diskussionen aus. Schon seit Monaten hat Wal-Mart eine Menge Image-Probleme am Hals - ähnlich wie hier zu Lande Lidl. Die New York Times hat nun darüber geschrieben, dass Wal-Marts PR-Agentur Edelman positive Nachrichten ihres Kunden per Mail an Blogger geschickt hat.
Eine nette Spielerei: Dane Carlson (”Business Opportunities Weblog”) befriedigt noch kaum gekannte Eitelkeiten: Er hat eine kleine Anwendung geschrieben, die mit Hilfe des Kaufpreises des Blogger-Netzwerkes Weblogs Inc. durch AOL und der Verlinkungsstatistiken von Technorati den Wert eines Blogs berechnet. Also schön: Die PR-Fundsachen sind demnach gut 11.000 Dollar wert. Hallo, Frau Präsidentin...
In Anknüpfung an den voran gegangen Beitrag gibt’s heute in „Der Welt Online“ ein Interview mit Thomas Leif, Chefreporter im Südwestfunk und Vorsitzender des „netzwerk recherche“, zu lesen. Und am…
Manchmal ist es ja schon seltsam: Da beteuern PR-Profis, wie wichtig Glaubwürdigkeit in der Kommunikation ist und wie sie sich anstrengen, diese zu verdienen. Das freut mich natürlich. Aber gleichzeitig frage ich mich: Was tun, wenn der Chef das Problem ist? "Über den Wolken" und "Bedingt gesellschaftsfähig" überschreibt das manager magazin (Print) zwei Artikel, in denen es um abhebende Konzernlenker und eine internationale Befragung von Top-Managern geht. Ein Ergebnis der Studie: Deutsche Manager schauen nicht weit über's Werkstor hinaus.
Lügen, Verschleiern, Manipulieren und Schönwetter-Kommunikation: Die grössten Killer der Glaubwürdigkeit deutscher Unternehmen. Die Studie "Glaubwürdigkeit -- Schlüssel zum Vertrauen" der Universität Hohenheim (Stuttgart) untersuchte, was Kommunikationsverantwortliche in Dax30- und mittelständischen Unternehmen, PR-Agenturen sowie Non-Profit-Organisationen unter Glaubwürdigkeit verstehen und wie sie diese im Rahmen ihrer Kommunikation umsetzen.
Hier geht es nicht um schlüpfrige Filmchen oder viel nackte Haut in Werbeanzeigen. Hier geht es darum, wie man den vielleicht primitivsten Nachrichtenwert in ein einigermaßen seriöses Gewand kleidet - und ordentlich Medienpräsenz erreicht. Natürlich muss das Unternehmensimage dazu passen. Gut, wenn man Kondomhersteller ist und Durex heißt. Noch besser, wenn man auf die Idee kommt, Menschen nach Sex zu fragen und das Ganze medienwirksam platziert.
