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Wie veröffentliche ich einen Podcast?

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Im Rahmen unseres Podcasting Workshops, interviewten wir Peter Waltenberger und Andreas Ernstberger des Startup Innovaton in München. „Innovaton“ mischte uns ein An- und ein Abjingler zusammen und erstellte uns ein Musikbett. Mit der Freeware Audacity schnitten nun vier Gruppen vier Beiträge, die nun als PR-Fundcast erscheinen.

Doch wie veröffentlicht man eigentlich so einen Podcast? Dieser Frage bin ich in meinem 5-Min Vortrag auf den Grund gegangen, oder besser: ich habe es versucht.

Zunächst einmal braucht man eine Plattform, um den Podcast im www zu präsentieren. Die gängigste Variante ist wohl das Veröffentlichen in einem bereits vorhandenen Weblog. Welche Software ihr dafür nutzt, spielt dabei keine entscheidende Rolle. Man kann mit jeder Software einen Podcast veröffentlichen. Jedoch sollte man auch wissen, dass eine Blog-Software wie zum Beispiel WordPress geeigenter (da es diverse Plugins gibt, die einem das Veröffentlichen sehr vereinfachen) ist als bespielsweise Twoday.

Egal welcher Hoster: Wenn Eure Blog-Software einen gültigen RSS- oder ATOM-Feed ausspuckt, könnt Ihr ziemlich leicht einen gültigen Podcast erstellen. Wenn Euer Blogging-System auch noch Kategorien unterstützt: Umso besser! In diesem Falle könntet Ihr nämlich eine neue Kategorie nur für Eure Podcasts anlegen. Dann muss nicht jeder Podcast-Hörer die Non-Podcasting-Inhalte aus Eurem Blog lesen.

Folgende Schritte führen effektiv und pragmatisch zum Erfolg!

  • Falls möglich, in Eurem Weblog-System eine neue Kategorie einrichten, die zum Beispiel »Podcast« heißen könnte.
  • Bei FeedBurner kostenlos anmelden und einen neuen Feed anlegen. Als Quellen-Feed nehmen wir den RSS- oder ATOM-Feed unseres Weblogs, beschränken ihn jedoch, falls möglich, auf Einträge der Kategorie »podcast«.
  • In den Feedburner-Einstellungen zum neu angelegten Feed die SmartCast™-Funktion aktivieren. Aus dem normalen Feed wird somit ein aufgebohrter RSS 2.0 Feed, in dem alle MP3-Verlinkungen in korrekt definierte Enclosures fürs Podcasting umgewandelt werden.
  • Die veröffentlichende Audiofile als MP3 exportieren und nicht vergessen die ID3 Tags zu vergeben. Titel, Autor, Datum, Kontakt und Webadresse gehören hierbei zu den Standartinformationen um später einerseits dem Hörer einen gewissen Service zu bieten und andererseits natürlich um überhaupt gefunden zu werden.

Ist die Mp3 File fertig vertagt, muss sie auf einen Server geladen werden. Ihre Location wird dann einfach in einem Weblog-Eintrag verlinkt.

Diesem Weblogeintrag wird nun die Kategorie »podcast« zugeordnet und publiziert. Fertig! Nun kann man den vorhin erstellten FeedBurner-Feed testen und dann natürlich promoten: Es handelt sich um einen waschechten Podcasting-Feed, der mit FeedBurner kompatibel zu allen Podcatchern gemacht wurde. Ganz ohne Plugin.

Viel einfacher geht das aber natürlich mit Plugin. Wie beispielweise in pr-fundsachen, das auf WordPress basiert. Dieses Plugin führt dich übersichtlich durch alle zu erledigen Aufgaben und installiert am Ende sogar einen ansehnlichen Player unter deinem Blogeintrag. (Sehr zu empfehlen!)

Hat man keinen eigenen Blog und möchte auch im Grunde nur Podcasts veröffentlichen funktioniert das ganze noch einfacher bei einem Podcasting-Hoster.

  • PodHost bietet jeden Monat aufs Neue eine bestimmte Anzahl von Megabyte, die für die eigenen Sendungen genutzt werden kann. Podhost erstellt einen iTunes-kompatiblen RSS-Feed und eine Website auf Loudblog-Basis. Es gibt ein kostenloses Starter-Angebot und gestaffelte Tarife.
  • MyPodcasts.net ist ebenfalls vor allem für den US-amerikanischen Markt gedacht und wirbt
    verstärkt mit Video-Funktionalität. Unter der Haube kommt Loudblog zum Einsatz.
  • Audioblog.com startete seinen Dienst, als es noch gar kein Podcasting gab. Inzwischen hat die Firma natürlich auch Podcast-kompatible RSS-Feeds im Angebot und bietet eine sehr einfach zu bedienende Aufnahmefunktion per Flash-Plugin.
  • ODEO lässt seine User seit neuestem auch Podcasts veröffentlichen. Ähnlich wie bei Audioblog.com kann hier eine simple Aufnahmefunktion direkt im Browser genutzt werden.

Weitere Podhoster:

Damit dein Podcast später auch gefunden wird, musst du ihn natürlich auch in einem Podcast-Verzeichniss, oder am besten bei mehreren anmelden. Die bekannesten Verzeichnisse sind: