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Die PRaktiker (9): Thorsten zur Jacobsmühlen

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Steckbrief zur Person: Name: Thorsten zur Jacobsmühlen Alter: 39 Aktuelle Tätigkeit: Thorsten zur Jacobsmühlen ist selbständiger Berater für Personalmarketing und e-Recruiting-Strategien. Außerderm ist er Autor des Weblogs blogaboutjob. PR-Fundsachen: Herr zur Jacobsmühlen, wie sieht Ihre Arbeit als Berater für Personalmarketing aus? Thorsten zur Jacobsmühlen: Auf jeden Fall vielfältig. In der klassischen Beratung ist der Weg eher das Ziel. Bei mir sind es konkrete und messbare Ergebnisse, die der Kunde erwartet. Da der Kern meiner Bemühungen immer webbasiert ist, schaue ich zunächst einmal, ob das Unternehmen über das nötige Rüstzeug verfügt. Meistens ist es so, dass die Optik stimmt, aber die Unternehmenswebsites für heutige Recruiting- und Personalmarketingzwecke schlichtweg nichts taugen. Auf dieser Basis entwickle ich Ideen, die auf das Unternehmen zugeschnitten sind. Wichtig dabei ist, dass diese Bemühungen nicht wie bei klassischen Werbeaktionen kurzfristigen Erfolg bringen, sondern sich stetig entwickeln. Seine Bemühungen im Web muss man pflegen. Selbst der lustigste Film auf YouTube nutzt nicht viel, wenn dahinter einfach nichts mehr kommt. Klar gewinne ich Aufmerksamkeit, aber ich binde meine Zielgruppe damit nicht langfristig. Aber genau das ist die Aufgabe – meine Aufgabe. Für die Unternehmen bedeutet das aber auch, dass ich völlig neue Aufgaben und Methoden mitbringe.

Die PRaktiker (8): Holger Ballwanz

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Holger Ballwanz
Steckbrief zur Person Name: Holger Ballwanz Alter: 34 Tätigkeit: Holger Ballwanz ist als PR-Berater (DAPR) seit 2001 Inhaber und Geschäftsführer der Berliner PR-Agentur PR4YOU. Der Berater und sein Team konzentrieren sich auch im Zeitalter von Social Media auf eine integrierte Kommunikation. PR-Fundsachen: Herr Ballwanz, wie sind Sie zur PR gekommen? Holger Ballwanz: Draußen trübsinniges Wetter, drinnen Tausende von Fernschreiben und zur Abwechslung der monotone Blick auf den Monitor der Überwachungskamera. Im Bunker der Fernschreibstation der Luftwaffe malte ich mir ein eigenes kleines Hotel in den Hügeln der Toskana aus. So begann ich mein Studium der BWL- und Tourismuskünste im Harz. Während und nach dem Studium absolvierte ich etliche Praktika im Bereich Marketing. Als freiberuflicher Redakteur eines internationalen Online-Portals bekam ich den ersten Feinschliff als Texter. Der Produktmanager einer großen Softwarefirma faszinierte mich schließlich mit seinen innovativen Softwarelösungen. Ich folgte seiner Einladung und rutschte damit in die PR: Bis 2001 war ich als Marketing Communication Manager und Leiter der Presseabteilung für die IEZ AG tätig. Nach der Übernahme in einen anderen Konzern und das damit verbundene Outplacement meiner Abteilung dachte ich über neue Unternehmungen  nach. Schließlich gründete ich die PR-Agentur PR4YOU. Seitdem betreuen wir Unternehmen, Institutionen und Personen national und international in allen Bereichen der PR und der Kommunikation.

Die PRaktiker (7): Thomas Pfeiffer

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Social-Media-Experte Thomas Pfeiffer Steckbrief zur Person Name: Thomas Pfeiffer Jahrgang: 1976 Aktuelle Tätigkeit: Der Medienpädagoge Thomas Pfeiffer ist selbständiger Social Media-Berater. Er begleitet Unternehmen auf ihrem Weg ins Web 2.0. Sein Blog webevangelisten.de – in dem er zu aktuellen Themen rund um das Social Web bloggt - ist regelmäßig in den Top 100 der Deutschen Blogcharts vertreten. Auch auf Twitter hat Pfeiffer (@codeispoetry) ein beachtliche Gefolgschaft von inzwischen über 3000 Followern. PR-Fundsachen: Herr Pfeiffer, wie sind Sie zur PR gekommen? Thomas Pfeiffer: Wie die Jungfrau zum Kinde: Während des Studiums der Pädagogik habe ich mich schon viel mit Internet und Programmierung beschäftigt. Als progammierender Sozialwissenschaflter ist mir das Thema Social Media natürlich besonders nah. Die klassische PR hat ja viel mit Kommunitkation und Journalismus zu tun. Die ist vor allem dem hergebrachten Kommunikationsparadigma verhaftet, das wir von den Massenmedien her kennen: Ein Sender,viele viele Zuhörer, kein nennenswerter Rückkanal. Im Social Web ist das anders: Plötzlich können viele etwas lauter Sprechen und dieses "Gemurmel" der vielen wird zunehmend lauter. Das ist natürlich für mich als Sozialwissenschaftler/Pädagoge sehr spannend: Der Mensch und seine (zwischenmenschliche) Kommunikation wird auch im Medienbereich zunehmend wichtiger.

