Fundstücke der Woche #KW 47

Adidas in der Social-Media-Krise: Seit fünf Tagen werden die Facebook-Seiten einiger Sponsoren der Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine mit Protestkommentaren und Boykott-Aufrufen überschwemmt. Grund für die Protestwelle ist die Tötung von streunenden Katzen und Hunden im EM-Gastgeberland Ukraine. (mehr …)

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„Zukunft Online-PR“ startet durch

Referenten wurden gesucht, Räumlichkeiten gebucht, ein Catering bestellt, Technik geplant und Reden geschrieben: Die heiße Phase für „Zukunft Online-PR“ hat begonnen. Und eine Woche vor dem großen Tag ist auch die Diskussionsrunde „Ethik im Web 2.0“ komplett. Michael Scheuermann (BASF), Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach (Edelman) und Timothy K. Göbel (Hiller, Wüst & Partner) diskutieren zusammen mit Moderator Thomas Pleil über ethische Grundsätze im Web 2.0. Zudem gehen die Experten der Frage nach, welche Rolle Authentizität und Transparenz dabei spielen.

Ganz im Sinne des Web 2.0 wird auch hier, in den PR-Fundsachen, live von der Tagung gebloggt. (mehr …)

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Kleiner Lesetipp: Burson-Interview

Nach einer kleinen Blogpause in den Fundsachen beginnen wir heute mit einem Lesetipp: Es gibt in der PR ja nur (noch) ein paar legendäre Persönlichkeiten. Eine der wenigen ist Harold Burson, Gründer einer der weltweit größten PR-Agenturen, Burson-Marsteller. Gemeinsam mit Deutschland-Chef Karl-Heinz Heuser hat der 85-jährige vor kurzem der „Welt“ ein Interview gegeben.

Es muss ein recht offenes Gespräch mit Redakteur Matthias Wulff gewesen sein, der klar sagt, dass seine Meinung von Burson nach einer Google-Recherche deutlich negativer geworden sei. Überhaupt, das Internet beschäftigt auch Burson intensiv: „Wir müssen wissen, dass alles, was wir heute machen, seine Spuren auf alle Ewigkeiten hinterlassen wird. Das Internet ist das ewige Gedächtnis der Welt.“ Und angesprochen auf PR-Aufträge u.a. für die argentinische Militärjunta meint er, er hätte den Auftrag nicht angenommen, hätte er geahnt, dass er 30 Jahre später noch darauf angesprochen wird.

Wer mehr von Harold Burson lesen will, kann übrigens bei seinem Blog vorbeischauen – dort plaudert er ein bis zwei Mal im Monat aus der Praxis.

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PR-Agenturen und die Ethik

Da habe ich mich wohl leicht vertan: Eigentlich ging ich davon aus, dass die meisten PR-Agenturen selbstverständlich so etwas wie eigene Ethik-Codizes haben oder zumindest ihre Mitarbeiter auf die bekannten Codizes (Übersicht) wie den Code d’Athènes verpflichten. Doch das scheint ein Irrtum zu sein – zumindest, wenn es um die zehn größten Agenturen weltweit geht.
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PR-Ethik: Kampagne gegen Astroturfing oder Pseudo-Grassroots

Seit ein paar Tagen steht der Ölkonzern Exxon am virtuellen Pranger. Hintergrund: Auf YouTube gibt es mehrere Videos, die sich über den ökologisch angehauchten ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore lustig machen. Doch das Wallstreet Journal hatte festgestellt, dass mindestens einer der Clips von Exxons PR-Agentur ins Netz gestellt wurde. Eine Aktion, in der getarnt und getäuscht wird. Und – das ist die Geschichte hinter der Geschichte – ein Verhalten, gegen das sich seit einigen Wochen weltweit immer mehr PR-Leute in einer Kampagne aussprechen. Das Stichwort: Anti-Astroturfing.
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