App geht’s! Die Geschichte hinter der „Wissenschaftsstadt Darmstadt“

Schon einmal von der App „Wissenschaftsstadt Darmstadt“ gehört? In diesem Blogbeitrag erzählt Agnes Allig von der Darmstadt Marketing GmbH die Geschichte, wie es zu der App kam im Jahre 2015. Und natürlich, was sich alles hinter dem Icon mit dem Hochzeitsturm von Darmstadt, verbirgt. Städte-Apps, gepaart mit Virtual und Augmented Reality, werden immer wichtiger für Großstädte – vor allem für Touristen.

 

Das Wahrzeichen von Darmstadt …

 

… auch als Icon der App.

 

 

Frau Allig, wie kam es zur Idee und schließlich auch zur Umsetzung der App „Wissenschaftsstadt Darmstadt“?

„Im touristischen Bereich sind Apps schon sehr lange ein Thema und auch wir als Darmstadt Marketing GmbH haben uns lange mit dem Thema beschäftigt. Haben uns aber entschlossen, dass wir keine Standard-App haben wollen – sozusagen von der Stange ein System, das für viele Städte angeboten wird. Da wir Wissenschaftsstadt sind und wir sehr viele wissenschaftliche Partner hier vor Ort haben, mit denen wir gerne eine eigene richtige Darmstadt-App entwickeln möchten.“

 

Welches Ziel verfolgt die Darmstadt Marketing GmbH mit dieser App?

„Das Ziel der Darmstadt-App war und ist, eine übergreifende App für verschiedene Themen der Stadt zu machen. Das Thema Tourismus mit Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Einzelhandel, Veranstaltungen etc., Terminen, als erstes in die App mit aufzunehmen, um damit zu starten. Die App ist ein Darmstädter System, von einer Darmstädter Technikfirma entwickelt. Das Konzept ist auch von einer Darmstädter Firma. Das heißt, das war ein Kooperations-Projekt. Und das Besondere ist, dass wir eine Schnittstellen-Technik verwenden. Das heißt, die Informationen aus der Darmstadt-App werden aus unterschiedlichen Systemen gebündelt und in der App ausgespielt.“

 

Welche Aspekte, auch inhaltlich gesehen, waren euch für die App wichtig?

„Inhaltlich war uns wichtig, dass die Darmstadt-App viele verschiedene Themen abbildet, die sowohl Touristen, aber auch Bürgern nutzen. Von technsicher Seite war uns wichtig, dass die App ein System nutzt, das auf einer Schnittstellen-Systematik basiert. Und somit z. B. der Veranstaltungskalender der Stadt, die ÖPNV-Daten der HEAG mobilo, die touristischen Daten der Darmstadt Marketing GmbH […] an der […] Grundstelle in den Einrichtungen gepflegt und dann in der App gebündelt und dort tagesaktuell ausgegeben werden.“

 

Wie fiel denn das Feedback aus, wie kam die App bei den Nutzern an?

„Die App hat aktuell noch als Schwerpunkt den touristischen Nutzer. Das heißt, die meisten nutzen die App für ihren Aufenthalt in Darmstadt zwei, drei Tage, ein Wochenende. Da haben wir als Feedback, dass z. B. die tagesaktuellen Veranstaltungen, aber auch die Möglichkeit, sich vom aktuellen Standort zur nächsten Sehenswürdigkeit, zum Museum navigieren zu lassen, sehr gut ankommen.“

 

Wie möchte die Darmstadt Marketing GmbH die App noch weiter ausbauen?

„Im Anfangskonzept zur Darmstadt-App war schon angedacht, dass man unterschiedliche Ausbaustufen hat. Durch den Projektzeitraum „Digitalstadt“ kamen nochmal weitere Schwerpunkte und Impulse hinzu – z. B. das Thema „Servicekonto“. Ein Servicekonto für eine Stadt soll die Möglichkeit geben, dass Bürger über die App verschiedene Behördengänge erledigen. Z. B. einen Personalausweis beantragen, ein Auto ummelden etc. Das heißt, wir sind jetzt gerade in einem Prozess, zu schauen, was war das Konzept damals, wo stehen wir jetzt – welche neuen technischen Möglichkeiten gibt es in der Zwischenzeit. Wie hat sich vielleicht auch das Nutzerverhalten geändert und in welche Richtung möchten wir die App weiterentwickeln.“

 

Sie sprachen gerade die neuen technischen Möglichkeiten an: Inzwischen verbreiten sich Augmented und Virtual Reality immer mehr. Konnte die Darmstadt Marketing GmbH in dem Bereich schon Erfahrungen sammeln?

„Wir beschäftigen uns schon seit längerer Zeit mit dem Thema „VR/AR“. Ein erster Versuch sozusagen war 2006. Da haben wir einen Imagefilm über Darmstadt gemacht und dafür hat Fraunhofer, das Institut für graphische Datenverarbeitung, einen Avatar – die Lili – für uns programmiert, der als virtueller Avatar durch die Stadt geführt hat.

2011 haben wir nochmal ein Projekt mit Fraunhofer IGD gemacht zum Thema Augmented Reality, bei dem wir für das Haus Olbrich auf der Mathildenhöhe eine App entwickelt haben. Die, wenn man mit dem Smartphone vor dem Haus stand und die Kamera auf das Haus gerichtet hat, zeitgleich historische Ansichten und Skizzen über das Motiv gelegt hat. Das war ein Forschungsprojekt, das 2011 und 2012 lief.

Das war alles noch recht früh. Augmented Reality war noch in den Kinderschuhen. Die Technik, die Smartphones waren noch nicht so weit verbreitet. Das Thema war noch nicht so verständlich für alle. Das kam erst mit dem Thema „Pokemons“ vor zwei, drei Jahren, wo es wirklich eine […] breitenwirksame Nutzung gab …“

 

Wie sehen denn dann die aktuellen Überlegungen aus?

„… und inzwischen überlegen wir eben, […] wie man solche Elemente in die Darmstadt-App einbauen kann. Überlegen aber auch, ob man eine App immer weiter mit unterschiedlichen Themen und Techniken aufladen muss – oder ob es eben nicht Sinn macht, gewisse Sachen auszugliedern.

So gibt es aktuell z. B. ein Projekt mit der Firma FUTURE HISTORY, mit der wir die App „Mathildenhöhe Darmstadt“ gemacht haben. Bei der man auch historische Ansichten mit aktuellen Ansichten der Mathildenhöhe vergleichen kann.“

 

Wenn ihr euch selbst ein Bild davon machen möchtet, wie die beiden Apps „Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und „Mathildenhöhe Darmstadt“ in der Praxis aussehen und genau funktionieren, bekommt ihr in den folgenden Videos ein paar Einblicke. Wenn ihr die Features selbst ausprobieren möchtet, könnt ihr euch die Apps auch im App Store und Google Play Store downloaden und drauf los swipen. Viel Spaß!

 

 

 

 

Ihr möchtet mal den Avatar „Lili“ sehen? Here we go: https://www.darmstadt-tourismus.de/ueber-uns/forschungsprojekte

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Der Technik-Trend 2019

Top oder Flop? Wir haben abgestimmt!

Die heutige Gesellschaft wird überrollt durch Neuheiten in der Technik. Egal, ob privat oder geschäftlich, wir müssen uns dauerhaft auf neue Technik-Trends einstellen und unser Verhalten optimieren.

Wie sieht es 2019 aus? Was kommt auf uns zu? Gerade uns, Studenten der Hochschule Darmstadt Fachbereich Media, tangiert dieses Thema 24/7. Wir müssen uns ständig auf dem Laufenden halten und die Trends zwischen Top oder Flop selektieren. Wir haben für euch abgestimmt, welche Technik-Trends sich unserer Meinung nach im Jahr 2019 durchsetzen!

Briefing – Eckdaten zur Umfrage

Im Zeitraum vom 08.12.2018 bis 04.01.2019 (Dauer 4 Wochen) haben insgesamt 187 Studenten und Studentinnen an der Umfrage teilgenommen. Die Studenten sind alle an der h_da im Fachbereich Media immatrikuliert. Die Umfrage beinhaltet 14 Fragen mit einer durchschnittlichen Antwortdauer von ein bis zwei Minuten. Die Studenten hatten die Antwortauswahl von Top, Flop oder keine Meinung und mussten insgesamt 12 Technik-Trends einstufen. Weitere Eckdaten findet ihr am Ende des Artikels.

Top oder Flop – The Winner is…

Platz 1: 3D-Druck

Mit 150 Top-Antworten, sind über 80% der Studenten der Meinung, dass 3D-Druck der Technik-Trend schlechthin ist und sich im Jahr 2019 noch mehr etablieren wird. 3D-Druck ist eine computerseitige Erschaffung von virtuellen 3D-Modellen zur Nachbildung von realen Objekten. Er wird bereits in vielen Bereichen eingesetzt, wie zum Beispiel Kunst und Design, Architektur, Flugzeugindustrie. Aber speziell im Gesundheitswesen ist 3D-Druck ein Durchbruch und schenkt vielen Menschen eine zweite Chance. Weitere Informationen zu 3D-Druck im Gesundheitswesen, findet ihr im Blogbeitrag von Sabia „3D-Druck – Der Mensch druckt sich gesund“.

Platz 2: Künstliche Intelligenz (KI)

Dicht gefolgt ist die künstliche Intelligenz auf Platz 2 mit 146 Top-Antworten, das entspricht 78,1% der Studenten. KI ist die Nachbildung von menschlichen Wahrnehmungen und Handeln durch Maschinen und ist bereits in vielen alltäglichen Abläufen zu Hause. Egal, ob Smart Home, intelligente Hotelzimmer, Chat Bots oder in Games. Künstliche Intelligenzen erleichtern uns Menschen das Leben und bietet vor allem Unternehmen einen Mehrwert. Aber vielleicht erobert KI auch die Welt? Dazu findet ihr Informationen im Blogbeitrag von Jasmin „Eine Evolution von einer Maschine zum Menschen“.

Platz 3: Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR)

Auf Platz 3 mit 140 Top-Antworten liegen die Technik-Trends Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR). VR-Brillen sind bereits in vielen Haushalten vorhanden und finden verstärkt Einsatz in der Gamewelt. Hierbei handelt es sich um Schaffung einer scheinbaren Welt. In dieser kann der Betrachter eintauchen, sich in ihr bewegen und seine Fantasien und Vorstellungen umsetzen kann mithilfe von Computern. Aber nicht nur Privatmenschen ist ein Mehrwert geboten, sondern auch in Unternehmen ist die „digital erschaffene Welt“ etabliert. Vor allem in der Tourismusbranche ist VR, AR und MR nicht mehr wegzudenken. Die Reisenden könnten vor Anreise bereits erste Urlaubsgefühle erleben und Hotels begutachten. Weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr im Blog meiner Kommilitonin Marina „Tourismusmarketing mit VR und AR: Vom Engaging Content zur Traumreise“.

Exklusive Expertenmeinung

Auch Marc Czieslick, einer der Geschäftsführer von App&Web Multikanal Marketing und den Erfindern von Contentpepper ist der Meinung das künstliche Intelligenzen und virtuelle Realitäten im Jahr 2019 verstärkt eingesetzt werden.

„Ich glaube, dass wir mit der künstlichen Intelligenz noch ganz am Anfang stehen, aber dass die tatsächliche Umsetzung und der Einzug in den Alltag rasend schnell kommen wird. Hier werden auch im Jahr 2019 schon bemerkenswerte Verschmelzungen von verschiedenen Trends stattfinden. Ich denke da an den weiteren Einzug von Sprachsteuerung über Siri, Alexa & Co. in Verbindung mit virtuellen Realitäten im Haus und am Arbeitsplatz. Wahrscheinlich zeigen uns die Echo-Bildschirme schon bald als VR-Bild, wie das Kleidungsstück an uns aussieht, nach dem ich es gestern gegoogelt habe…“.

Platz 4 bis 9:

Das breite Mittelfeld habe ich kurzgefasst. Im Bereich von 118 bis 98 Top’s wurden folgende Technik-Trends eingestuft.

# 4: Content-Marketing und Personalisierung (118 Top-Antworten). Weitere Informationen zu diesem Trend findet ihr im Artikel von Meike „A/B-Testing und Personalisierung: Was Unternehmen durch personalisierten Content erreichen können!“.

# 5: Smart Spaces (117 Top-Antworten). Weitere Informationen zu diesem Trend findet ihr im Artikel „Intelligente Hotelzimmer“ von Marion.

# 6: Edge Computing (111 Top-Antworten)

# 7: Mircotargeting und Psychometrie (109 Top-Antworten). Weitere Informationen zu diesem Trend findet ihr im Artikel von Eva „Psychometrie – die Maßschneiderei für Content“.

# 8: Autonomes Autofahren (105 Top-Antworten)

# 9: Internet of Things (98 Top-Antworten)

Platz 10: Blockchain

Etwa ein Drittel (53) der Studenten stimmten ab, das Blockchain sich nicht 2019 etablieren wird. Hierbei handelt es sich um öffentlich einsehbare Datenbank, zum Speichern, Verarbeiten, Teilen und Verwalten von Informationen. Blockchain befindet sich noch in den Startlöchern, viele Unternehmen wissen noch nicht diesen Technik-Trend für sich zu nutzen. Aber wie wird es 2025 aussehen? Diese Informationen finden ihr im Blogbeitrag von Jasmin „Blockchain soll bis 2025 massentauglich werden“.

Platz 11: Chatbots

Fast die Hälfte (82) der Studenten der Hochschule Darmstadt stimmten dafür, dass 2019 Chatbots sich nicht in der Gesellschaft durchsetzen. Chatsbots sind textbasiertes Dialogsysteme, in Kombination mit KI bieten sie dem Nutzer personalisierte Informationen. Aber warum sind die Studenten abgeneigt? Diese Frage stellte sich auch meine Kommilitonin Meike in ihrem Artikel „Chatbots: Megatrend oder doch nur kurzer Hype?“.

Platz 12: Kryptowährungen

Der absolute Flop-Technik-Trend ist laut der h_da Studentinnen und Studenten die Kryptowährung. 110 Studenten stimmten mit einem Flop ab. Bitcoin & Co. sind digitale Zahlungsmittel, welche auf kryptographischen Werkzeugen basieren. Vor allem Bitcoin ist ein Paradebeispiel dafür, wie es nicht laufen soll. Erst ein riesen Hype, dann 80% Kursverlust auf die Aktien der Bitcoin. Menschen investierten und schauten dann ins Leere.

Ich denke deshalb, dass viele Personen skeptisch diesem Trend gegenüberstehen. Ich selbst bin auch kein Freund von Kryptowährungen, deshalb habe ich recherchiert und bin auf einen interessanten Artikel von BTC-Echo „Die 5 großen Chancen für Bitcoin in 2019“ gestoßen – Vielleicht ändert das eure Ansicht.

Weitere Technik-Trends

Es gibt noch viele weitere Technik-Trends, aber vor allem das Thema digitale Zahlungssysteme, wie zum Beispiel Google Pay oder Apple Pay sind bei den Studenten vermehrt im Gespräch. Ich bin sehr gespannt, wie sich dieser Trend in der Gesellschaft etablieren wird. Ich persönlich denke, dass das bargeldlose Zahlen vor allem in den jüngeren Generationen willkommen ist, aber wie man so schön sagt ,,Bares ist Wahres“.

Vielen Dank an alle Teilnehmer!

Hiermit möchte ich mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Umfrage bedanken. Ihr Studenten der Hochschule Darmstadt Fachbereich Media, habt den Leserinnen und Lesern von PR-Fundsachen eure Ansicht gezeigt. Es gibt bestimmt viele Meinungen zu diesem Thema, jeder hat seine Gründe, aber ich finde es ist schon mal ein Anfang und verschafft einen Überblick im Technik-Trends-Chaos 2019. Mal schauen, ob wir Recht hatten!

