Mediale Schleichwerbung? Die Macht der Pressesprecher
Donnerstag 2. August 2007 von Miriam Krämer
Unter diesem Titel lief heute Morgen ein spannender Beitrag auf hr2. Hinterfragt wurde, ob die Bürger durch die Medien nicht mehr kritisch genug informiert, sondern zu Verbrauchern degradiert werden und ob Presse, Hörfunk und Fernsehen zunehmend Werbebotschaften vermitteln.
Mit von der Partie war unter anderem Thomas Leif, SWR-Chefreporter Fernsehen. Er weiß, dass Journalisten aufgrund der Veränderungen in den Berufswelten ein zunehmend naives Verhältnis zu PR und zu der Rolle des Pressesprechers haben. „Immer mehr Medien fordern immer mehr Stoff, der schnell und reibungslos vermittelt werden kann, der möglichst vorbereitet, veredelt ist. Und da treten die PR-Agenten als Dienstleister auf, die es den Journalisten leicht machen, die also schon fertige Geschichten präsentieren, mit Ansprechpartnern, teilweise auch vorbereitetes Bildmaterial für Nachrichtenfilme und anderes.“
Kernaussage: PR-Leute und Pressesprecher sind professioneller geworden. Sie verstehen die neuen Strukturen in den Medien und reagieren darauf handwerklich sehr genau.
Den gesamten Beitrag kann man bei hr2 nachhören.
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 2. August 2007 um 12:08 pm und abgelegt unter Gesellschaft & Medien, PR-Ethik, PR-Praxis. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.
Donnerstag 2. August 2007 um 9:13 pm
[...] solchen Unsinn? Na ja, das Problem ist, dass diese Hypothese von innen kommt. Siehe PR Funsachen, Mediale Schleichwerbung? Die Macht der Pressesprecher inkl. einem weiterführenden Link zu einem spannenden Radiobeitrag. weitere Artikel: « [...]
Montag 10. September 2007 um 7:50 pm
Genau das Problem wurde bei uns auch diskutiert. [
http://www.tech-mag.de/nucleus/index.php?itemid=21 Ich denke, dass muss man ziemlich vorsichtig betrachten. Nutzen, als auch Gefahr sind sehr groß in dieser Hinsicht!