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Coca Cola und WWF starten Schülerwettbewerb

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Im Sinne der Corporate Social Responsibility hat das Unternehmen Coca-Cola heute gemeinsam mit der Umweltorganisation WWF den bundesweiten Schülerwettbewerb „Mach ’ne Welle“ gestartet. Das Thema: Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser. Schüler der siebten bis zehnten Klasse sollen in kleinen Teams einen Videoclip zum Thema „Lebensquelle Wasser“ entwickeln. Gewinnen können sie einen Drehtag mit dem Regisseur Sven Unterwaldt, der gemeinsam mit den Schülern deren Idee verfilmt.

Unterstützt wird das Projekt von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, der „die Schirmherrschaft für diesen Wettbewerb übernommen hat“ (www.machnewelle.de). Die Coca-Cola GmbH engagiert sich auch in anderen Bereichen aktiv für die Umwelt. Zum Schutz der Süßwasserressourcen hat sie mit dem WWF eine mehrjährige Partnerschaft gestartet.

„Das Engagement der The Coca-Cola Company in Höhe von 20 Millionen US-Dollar soll dazu beitragen, gemeinsam mit dem WWF sieben der bedeutendsten Süßwasser-Einzugsgebiete der Welt zu erhalten und die Wassernutzung in den Betrieben und der globalen Beschaffungskette noch effizienter zu machen.“ (coca-cola-gmbh.de)

Aus dieser Partnerschaft entstand nun der Wettbewerb „Mach ’ne Welle“, mit dem die beiden Initiatoren Deutschlands Schüler für den Wasserschutz begeistern wollen. Auch andere Unternehmen gehen regelmäßig Kooperationen mit Organisationen ein, um sich öffentlich für die Umwelt einzusetzen. Wer herausragende Beispiele kennt, darf diese gerne in den Kommentaren loswerden.

Thema gefunden auf: Horizont.net

  1. Ferdinand von Reinhardstoettner

    Zusammenschlüsse zwischen (Welt-) Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen ist längst nichts außergewöhnliches mehr – und das ist gut so!
    Unter dem Motto „1 Liter für 10 Liter“ rief Volvic eine Kooperation mit UNICEF ins Leben, die noch heute lebt und mit großem Erfolg aufwartet. Für jeden verkauften Liter garantierte man 10 Liter Trinkwasser zur Versorgung der äthiopischen Bevölkerung bereitzustellen. Hierdurch konnte man bereits über 2 Milliarden Liter auf den afrikanischen Kontinent liefern und den Menschen vor Ort helfen.

    Aktuell greift der florierende Zusammenschluss ein weiteres Projekt an und wird unter dem Brunnenprojekt – „Brunnen spenden mehr als Wasser“ – versuchen an seine Erfolge anzuknüpfen. Eine Hoffnung die man nur teilen kann – den das ist ja schließlich „gut so“.

  2. Wobei gerade solche Projekte, die „das Gute“ und den Produktabsatz koppeln (so genanntes cause related marketing) nicht unumstritten ist, da hier die Glaubwürdigkeit oft als geringer gesehen wird als bei anderen CSR-Maßnahmen.

  3. Stefan Herber

    Schön das mal schriftlich zu haben 😉 denn ich persönlich empfinde bei solchen Projekten ebenfalls oft einen leicht heuchlerischen Beigeschmack. Auch wenn natürlich etwas Gutes getan wird. Dennoch stehen hinter solchen Aktionen immernoch große Unternehmen mit gewinnmaximierenden Absichten. Für mich passt das nur bedingt zusammen.

  4. Absolut. Für stellt sich im Einzelfall die Frage, ob es sich um reines Social Campaigning handelt oder um wirkliche CSR. Im Social Campaigning geht es nur um eine zeitlich begrenzte Kommunikationsmaßnahme, während CSR als Managementstrategie das Verhalten eines Unternehmens insgesamt beeinflusst – und da ist Kommunikation dann nur ein Baustein im Spiel. Am besten übrigens der Letzte. Anders ausgedrückt: Erst handeln, dann kommunizieren.

  5. Ferdinand von Reinhardstoettner

    Dem stimme ich natürlich allem zu. Mir ist auch klar, dass man nicht so blauäugig sein sollte zu glauben die Unternehmen würden dies alles ohne Hintergedanken machen. Natürlich steht auch hier die Gewinnmaximierung an vorderster Front. Es bleibt jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass am Ende auch etwas Gutes entsteht und so auch Menschen geholfen wird. Die Art ist – und da gebe ich jedem Recht – sicher fragwürdig, das Resultat jedoch ebenso hilfreich. Für beide Seiten. Und das ist doch auch nicht von der Hand zu weisen. 🙂

  6. Bitte nicht missverstehen: Ich habe kein Problem damit, dass solche Maßnahmen mit Hintergedanken geplant werden (wo die Grenzen liegen, ist eine andere Frage). Und: Die Differenzierung zwischen Social Campaigning und CSR als Managementstrategie sehe ich wertneutral. Denke aber, es ist sinnvoll, diese Unterscheidung im Kopf zu haben, z.B., wenn man als PR-Manager in dieser Richtung plant und über Glaubwürdigkeit, Akzeptanz etc. einer Initiative nachdenkt.

  7. Ferdinand von Reinhardstoettner

    Tue ich nicht. Also glaub ich jedenfalls… 🙂 Wollte nur nochmal ausführen, was ich genau meinte und daran nicht schlecht heiße. Bei allem anderen gebe ich jedem Recht!

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