Viele weitere interessante Artikel über Technik-Trends findet ihr auf www.pr-fundsachen.de oder unter dem Hashtag #techtrends

…Wen es interessiert – hier ein paar weitere Eckdaten

Teilgenommen haben Studenten des Studienganges Online-Kommunikation (86 Teilnehmer), Informationswissenschaften (18 Teilnehmer), Sound and Music Production (17 Teilnehmer), Motion Pictures (17 Teilnehmer), Animation and Game (16 Teilnehmer), Online-Journalismus (16 Teilnehmer), Interactive Media Design (10 Teilnehmer), Leadership in the Creative Industries (5 Teilnehmer), Medienentwicklung (1 Teilnehmer) und International Media Cultural Work (1 Teilnehmer).

Ich habe die Umfrage über Social-Media-Kanäle wie Facebook und per WhatsApp Gruppen geteilt. Darüber hinaus war die Hochschule so freundlich, meine Umfrage per Mail an die Studenten weiterzuleiten. Danke dafür.

Wer noch weitere Informationen zur Umfrage erhalten möchte, ich bin gerne bereit, die Umfrage weiterzuleiten!

 

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Virtueller Urlaub – Reisen mal anders

Neues entdecken, sich auf Reisen machen und das ohne aus dem Haus zu gehen. Klingt paradox, aber solch ein virtueller Urlaub ist möglich.

Urlaub auf Balkonien

Ob aus Kostengründen oder aus Bequemlichkeit, viele bleiben über die Ferien-  beziehungsweise Urlaubszeit zuhause. Somit fallen auch das stressige Koffer packen und die Reisekosten weg. Sie verbringen bei sich daheim eine entspannte, ruhige Zeit und versuchen den Alltag zu vergessen und abzuschalten. In der gewohnten Umgebung ist dies aber gar nicht so leicht. Da wäre es doch super, wenn man auch von seinem Balkon aus mal etwas anderes sehen könnte. Etwas, das einen in ein richtiges Urlaubsfeeling versetzt. Das liegt im Bereich des Möglichen. Durch die ständigen Fortschritte der Technologien kann der Urlaub auf Balkonien zu etwas ganz besonderem werden.

Tech-Trends

Das Reisen ist durch das Internet nicht mehr an einen Ort gebunden, sondern kann von der Ferne erlebt werden. Es kann in Echtzeit stattfinden und bietet einem die Möglichkeit, mit Einheimischen in Interaktionen zu treten. Somit unterscheidet es sich von den typischen Fernsehbildern. Sie waren früher die einzige Alternative, Orte von weit weg aus anzuschauen.

Die neuen Technologien machen es möglich, die ganze Welt von zu Hause aus zu entdecken. Ob durch VR, AR oder 360 Grad Videos. Diese Tools werden unter anderem im Tourismusmarketing genutzt, da sie eine hervorragende Wirkung auf die Reisenden haben. VR-Brillen bieten die Möglichkeit, sich an einen anderen Ort versetzen zu lassen. Setzt jemand diese auf, sieht er eine virtuelle Welt. Je nach Wunsch, kann er am Strand, in der Stadt oder auch in der Wüste sein. VR bietet eine Vielzahl an zu entdeckenden Orten.

Aber auch 360 Grad-Videos bieten ein außergewöhnliches Bilderlebnis: aus jedem Blickwinkel alles sehen. Besonders gut funktioniert dies in Kombination mit der VR-Brille. Der Urlaubsort kann so genauestens angeschaut werden. Keine Ecke bleibt unentdeckt. Diese Bilder bleiben, genau wie die eines reellen Urlaubs, noch lange im Kopf.

In kurzer Zeit ist es für uns wahrscheinlich schon normal, virtuell zu verreisen. Oder ist dies nur ein vorübergehender Trend? Schließlich gibt es immer noch einige Differenzen zwischen einer wirklichen und einer virtuellen Reise.