Linktipp: 50 eBooks rund um Social Media-Marketing

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Wer am Wochenende nichts mit seiner freien Zeit anzufangen weiß, dem sei ein Blick in die von Stefan Petersen erstellte Liste mit nicht weniger als 50 eBooks und Whitepapers rund…

Wer hat vor Angst vor… Social Media?

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Die Top 5 Gründe, warum Unternehmen sich vor Social Media fürchten. Ayelet Noff hat Unternehmen zu ihren Vorbehalten gegenüber Social Media befragt. Die folgenden fünf Punkte, sind die wesentlichen Bedenken…

Über die Enstehung eines speziellen Social-Web-Tools für Wissenschaftler

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Seit 15. Februar 2010 gibt es eine eigene Social Software für Wissenschaftler - ScienceFeed. Dabei handele es sich aus einer Mischung aus Facebook und Twitter, wie Marc Scheloske von "Echolot - Beobachtungen aus der Wissenschaft" feststellt. In seinem Blog hält er fest:
Es sieht aus wie ein schlanker, eleganter Mix aus Twitter, FriendFeed, Blogkommentaren und Buzz. Und es ist - so jedenfalls die Idee - zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Wissenschaftlern, die sich zu aktuellen wissenschaftlichen Themen miteinander austauschen.
ScienceFeed stammt aus dem Entwickler-Haus ResearchGATE, das bereits mit dem gleichnamigen Produkt auf sich aufmerksam machte. Das Xing-Pardon für Forscher sei laut des Blog-Autors ein beachtliches Erfolgsmodell. Die Zahlen geben ihm recht: 250.000 Wissenschaftler legten bereits Profile bei ResearchGATE an. Doch brauchen Wissenschaftler überhaupt ein eigenes Web 2.0-Tool? Bieten die bisherigen Tools, die mehr oder weniger für alle User-Gruppen konzipiert wurden, nicht genügend Abgrenzungspotenzial? Oder wollen Wissenschaftler lieber unter sich sein? Denn auf den ersten Blick sieht es so aus, als könne ScienceFeed gar nicht viel mehr als FriendFeed oder Posterous. Wer entscheidet eigentlich, dass ein neues Tool her muss und wie sieht eigentlich die "Produktionskette" für Tools aus? Um das einmal näher zu untersuchen, melde ich mich kurzerhand bei ScienceFeed an. Ich bin zwar kein Wissenschaftler, aber ich forsche ja doch irgendwie, nicht wahr? Bei ScienceFeed angekommen stelle ich eine große Ähnlichkeit zu Facebook fest. Selbst das Schema ist ähnlich. Später werde ich lesen, dass ScienceFeed an FriendFeed angelehnt ist, welches wiederum von Facebook abgekupfert sein soll. Auch bei ScienceFeed kann man zwischen privaten und öffentlichen Accounts unterscheiden. Außerdem sind Direkt-Nachrichten möglich. Ich klicke mich einfach mal durch. Ich suche die Diskussionen, die im Echolot-Blog angepriesen wurden. Doch kein Klick führt zu ihnen. Also versuche ich es einfach mal mit dem Suchfeld, das mir - ganz nach Gutenberg-Diagramm - auf der Startseite sofort ins Gesicht springt. Dort trage ich "king" ein. Sofort spuckt ScienceFeed eine Abfolge von twitterähnlichen Kurzmitteilungen aus, die überwiegend von Twitter oder FriendFeed kommen. Die meisten Tweets stammen von einer Handvoll Mitglieder. Aber folgender Tweet von Martin Fenners Twitteraccount fällt mir besonders auf:
"I asked Ijad Madisch "What is the advantage of having a social networking tool specifically for scientists?"... re: http://ff.im/fYJvF