Einsatz von Sprachassistenten – Vier bekannte Sprachassistenten im Vergleich

Sprachassistenten haben sich in den letzten Jahren zu einem der größten Technik-Trends entwickelt.  Populäre Assistenten sind unter anderem Siri, Cortana, Alexa und der Google Assistent. In diesem Beitrag möchte ich euch aufzeigen, was die bekanntesten Sprachassistenten sind und welche Fähigkeiten diese haben. Außerdem werde ich vor allem auf die Möglichkeiten eingehen, wie Sprachassistenten in dem Unternehmensalltag eingebunden werden können.

Was ist ein Sprachassistent?

Die Assistenten arbeiten mit künstlichen Intelligenzen.  Es ist eine Software, die aus den gesprochenen oder eingegebenen Kommandos sinnvolle Bezüge herstellen kann und dem Nutzer daraufhin eine Antwort gibt. Beispielsweise könnte eine Person sagen “Alexa, wie ist das Wetter?” Und dann antwortet das Gerät mit einer Sprachausgabe: “Es sind 18 Grad” angepasst an den eigenen Wohnort. Das System passt sich an das eigene Nutzerverhalten an. Je nachdem wie oft man etwas fragt oder wie oft an einen Empfänger gesendet wurde. Bei der Arbeit mit Sprachassistenten entsteht ein “Deep Learning” im Gerät. In diesem Prozess entwickelt sich das Gerät weiter. Es wird schlauer und weiß mehr über den Nutzer. Dies bietet nicht nur privaten Nutzern einen Mehrwert, sondern auch den Unternehmen. Beispielsweise können die Kundendaten auch mit einem Sprachassistenten verwaltet werden. Sprachassistenten werden auch bezeichnet als: Smartspeaker, Smart Lautsprecher oder  intelligente Lautsprechersysteme.

Wie funktioniert ein Sprachassistent?

Sehr viele Menschen nutzen schon die Assistenten, wissen aber nicht was hinter einer Frage und einer Antwort alles steht. Was passiert alles vor der Sprachausgabe. Wenn der Nutzer den Sprachassistenten aktiviert, reagiert das Smartphone oder das Gerät auf gesprochene Worte. Um schneller eine Antwort zu erhalten, sucht es aus den Sprachdaten, die Kontextdaten zu dem eigentlichen Thema zusammen. Das können Uhrzeit oder auch Standort des Bedieners sein. Anschließend werden diese Daten an den entsprechenden Assistenz Anbieter gesendet. Dort werden die gesprochenen Worte in Schrift umgewandelt (Speech to Text). Anschließend wird der Text von den Servern der Anbieter erkannt und die passende Antwort gesucht. Dann wird die Antwort generiert und an das Telefon oder Gerät zurückgeschickt.

 

Was sind die besten Einsatzmöglichkeiten?

Es gibt viele Möglichkeiten Sprachassistenten in einem Unternehmen einzusetzen. Nicht nur Unternehmen nutzen sie sondern auch Privatpersonen. Der Einsatz der Möglichkeiten, ist natürlich auch für alle. In diesem Schaubild sind einige der Optionen aufgegliedert. Die Möglichkeiten werden auch immer mehr ausgebaut.

 

Die vier bekanntesten Sprachassistenten im Vergleich

Google Home

Google Home wurde im Zusammenhang mit der Suchmaschine Google erstellt. Diese stellt alle wichtigen Informationen zur Verfügung. Bei dem Sprachassistenten Google Home und Amazon Echo handelt es sich um eigene Geräte mit integrierten Lautsprechern. Bei Google Home sagt man: “Ok Google, […]!”. Desweiteren hat Google  eine Sprachassistenten App herausgebracht, den Google Assistent. Diese ist aber nicht auf jedem Smartphone installierbar. Die Voraussetzung ist, dass das Smartphone die Generation 5.0 oder 6.0 von Android hat.