Realer vs. virtueller Urlaub

Jedes Jahr auf’s Neue kommt der Wunsch nach Urlaub und verreisen auf. Wohin soll es diesmal gehen? Aber kaum ist diese Frage geklärt kommen noch viele weitere auf. Eine reale Reise ist mit einigen organisatorischen Aufgaben verbunden. Wodurch oftmals Stress bei den Reisenden aufkommt. Und das ist wohl kaum der Sinn von einem Urlaub. Jedoch lohnt sich dieser Stress meist, wenn die Reise erstmal angefangen hat. Durch die vielen besonderen Eindrücke und besonderen Erlebnisse, die mit allen Sinnen wahrgenommen werden können, ist die vorherige zeitaufwendige Planung schnell wieder vergessen.

Im Gegensatz dazu werden beim virtuellen Urlaub nicht alle Sinne beansprucht. Durch die Bilder und den Ton in Echtzeit wirkt es so als wäre man direkt vor Ort. Allerdings kann man nicht fühlen beziehungsweise anfassen, schmecken oder riechen. Die Wahrnehmung erfolgt also nicht über alle Sinne und ist somit nicht so getreu, wie bei einer realen Reise. Hierbei gibt es aber den Vorteil, dass Wartezeiten am Flughafen, Bahnhof oder das Koffer packen wegfallen. Einmal investieren und jedes Jahr woanders auf virtuelle Reisen gehen, anstatt wie bei den realen Urlauben jedes Mal hohe Kosten zu haben.

Fazit

Kann ein virtueller Urlaub einen reellen Urlaub ersetzen? Bei dieser Frage gehen die Meinungen auseinander. Ein klares Ja oder Nein gibt es darauf nicht. Beide Varianten haben sowohl Vorteile als auch Nachteile. Es ist stark von der reisenden Person abhängig, bei welcher Variante sie sich wohler fühlt. Je nachdem welcher Typ jemand ist, kann das virtuelle Reisen eine gute Alternative sein. Um neues zu entdecken, muss kein Fuß mehr vor die Haustüre gesetzt werden. Dadurch eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten des Reisens. Bei dem nächsten Urlaub gerne die andere Art zu verreisen ausprobieren!

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Tourismusmarketing: Zukunft ist Vergangenheit

Steht uns die Machtergreifung der Roboter im Tourismus bevor? Lassen sich die Gäste in naher Zukunft lieber von Maschinen statt Menschen bedienen? Wie viel Hightech können Hotels ihren Gästen zumuten? Die Digitalisierung zeigt es uns.

Wir von #KommOnTour haben unsere Top 5 aus dem Jahr 2018 gewählt. Werden sich diese durchsetzen? Bühne frei!

#5 Gute Connection zwischen Hotel und Gast

“Die Sprache gehört zum Charakter des Menschen.” Das wusste schon Sir Francis Drake, der erste englische Weltumsegler. Genauso ist die Sprache das Herzstück der Kommunikation und die Verbindung zwischen Hotel und Gast.

Werfen wir jedoch einen Blick in die Netzwelt. Hier fühlt sich unsere Generation WHY zuhause. Beleuchten wir mal die klassische Website. Hier gibt es einen Umbruch. Die Möglichkeit der Sprachfunktionen sollte auch und vor allem auf den Landing Pages ausgebaut werden. Auch zeichnet sich unsere Generation WHY dadurch aus, vorab am liebsten schon alles zu wissen.

Deshalb eine Notiz an die Hotels und Reiseportale: Weniger ist nicht immer mehr. Wenn ihr also mehr Informationen in verschiedenen Sprachen anbietet, wird die Zielgruppe durch die breitere sprachliche Auffächerung größer.

International erfolgreich heißt auch international auftreten – angefangen bei der Sprache.

 

#4 R2-D2 nun auch im Tourismus?

Science-Fiction nun auch im echten Leben – zumindest was die Digitalisierung in unserem Alltag angeht. Lassen sich die Gäste in naher Zukunft lieber von Maschinen statt Menschen bedienen?

Science Fiction in unserem Alltag?

Vorstellbar könnten Gründe sein wie: Roboter haben nie schlechte Laune. Sie werden circa 20 Sprachen fließend sprechen können.

