Wandel im Tourismus: Chancen und Risiken, die die Digitalisierung mit sich bringt

Der Boom an fortschrittlicher Digitalisierung stellt nahezu jede Branche vor enorme Herausforderungen. Weitaus im Vorteil ist derjenige, der die Vorteile diesen Wandels für sich zu nutzen weiß, jedoch auch Obacht bewahrt und die Challenges aktiv annimmt.

Aber was bedeutet das konkret für den Tourismus? Welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die Touristen oder den Gästeservice? Zudem stellt sich hier die Frage, in wie weit ist es vereinbar mit dem „oldschool“ Marketing?

Der ständige Wandel der Digitalisierung ist nicht mehr weg zu denken. Es muss darauf reagiert werden, um daraus eine Chefsache zu machen.

Durch die immense Informationsüberflutung wird es umso wichtiger, sich von der Konkurrenz abzuheben und die richtigen sowie relevanten Inhalte an die Gäste und Touristen zu kommunizieren. Es ist wichtig sich im Auge zu behalten, welche Werte eine Gaststätte oder eine Unterkunft unterstützt, jedoch auch ein Auge darauf haben, dass die Zukunft im datenbasierten Marketing liegt.

Eine riesen Chance bietet die Digitalisierung, indem man Gäste wirklich kennen lernen und individuell ansprechen kann. Wird das Datenmanagement optimal geführt, so ist dies nur von Vorteil für den Gästeservice, die Kommunikation und Dienstleistungsentwicklung. Zudem kann aufgrund von Kennzahlen und Statistiken die Erfolgsmessung die Unternehmensstrategie stetig unterstützen.

Tourismus – eine Hassliebe

Schauen wir aus der Perspektive des Touristen und des Gastes, stellen wir schnell fest, dass die Digitalisierung im Tourismus eine Hassliebe mit sich trägt. Wo einst am Telefon oder persönlich die Hotelzimmer – und Stadtführung gebucht wurde, folgt jetzt private Datenangabe im Internet. Persönliche Daten bis hinzu Bankdaten werden in das World Wide Web eingetragen. Die Datenschutzbestimmungen und AGB’s werden ignoriert. Weiß man denn wirklich wo die Daten hingelangen?

Ich sprach von Hassliebe, also auch somit von der Liebe, die das Reisen und Entdecken unterstützt durch die Digitalisierung, mit sich bringt. Jeder kennt es: Man möchte schnell nach einer guten Restaurantempfehlung schauen oder den schönsten Sonnenuntergang am Berg festhalten. Wir können uns unsere technischen Innovationen einfach nicht mehr wegdenken. Seien es Vermeidungen von langen Warteschlangen an Schaltern oder eine App, die uns den Zimmerservice erleichtert: Wir sind Gewohnheitstiere, die den Drang zur Gemütlichkeit immer weiter intensivieren.

Kompatibel mit „oldschool“ face-to-face Marketing?

Heutzutage sind gezieltes face-to-face Marketing und die individuelle Kommunikation zwischen Hotel und Gast relevante Punkte, jedoch nicht mehr zentral von Bedeutung für den Imagepush des Unternehmens.

Für die Gästekommunikation ist es wichtig, entsprechende Kanäle zu verwenden, die der Gast kennt und bevorzugt nutzt. Da immer mehr Menschen mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets nicht nur im Alltag, sondern auch während dem Urlaub nutzen, liegt es nahe diese auch in die Gästekommunikation einzubeziehen.

Schließlich steht das Smartphone wie kaum ein anderes Medium als wichtigster Kontaktpunkt zwischen den Menschen. Die einfache Vernetzung untereinander und die dauerhafte Verfügbarkeit lassen das Smartphone in unserer Zeit für viele nahezu unersetzlich werden. So wollen Gäste auch digital kommunizieren, um mit Freunden, Familien aber auch dem Hotel in Kontakt zu bleiben, um beispielsweise von unterwegs aus schnell eine wohltuende Massage zu buchen.

Erwähnungen in Hashtags oder in Beiträgen durch Gäste, die eine hohe Reichweite besitzen, können das Marketing und somit erschließend den Umsatz fördern.

Als Fazit möchte ich festhalten, dass wie in jeden Bereich in unserem Leben, auch die Digitalisierung ihre Chancen und Risiken beinhaltet. So auch im Bezug auf den Tourismus. Jeder Muss für sich individuell beurteilen können, inwieweit er die Vorteile für sich zu Nutzen macht, trotz Inkaufnahme von Risiken.

Oder wie Shakespeare es zu sagen vermochte:

Schlecht weht der Wind, der keinen Vorteil bringt.“

William Shakespeare

 

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