Amazon Echo (Alexa)

Amazon hat einen Sprachassistenten entwickelt namens Amazon Echo oder auch Alexa genannt. Der Befehl um eine Aufgabe auszuführen ist beispielsweise “Alexa, sag mir die Uhrzeit.”. Auf diesem Assistenten kann der Nutzer verschiedene Skills auf das Gerät herunterladen. Es gibt beispielsweise, einen Wetter-Skill oder einen Skill in dem man Listen erstellen kann. Alexa ist verbunden mit den jeweiligen Amazon Kaufplattformen. Dadurch kann der Nutzer per Sprachbefehl ein Produkt auf Amazon kaufen oder auch bei Amazon Video einen Film. Es hat eine sehr gute Smart Home Integration. Nachteile sind, dass die Einrichtung für alle Funktionen zeitaufwändig ist, die Daten von Benutzerkonten in der Cloud nicht gut abrufbar sind und es nur in Kombination mit einem erstellten Amazon-Account nutzbar ist.

Siri

Siri ist nur einsetzbar auf dem iPhone, iPad, iWatch, Mac und Apple TV. Bei den Sprachassistenten Apps, die vorinstalliert sind, gibt es eine Freihand-Bedienung und eine Integration im Betriebssystem. Kann also auch auf Kontakte und andere Daten vom Smartphone zugreifen. Siri hat einen undurchsichtigen Datenschutz und ist nicht kontextsensitiv. Ein Nachteil des Apple Sprachassistenten ist es, dass Siri ausschließlich auf Apple Produkten funktioniert.

Cortana

Der Sprachassistent Cortana ist vorinstalliert auf den Microsoft Smartphones und Windows Computern. Cortana hat wiederum eine langsame Auswertung, ungenaue Websuche und noch keine Smart Home-Funktionen.

 

Fazit

Sprachassistenten sind sehr vielfältig und sehr gut in einem Unternehmen einzusetzen. Sie bieten einen Mehrwert, wie im Beitrag beschrieben und vereinfachen viele Arbeitsprozesse. Sprachassistenten sind die Zukunft für Unternehmen, die diese bisher noch nicht nutzen. Wenn Ihr euch für Sprachassistenten entscheidet, ist es in jeden Fall keine Belastung, sondern der Anfang von etwas Neuem.

 

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Tourismusmarketing: Zukunft ist Vergangenheit

Steht uns die Machtergreifung der Roboter im Tourismus bevor? Lassen sich die Gäste in naher Zukunft lieber von Maschinen statt Menschen bedienen? Wie viel Hightech können Hotels ihren Gästen zumuten? Die Digitalisierung zeigt es uns.

Wir von #KommOnTour haben unsere Top 5 aus dem Jahr 2018 gewählt. Werden sich diese durchsetzen? Bühne frei!

#5 Gute Connection zwischen Hotel und Gast

“Die Sprache gehört zum Charakter des Menschen.” Das wusste schon Sir Francis Drake, der erste englische Weltumsegler. Genauso ist die Sprache das Herzstück der Kommunikation und die Verbindung zwischen Hotel und Gast.

Werfen wir jedoch einen Blick in die Netzwelt. Hier fühlt sich unsere Generation WHY zuhause. Beleuchten wir mal die klassische Website. Hier gibt es einen Umbruch. Die Möglichkeit der Sprachfunktionen sollte auch und vor allem auf den Landing Pages ausgebaut werden. Auch zeichnet sich unsere Generation WHY dadurch aus, vorab am liebsten schon alles zu wissen.

Deshalb eine Notiz an die Hotels und Reiseportale: Weniger ist nicht immer mehr. Wenn ihr also mehr Informationen in verschiedenen Sprachen anbietet, wird die Zielgruppe durch die breitere sprachliche Auffächerung größer.

International erfolgreich heißt auch international auftreten – angefangen bei der Sprache.

 

#4 R2-D2 nun auch im Tourismus?

Science-Fiction nun auch im echten Leben – zumindest was die Digitalisierung in unserem Alltag angeht. Lassen sich die Gäste in naher Zukunft lieber von Maschinen statt Menschen bedienen?

Science Fiction in unserem Alltag?

Vorstellbar könnten Gründe sein wie: Roboter haben nie schlechte Laune. Sie werden circa 20 Sprachen fließend sprechen können.

Was die mechanischen Helfer jetzt schon auf dem Kasten haben: den Gästen viele Wünsche erfüllen. Ein persönliches Anliegen wird noch diskreter behandelt, wenn es von einem Serviceroboter entgegengenommen wird. So ist es zumindest schon in Kalifornien in einigen Hotels Gang und Gebe.

Ausgeweitet hat sich dieser maschinelle Service auch schon auf Restaurants und Kreuzfahrtschiffe. Dort fungieren Roboter als Roomservice, assistieren den Kellnern und der Empfangsdame oder mischen auch schon selbst Cocktails. Diese Aufgaben zeigen, dass die kleinen Blechbutler ihren menschlichen Kollegen unter die Arme greifen können.

„Besonders gefährdet sind in den nächsten 20 Jahren Tätigkeiten wie Empfangsmitarbeiter, Kellner, Roomservice und Kofferträger“ ~ Wirtschaftswissenschaftler Carl Benedikt Frey, University of Oxford

In den nächsten 20 Jahren sollen circa 35 Prozent der Hotel-Jobs von Robotern übernommen werden. Welche das genau sind, erfahrt ihr hier.

 

Roomservice: Maschine statt Mensch?

 

Darüber hinaus gibt es auch schon Exemplare, die Emotionen wie Freude durch ein Lächeln etwa oder keckes Augenzwinkern vermitteln Wegen dieser menschenähnlichen Reaktionen sind Roboter jetzt schon für die Olympischen Spiele 2020 als Hostessen eingeplant.

Wird es in nicht allzu langer Zeit “alle Macht den Robotern” heißen? Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband kann sich zumindest die Übernahme von Aufgaben im Housekeeping oder an der Rezeption vorstellen.

Oder jene Tätigkeiten, welche die Mitarbeiter nicht so gerne ausführen. Diese werden von den mechanischen Kollegen „zuverlässiger und effizienter erledigt“, so der Besitzer des Luxushotels „Schloss Elmau“ in Oberbayern. Bestätigung genug, dass die mechanische Assistenz jetzt schon sehr gefragt ist – sowohl bei den Angestellten als auch bei den Gästen.

#3 Die Macht der Influencer

Dieser  Begriff, der inzwischen zu einem Beruf geworden ist, ist nicht zu verwechseln mit der Krankheit “Influenza”. Dennoch sind Influencer auch ansteckend – im positiven Sinne.

Als herkömmliche Marketingstrategien kennen wir im Tourismus klassische Websites, Messen und Kataloge an erster Stelle. Doch das Blatt musste sich wenden, um gerade junge Reisebegeisterte anzulocken. “Digitales Marketing” ist hier das Stichwort, darunter Kooperationen mit Influencern, auch “Bloggern” genannt.

Gut genug für Instagram?

Der “digitale Reisekatalog” ist Instagram. Wovon  lassen sich Urlaubs Begeisterte faszinieren? Von ästhetisch einladenden, authentischen Bildern! Authentizität können am besten unsere Vorbilder im Netz, Blogger, generieren. Dies ist die Wirkung bzw. der Einfluss der Arbeit von Influencern. Da Instagram eine Fotoplattform ist, eignet sich das Influencer-Marketing hier am besten.

Diese Strategie der Kooperation mit Bloggern hört sich erst einmal einfach an. Welche Tipps und Hinweise jedoch mittelständische Reiseanbieter und Hotels für eine erfolgreiche Zusammenarbeit beachten sollten, hat euch Kathrin zusammengestellt.

Ob dieser Trend bald überlaufen sein könnte, da die Zahl der Influencer steigend ist, wird uns die Social Media-Zukunft zeigen.

#2 Jetzt schon Fernweh? Mach’s mit VR oder AR!

Aber wie können die Technologien Virtual Reality und Augmented Reality in der Tourismusbranche angewendet werden? Reisekataloge werden immer mehr durch  Instagram ersetzt. Also warum nicht mithilfe von AR den Schmöker lebendiger machen? Dazu muss man einfach den QR-Code abscannen. Außerdem  gibt VR durch sogenannte “Pre-Trip-Experiences” im Reisebüro einen Vorgeschmack auf den nächsten Urlaub.