Was die mechanischen Helfer jetzt schon auf dem Kasten haben: den Gästen viele Wünsche erfüllen. Ein persönliches Anliegen wird noch diskreter behandelt, wenn es von einem Serviceroboter entgegengenommen wird. So ist es zumindest schon in Kalifornien in einigen Hotels Gang und Gebe.

Ausgeweitet hat sich dieser maschinelle Service auch schon auf Restaurants und Kreuzfahrtschiffe. Dort fungieren Roboter als Roomservice, assistieren den Kellnern und der Empfangsdame oder mischen auch schon selbst Cocktails. Diese Aufgaben zeigen, dass die kleinen Blechbutler ihren menschlichen Kollegen unter die Arme greifen können.

„Besonders gefährdet sind in den nächsten 20 Jahren Tätigkeiten wie Empfangsmitarbeiter, Kellner, Roomservice und Kofferträger“ ~ Wirtschaftswissenschaftler Carl Benedikt Frey, University of Oxford

In den nächsten 20 Jahren sollen circa 35 Prozent der Hotel-Jobs von Robotern übernommen werden. Welche das genau sind, erfahrt ihr hier.

 

Roomservice: Maschine statt Mensch?

 

Darüber hinaus gibt es auch schon Exemplare, die Emotionen wie Freude durch ein Lächeln etwa oder keckes Augenzwinkern vermitteln Wegen dieser menschenähnlichen Reaktionen sind Roboter jetzt schon für die Olympischen Spiele 2020 als Hostessen eingeplant.

Wird es in nicht allzu langer Zeit “alle Macht den Robotern” heißen? Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband kann sich zumindest die Übernahme von Aufgaben im Housekeeping oder an der Rezeption vorstellen.

Oder jene Tätigkeiten, welche die Mitarbeiter nicht so gerne ausführen. Diese werden von den mechanischen Kollegen „zuverlässiger und effizienter erledigt“, so der Besitzer des Luxushotels „Schloss Elmau“ in Oberbayern. Bestätigung genug, dass die mechanische Assistenz jetzt schon sehr gefragt ist – sowohl bei den Angestellten als auch bei den Gästen.

#3 Die Macht der Influencer

Dieser  Begriff, der inzwischen zu einem Beruf geworden ist, ist nicht zu verwechseln mit der Krankheit “Influenza”. Dennoch sind Influencer auch ansteckend – im positiven Sinne.

Als herkömmliche Marketingstrategien kennen wir im Tourismus klassische Websites, Messen und Kataloge an erster Stelle. Doch das Blatt musste sich wenden, um gerade junge Reisebegeisterte anzulocken. “Digitales Marketing” ist hier das Stichwort, darunter Kooperationen mit Influencern, auch “Bloggern” genannt.

Gut genug für Instagram?

Der “digitale Reisekatalog” ist Instagram. Wovon  lassen sich Urlaubs Begeisterte faszinieren? Von ästhetisch einladenden, authentischen Bildern! Authentizität können am besten unsere Vorbilder im Netz, Blogger, generieren. Dies ist die Wirkung bzw. der Einfluss der Arbeit von Influencern. Da Instagram eine Fotoplattform ist, eignet sich das Influencer-Marketing hier am besten.

Diese Strategie der Kooperation mit Bloggern hört sich erst einmal einfach an. Welche Tipps und Hinweise jedoch mittelständische Reiseanbieter und Hotels für eine erfolgreiche Zusammenarbeit beachten sollten, hat euch Kathrin zusammengestellt.

Ob dieser Trend bald überlaufen sein könnte, da die Zahl der Influencer steigend ist, wird uns die Social Media-Zukunft zeigen.

#2 Jetzt schon Fernweh? Mach’s mit VR oder AR!

Aber wie können die Technologien Virtual Reality und Augmented Reality in der Tourismusbranche angewendet werden? Reisekataloge werden immer mehr durch  Instagram ersetzt. Also warum nicht mithilfe von AR den Schmöker lebendiger machen? Dazu muss man einfach den QR-Code abscannen. Außerdem  gibt VR durch sogenannte “Pre-Trip-Experiences” im Reisebüro einen Vorgeschmack auf den nächsten Urlaub.

