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Zuwachs am Mediencampus: Start der ersten Bewerbungsphase für Onlinekommunikation

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Studienangebote, die sich speziell auf Online-PR konzentrieren, gibt es in Deutschland nur sehr wenige. Nun kommt Einer dazu: Diese Woche startet die Bewerbungsphase für den Studiengang Onlinekommunikation. Der Studiengang startet zum Wintersemester 14/15 am Mediencampus der Hochschule Darmstadt. Die Brücke zwischen Marketing, PR und dem lebenslangen Lernen ist deutschlandweit einmalig.

Viele Wahlfreiheiten sollen den Studierenden ein persönliches Profil ermöglichen. Foto: h-da/Britta Hüning
Viele Wahlfreiheiten sollen den Studierenden ein persönliches Profil ermöglichen. Foto: h-da/Britta Hüning

Im ersten Semester des siebensemestrigen Bachelor-Studiengangs sollen Studierende die Grundlagen für eine professionelle Arbeit mit und im Web lernen und können anschließend Kurse aus den drei Schwerpunkten selbst wählen. Die Schwerpunkte Online-PR, Online-Marketing und Corporate Learning können dann auch einzeln im Zeugnis ausgewiesen werden. Prof. Dr. Thomas Pleil ist Studiengangskoordinator und sagt: „Wir haben uns einige Freiheiten erkämpft. Dazu gehören noch mehr Eigenverantwortung und Freiheit für die Studierenden. Sie ermöglichen jedem Studierenden ein individuelles Profil.“

Das Gelernte weiter geben

Studieninteressierte Sonja Hügemann reizt besonders die Vertiefungsmöglichkeit Corporate Learning. Was globales Lernen für sie bedeutet, erklärt sie in einem Beispiel: „Ich war auf Bali und habe dort in einem Kinderheim gearbeitet. Man konnte dank der globalisierten Welt alles kaufen, zum Beispiel gab es Stifte von Faber-Castell. Aber wenn ich mit den Menschen gesprochen habe, habe ich gemerkt, sie haben so ein komisches Bild von dem, wie ich lebe.“ Da sei ihr deutlich geworden, dass es wichtig ist, dass nicht nur Märkte, sondern auch Menschen global vernetzt sind und ein Wissensaustausch stattfindet. Beim Corporate Learning geht es darum, das, was man selbst gelernt hat, weiter zu vermitteln.

Eine ausgewogene Mischung

Besonders wichtig sind im Studiengang Onlinekommunikation die Lernagenturen. Die Studierenden arbeiten an konkreten Projekten mit verschiedenen Projektpartnern. Diese sind immer wechselnd und stellen so die Unabhängigkeit der Lehre sicher. Pleil weist zusätzlich darauf hin: „Wir werden sicher häufig mit Partnern aus dem Non-Profit-Bereich arbeiten. Hier lassen sich oft schon mit wenig Mitteln tolle Ergebnisse erzielen. Die Mischung soll aber ausgewogen sein.“

Studiengangskoordinator Prof. Dr. Thomas Pleil unterrichtet aktuell im PR-Schwerpunkt. Foto: h-da/Steven Wolf
Studiengangskoordinator Prof. Dr. Thomas Pleil unterrichtet aktuell im PR-Schwerpunkt. Foto: h-da/Steven Wolf

Noch mehr Praxis bietet die berufspraktische Phase. Für dieses Praktikum ist ein komplettes Semester vorgesehen. Durch die sieben Semester soll es auch eher möglich sein ins Ausland zu gehen und dort  Erfahrungen zu sammeln. Wer Onlinekommunikation erfolgreich studiert, schließt mit dem Bachelor auf Science ab. Absolventen und Absolventinnen erwarten gute Berufsaussichten, das bestätigt eine Studie der Hochschule der Medien (HdM) und dem Institut für Werbung und Marktkommunikation der HdM. Danach gibt es pro Studienabsolvent 1,6 offene Stellen.

Insgesamt werden 60 Studienplätze vergeben, bei mehr Bewerbern als Plätzen entscheidet die Note der Hochschulqualifizierung. Eine weitere wichtige Voraussetzung ist ein sechswöchiges Praktikum. Studieninteressierte sollen einen ersten Einblick in die Praxis bekommen. Oft festigt oder korrigiert ein Praktikum die eigene Wahl des Studiengangs.

Onlinejournalismus mit neuen Schwerpunkten

Mit dem Start des neuen Studiengangs Onlinekommunikation wird der Studiengang Onlinejournalismus umstrukturiert. Er wird auch sieben Semester dauern und hat zwei neue Vertiefungsmöglichkeiten: „Wissenschaft und Daten“ oder „Internationaler Journalismus und Europa“. Der Studiengang Wissenschaftsjournalismus wird nicht mehr angeboten.

Die erste Bewerbungsphase für Onlinekommunikation ist sehr spannend, da noch nicht klar ist, wie viele Interessenten es gibt und wie das neue Konzept ankommt. Wir freuen uns in jedem Fall auf die neuen Kommilitonen am Mediencampus.

 

Weitere hilfreiche Informationen über den Studiengang Onlinekommunikation:

Onlinekommunikation #onkomm auf Twitter

Interview mit dem Studiengangskoordinator Onlinekommunikation Prof. Dr. Thomas Pleil auf der Seite des Mediencampus

Darmstädter Echo – Umstrukturierung am Dieburger Mediencampus

Darmstädter Tagblatt – Mehr Wahlfreiheit und hoher Praxisanteil

  1. Hallo Franziska,
    danke für deinen informativen Text über die Studienangebote im Bereich Kommunikation an der FH Darmstadt. Ich selbst mache gerade ein Praktikum bei der Agentur Wortwahl in Neu-Isenburg. Ich schnuppere hier verstärkt in den Bereich Social Media rein und die Kollegen im Team legen sehr viel Wert auf den Text (und Unwörtern und so), sicher auch weil einige die „harte Journalistenschule“ hinter sich haben 😉 Ich interessiere mich deshalb inzwischen umso mehr für den Studiengang „Onlinejournalismus“. Was mich besonders begeistert ist, die Möglichkeit eines Auslandssemesters, in dem man praktische Erfahrungen sammeln kann. Meine Frage ist, in welchen Ländern man dieses absolvieren kann? Und ob ich mir schon bereits im Voraus ein Unternehmen suchen kann, wo ich dann arbeite?
    Ich freue mich über deine Antwort.

    Mariam

    • Hallo Mariam, vielen Dank für deinen Kommentar. 🙂 Es gibt keine mir bekannten Einschränkungen bei der Wahl des Landes. Für ein Auslandssemster gibt es Partneruniversiäten, z.B. in England und Irland, andere Universitäten sind nach Absprache auch möglich. Dein Praxis-Semester kannst du in jedem Land machen. Meiner Erfahrung nach wäre es jetzt etwas früh nach einem Praktikumsgeber im Ausland zu suchen. Es genügt die Suche ein Jahr vorher zu beginnen. Viele Unternehmen planen nicht so lange im voraus, die meisten Praktikumsplätze werden erst ein halbes Jahr vor Beginn des Praktikums vergeben. Ich hoffe meine Antwort hilft dir weiter. 🙂 Ich stehe auch gern für weitere Fragen zur Verfügung oder du wendest dich an: journalismus@h-da.de. Liebe Grüße, Franzi

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