Technologien im Agenturalltag bei McCann

Kann man sich in dieser Zeit noch vorstellen, wie es ohne Technologien wäre? Was gäbe es für Konsequenzen oder was würde sich verändern, wenn es auf einmal keine mehr gibt? Heutzutage kann man es sich kaum vorstellen, dass die Technik fehlt. Auch in Unternehmen und Agenturen ist sie kaum noch weg zu denken. Die Agentur McCann ist, was neue Technologien angeht, sehr breit aufgestellt. Der CEO von McCann Ruber Iglesias wird in diesem Beitrag einige Fragen diesbezüglich beantworten.

Frage 1: Werden neue Technologien in den Agenturalltag bei McCann eingebunden? Und wenn ja, welche?

Ruber Iglesias: Heutzutage müssen sich Agenturen schneller denn je auf neue Kundenanforderungen einstellen und für entsprechende Expertise sorgen. Insbesondere Agenturen, die frühzeitig in Digital und IT investiert haben bieten Marketinglösungen an, die Kreativität und Technologie vereinen. Das wurde seit den frühen 90er Jahren zur Kern-Kompetenz der McCann Worldgroup. So verfügen wir in unserem Headquarter in Frankfurt über eine eigene IT-Abteilung mit ca. 100 Kolleginnen und Kollegen, was ca. 25% der gesamten Belegschaft der deutschen Agenturgruppe entspricht. Mit neuen Technologien setzt sich diese Abteilung tagtäglich auseinander. Diese werden direkt im Agenturalltag oder für Kunden angewendet. Die Bandbreite reicht hier von komplexen CMS-Systemen wie Adobe (AEM) oder Achaia hin zu individuell entwickelten Innovationen Lösungen. Manchmal auch in Zusammenarbeit mit externen Partnern wie z.B. dem Fraunhofer Institut.

Kommunikation einer Agentur oder eines Unternehmens ist einer der größten Bestandteile im Business. In der heutigen Zeit werden verschiedene Technologien eingesetzt. Sowie auch bei McCann.

Frage 2: Werden generell verschiedene Technologien und Tools auch in der Unternehmenskommunikation eingesetzt? Welche sind es?

Ruber Iglesias: Für die Unternehmenskommunikation unserer Kunden und unserer Agentur setzen wir unterschiedliche Tools ein. Vornehmlich auf CMS-Systemen basierend wie oben beschrieben. Selbstverständlich haben wir auch ein eigenes Intranet für die wichtigsten Informationen rund um unsere Agentur und bei der Belegschaft. Dort haben die gängigen, aber auch teils neuen Social Media Kanäle einen festen Platz in ihrem Arbeitsalltag.

Während meines Praktikums bei McCann im August 2018 durfte ich die PR Abteilung, die Kundenberatung und die Kreation unterstützen. Somit habe ich einen Einblick bekommen, wie der Arbeitsprozess im PR- und Marketingbereich funktioniert.

Frage 3: Wie werden Technologien in neuen Werbespots, Anzeigen oder auch in der Public Relation eingebaut?

Ruber Iglesias: Technologien sind heutzutage immer integraler Bestandteil von Kampagnen, insbesondere als Teil von CRM-Programmen oder in Social Media.

Des weiteren bekam ich in diesen 6 Wochen die Möglichkeit, im Creative Lab von McCann zum ersten Mal in meinem Leben eine Virtual Reality (VR) Brille auszuprobieren. Ich sah mit der Brille eine Landschaft und durfte auch virtuell Zeichnen. Das war für mich eine interessante Situation, so einfach in die Luft zu Zeichnen. Da ich VR als einen sehr ausbaufähigen Trend sehe interessiert es mich sehr, inwieweit es in einer Agentur eingesetzt wird.

Frage 4: Welchen Bestandteil haben die Augmented Reality (AR) und die Virtuelle Realität (VR) bei der Arbeit bei McCann?

