Diesmal nur ein kleiner Link-Tipp: Der E-Consultant hat ein Verzeichnis rund um Social Software, äh, Web 2.0 im Neusprech, erstellt. Bislang sind mehr als 900 Anwendungen in gut 50 Kategorien…
Eine nette Spielerei: Dane Carlson (”Business Opportunities Weblog”) befriedigt noch kaum gekannte Eitelkeiten: Er hat eine kleine Anwendung geschrieben, die mit Hilfe des Kaufpreises des Blogger-Netzwerkes Weblogs Inc. durch AOL und der Verlinkungsstatistiken von Technorati den Wert eines Blogs berechnet. Also schön: Die PR-Fundsachen sind demnach gut 11.000 Dollar wert. Hallo, Frau Präsidentin...
In Anknüpfung an den voran gegangen Beitrag gibt’s heute in „Der Welt Online“ ein Interview mit Thomas Leif, Chefreporter im Südwestfunk und Vorsitzender des „netzwerk recherche“, zu lesen. Und am…
Ach, ach, ach, da staune ich schon: Es ist ja bekannt, dass das Netzwerk Recherche PR für böse hält. Jetzt hat es für seine Mitglieder einen Medienkodex veröffentlicht, den mein Kollege Lorenz Lorenz-Meyer bereits sehr treffend kommentiert hat. Dass aber der PR-Rat dieses Papier auch noch begrüßt, wundert mich schon.
Mein geschätzter Kollege Robert French (infOpinons ) von der Auburn University in Alabama hat bereits letzten Sommer eine Community für PR-Blogger aufgebaut: PRblogs.org. Dort können Praktiker, Studenten und Dozenten sich kostenlos ein Blog zu PR einrichten. Inzwischen listet der PRblogs-Aggregator gut 90 Blogs auf, überwiegend von Roberts Studenten, die er in seiner Lehrveranstaltung zum Bloggen verpflichtet hat. Neulich hat auch Robert zur Zwischenbilanz aufgefordert, und einige Studenten und PR-Praktiker haben ihr Urteil gefällt.
Manchmal ist es ja schon seltsam: Da beteuern PR-Profis, wie wichtig Glaubwürdigkeit in der Kommunikation ist und wie sie sich anstrengen, diese zu verdienen. Das freut mich natürlich. Aber gleichzeitig frage ich mich: Was tun, wenn der Chef das Problem ist? "Über den Wolken" und "Bedingt gesellschaftsfähig" überschreibt das manager magazin (Print) zwei Artikel, in denen es um abhebende Konzernlenker und eine internationale Befragung von Top-Managern geht. Ein Ergebnis der Studie: Deutsche Manager schauen nicht weit über's Werkstor hinaus.
Lügen, Verschleiern, Manipulieren und Schönwetter-Kommunikation: Die grössten Killer der Glaubwürdigkeit deutscher Unternehmen. Die Studie "Glaubwürdigkeit -- Schlüssel zum Vertrauen" der Universität Hohenheim (Stuttgart) untersuchte, was Kommunikationsverantwortliche in Dax30- und mittelständischen Unternehmen, PR-Agenturen sowie Non-Profit-Organisationen unter Glaubwürdigkeit verstehen und wie sie diese im Rahmen ihrer Kommunikation umsetzen.
Stark umstritten ist das Budget, das US-Präsident Bush für die Eigen-PR ausgibt. Innerhalb von zweieinhalb Jahren hat die US-Regierung stolze 1,62 Milliarden Dollar (1,36 Milliarden Euro) in die eigene Imagepflege…