 

Digitalisierung findet auch zwischen den Zeilen statt!

 

Beide Technologien entspringen der Idee des immersiven Marketings, gepaart mit Engaging Content. Dies bedeutet, dass VR-Brillen reale Bewegungen  und Interaktionen virtuell simulieren. AR wiederum gibt über eine Brille weitere kontext- und standortbezogene Informationen preis. Egal,  ob Urlauber sich gerade ein Museum anschauen oder sich für ein Restaurant entscheiden möchten.

 

Augmented Reality im Smarphone.

 

Virtual und Augmented Reality stehen immer höher im Kurs, davon kann uns auch Marina berichten. Des Weiteren wird unsere Hochschule ab dem Sommersemester 2019 sogar den Studiengang “Expended Realities” anbieten, virtuelle Welten verknüpfend mit der Realität. Anhand dieser Zukunftsaussichten sind wir gespannt, wohin uns die (virtuelle) Reise weiterführen wird.

#1 Wunschlos glücklich im Hotelzimmer …

… dank IoT-System – “Internet of Things”, das mit Geräten und Anwendungen interagiert. Was verbirgt sich dahinter? Eine Technologie, die ermöglicht, das Hotelzimmer für die Zeit des Aufenthalts den persönlichen Wünschen anzupassen. So werden Reisen durch den Hotelservice noch individueller gestaltet. Diesen Weg der Digitalisierung gehen auch schon einige Hotels wie das Marriott, Hilton oder Opera am Zürichsee. Sie setzen künstliche Intelligenz ein, um die Gewohnheiten der Gäste zu speichern und ihnen so mehr (Licht- und Musik-)Komfort zu bieten.

 

Effizienteres Rooming dank intelligentem Hotelzimmer?

 

Individualisierung ist der aufsteigende Trend. Insofern ist es durchaus vorstellbar, in naher Zukunft noch vor dem Betreten des Hotelzimmers auf die gewünschte Temperatur heizen zu lassen. Besonders in Skigebieten eine sinnvolle Wohlfühl-Strategie für den Winterurlaub. Im Sommerurlaub könnten schon die Getränke kaltgestellt  werden, während die Gäste noch auf dem Weg sind.

 

Intelligente Hotelzimmer in Zukunft immer mehr Standard?

 

Wie sieht es an dieser Stelle mit dem Datenschutz aus? Die Gäste müssen natürlich erst der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) seit Mai 2018 zustimmen. Danach können die Anwendungen und Geräte die persönlichen Informationen speichern. Was die Hotel-Apps noch alles drauf haben, um den Gästen einen abwechslungsreichen und personalisierten Urlaub zu ermöglichen? Das erzählt euch Marie in ihrem Blogpost.

Miriam Taenzer, Tourismus-Expertin beim Bitkom, fasst dieses Thema folgendermaßen zusammen:

„Für das Hotel der Zukunft stehen schon heute viele Technologien bereit[.] […] Für Hoteliers wird immer wichtiger, sich auf technikaffine Zielgruppen einzustellen.“

Ein Blick in die Glaskugel

Was bringen uns die Trends für die Zukunft? Teilweise mehr Informationen in anderen, neuen Formaten, die es zu entdecken gilt. Alle digitalen Trends im Tourismusmarketing sollen natürlich pro (Hotel-)Gäste sein. An erster Stelle stehen verbesserter Service und Komfort, um sich noch mehr  wohlzufühlen. Nur die neue DSGVO darf hierbei nicht ungeachtet bleiben.

Es werden noch weitere spannende Themen hier auf PR-Fundsachen auf uns warten. Es wird noch mehr um Apps gehen, die den kompletten Urlaub managen können. Außerdem scheiben wir weiterhin das Thema „Storytelling“ groß. Wie Influencer oder die Hotels selbst Reiseangebote in emotionale Geschichten verpacken, haben wir bereits erzählt. Doch wie geht die Story weiter?

 

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