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„In Kürze erreichen wir Darmstadt Hauptbahnhof…

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… Besucher der Expedition Zukunft heißen wir herzlich willkommen. Denn das Motto lautet auch an diesem Halt wieder: Wissenschaft und Technik zum Anfassen.“ Seit vergangenem Freitag ist der Koloss auf Tour. Zwölf Wagen geballte Wissenschaft rollen durch Deutschland. Der Science Express ist ein Projekt der Max-Planck-Gesellschaft . Partner der deutschen Forschungs- und Wirtschaftslandschaft fahren mit und rücken sich nur unscheinbar ins Licht der Besucher.

„Zukunft zum Anfassen“, titelt die Siemens AG in einer Sonderveröffentlichung im Nachrichtenmagazin Spiegel vergangene Woche. Das Unternehmen ist neben der Bayer AG und der Volkswagen AG einer der drei Zugpartner und möchte mit dem Wissenschaftszug vor allem junge Menschen für Forschung und Technik begeistern. Dann also los, dachte ich mir.

Faszination Themenvielfalt

Wie alles begann und wie alles weitergeht – mit all dem und vielem dazwischen beschäftigt sich der 300 Meter lange Science Express. Ob wir alle aus Staub bestehen, wie wir spritsparender Auto fahren und was die Entdeckung des Humangenoms wirklich für Konsequenzen hat – das sind nur einige Fragen, die die Exponate im Wissenschaftszug beantworten. Für jeden ist etwas dabei. Wer gerne liest, findet zahlreiche Erklärstücke an den Wänden, wer gerne Filme schaut, kann sich Animationen und Interviews ansehen, und wer gerne selbst experimentiert, schafft es, dass eine Handprothese genau die gleichen Bewegungen wie die eigene Hand macht.


Wirksam und individuell: Was kann die Medizin schon und was wird sie in der Zukunft alles können. (Quelle: BMBF)

Wirksam und individuell: Was kann die Medizin schon und was wird sie in der Zukunft alles können. (Quelle: BMBF)

Unscheinbare Kommunikation

Die Macher der Ausstellung bleiben dezent im Hintergrund. Gemeinsam stehen sie für die Forschung und Entwicklung neuer Technologien in Deutschland. Der Eine beim CO2-Einsparen, der Andere bei der Pandemiebekämpfung und der Dritte lässt Menschen gläsern erscheinen. Winzig klein steht an der oberen Ecke zu Anfang jedes Wagens der Partner des vorgestellten Themenschwerpunktes, unter den Exponaten ebenso winzig klein das Institut oder Unternehmen, das die Technologie erforscht oder entwickelt hat. Ganz nebenbei erwähnt ein Sprecher in einem Filmbeitrag, dass das vorgestellte Verfahren im Wagen 7 von der Bayer AG entwickelt wurde. Ein bisschen möchte man dann doch glänzen, wenn auch unscheinbar. Sympathisch und legitim wie ich finde.

Fazit

Die Expedition in die Welt der Wissenschaft hat sich gelohnt. Auf verständliche Art und Weise erfährt man mehr über ihre Geheimnisse und Möglichkeiten. Ein gelungenes Projekt mit vielen Beteiligten und einem gemeinsamen Ziel: „Zu zeigen, dass wir die modernen Natur- und Lebenswissenschaften brauchen, um uns persönlich wie unserer ganzen Zivilisation eine gute Zukunft zu sichern.“

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