 

Digitalisierung findet auch zwischen den Zeilen statt!

 

Beide Technologien entspringen der Idee des immersiven Marketings, gepaart mit Engaging Content. Dies bedeutet, dass VR-Brillen reale Bewegungen  und Interaktionen virtuell simulieren. AR wiederum gibt über eine Brille weitere kontext- und standortbezogene Informationen preis. Egal,  ob Urlauber sich gerade ein Museum anschauen oder sich für ein Restaurant entscheiden möchten.

 

Augmented Reality im Smarphone.

 

Virtual und Augmented Reality stehen immer höher im Kurs, davon kann uns auch Marina berichten. Des Weiteren wird unsere Hochschule ab dem Sommersemester 2019 sogar den Studiengang “Expended Realities” anbieten, virtuelle Welten verknüpfend mit der Realität. Anhand dieser Zukunftsaussichten sind wir gespannt, wohin uns die (virtuelle) Reise weiterführen wird.

#1 Wunschlos glücklich im Hotelzimmer …

… dank IoT-System – “Internet of Things”, das mit Geräten und Anwendungen interagiert. Was verbirgt sich dahinter? Eine Technologie, die ermöglicht, das Hotelzimmer für die Zeit des Aufenthalts den persönlichen Wünschen anzupassen. So werden Reisen durch den Hotelservice noch individueller gestaltet. Diesen Weg der Digitalisierung gehen auch schon einige Hotels wie das Marriott, Hilton oder Opera am Zürichsee. Sie setzen künstliche Intelligenz ein, um die Gewohnheiten der Gäste zu speichern und ihnen so mehr (Licht- und Musik-)Komfort zu bieten.

 

Effizienteres Rooming dank intelligentem Hotelzimmer?

 

Individualisierung ist der aufsteigende Trend. Insofern ist es durchaus vorstellbar, in naher Zukunft noch vor dem Betreten des Hotelzimmers auf die gewünschte Temperatur heizen zu lassen. Besonders in Skigebieten eine sinnvolle Wohlfühl-Strategie für den Winterurlaub. Im Sommerurlaub könnten schon die Getränke kaltgestellt  werden, während die Gäste noch auf dem Weg sind.

 

Intelligente Hotelzimmer in Zukunft immer mehr Standard?

 

Wie sieht es an dieser Stelle mit dem Datenschutz aus? Die Gäste müssen natürlich erst der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) seit Mai 2018 zustimmen. Danach können die Anwendungen und Geräte die persönlichen Informationen speichern. Was die Hotel-Apps noch alles drauf haben, um den Gästen einen abwechslungsreichen und personalisierten Urlaub zu ermöglichen? Das erzählt euch Marie in ihrem Blogpost.

Miriam Taenzer, Tourismus-Expertin beim Bitkom, fasst dieses Thema folgendermaßen zusammen:

„Für das Hotel der Zukunft stehen schon heute viele Technologien bereit[.] […] Für Hoteliers wird immer wichtiger, sich auf technikaffine Zielgruppen einzustellen.“

Ein Blick in die Glaskugel

Was bringen uns die Trends für die Zukunft? Teilweise mehr Informationen in anderen, neuen Formaten, die es zu entdecken gilt. Alle digitalen Trends im Tourismusmarketing sollen natürlich pro (Hotel-)Gäste sein. An erster Stelle stehen verbesserter Service und Komfort, um sich noch mehr  wohlzufühlen. Nur die neue DSGVO darf hierbei nicht ungeachtet bleiben.

Es werden noch weitere spannende Themen hier auf PR-Fundsachen auf uns warten. Es wird noch mehr um Apps gehen, die den kompletten Urlaub managen können. Außerdem scheiben wir weiterhin das Thema „Storytelling“ groß. Wie Influencer oder die Hotels selbst Reiseangebote in emotionale Geschichten verpacken, haben wir bereits erzählt. Doch wie geht die Story weiter?

 

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