Ruber Iglesias: Erst kürzlich, haben wir im Zuge der Markteinführung, des neuen Opel Combo ein Augmented Reality Game für unseren Kunden Opel entwickelt. Der seit Jahren unter anderem von Borussia Dortmund gesponsert wird. Mit unserer App „Kick like BVB“ kann man im Wettbewerb gegen die BVB-Profis antreten und dabei attraktive Fan-Preise gewinnen. Dazu muss man einfach nur mehr Bälle virtuell in den Opel Combo Life kicken. Ein schönes Instrument zur Kundenbindung, erhältlich im Apple Store.

Neben Virtual Reality gibt es noch mehr spannende neue Technologien. Dieser Trend wird in der Zukunft ein großes Potenzial in Unternehmen haben, so wie auch in Agenturen.

Frage 5: Was wären Ihrer Vorstellung nach Möglichkeiten, wie die Agentur künftig neue Technologien einbringen könnte?

Ruber Iglesias: Digitalagenturen wie MRM//McCann werden sich verstärkt mit neuen Technologien befassen, insbesondere rund um das Thema E-Commerce und am POS. Hierbei ist insbesondere eine agile Vorgehensweise gemeinsam mit dem Kunden/Nutzer von Relevanz um anhand von Prototypen schnell zu validen Ergebnissen oder auch Konzepte Korrekturen zu kommen.

In Zukunft wird es immer mehr Optionen geben, die Kommunikation zu steigern und zu optimieren. Mittlerweile ist alles vernetzt, sodass überall, egal wo man ist, aktualisiert werden kann. In meinem Praktikum bei McCann durfte ich an einem Meeting über Amazon Echo bzw. Alexa teilnehmen. Amazon Echo und andere Sprachassistenten waren im letzten Jahr 2018 eine sehr große Veränderung in Sachen Kommunikation und Fortschritt. Wenn Ihr mehr über Sprachassistenten erfahren wollt, lest euch den Beitrag Einsatz von Sprachassistenten – Vier bekannte Sprachassistenten im Vergleich durch.

Frage 6: Inwieweit werden Sprachassistenten in den Agenturalltag mit eingebunden?

Ruber Iglesias: Sprachassistenten werden mehr und mehr unseren Alltag bestimmen, nicht nur zu Hause oder in der Agentur. Das Handy wird in der Folge in den nächsten Jahren an Bedeutung verlieren. Insofern beschäftigen wir uns täglich mit etwaigen Anwendungen und programmieren hier auch eigene Alexa-Skills, die wir zunehmend auch im Zuge neuer Marketinglösungen für unsere Kunden entwickeln. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf der sprach-basierten Suche liegen.

Des Weiteren fanden während meines Praktikums mehrere spannenden Meetings, Speak-Ups oder Tooltimes für die Mitarbeiter statt. Zum Beispiel wurden neue Funktionen von beispielsweise Social Media Kanälen beigebracht oder auch andere interessante neue Trends vorgestellt.

Frage 7: Mich würde es sehr interessieren, wie diese Veranstaltungen organisiert werden? Und inwieweit ist dies für die Arbeit in der Agentur wichtig?

Ruber Iglesias: Die Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist für unsere Agentur von zentraler Bedeutung. Unsere regelmäßigen Speak-Ups und Tooltimes sind wichtige Plattformen, um fortwährend über neue Innovationen zu informieren. Organisiert werden diese Veranstaltungen von Führungskräften aus unserer Kreation und IT, die insbesondere auch durch den Austausch mit unseren internationalen Kollegen in sogenannten Center of Excellence oder durch Besuch von Kongressen inspiriert werden.

Zukünftig und auch schon heute gibt es einige technologische Trends, die vieles verändern könnten.

Fazit

In diesem Blogbeitrag hast Du einen guten Einblick in den Arbeitsalltag einer bekannten Agentur mit Technologien bekommen. McCann als renommierte Agentur, achtet immer darauf, auf dem neuesten Stand zu sein und seine Mitarbeiter zu schulen.

Ruber Iglesias, vielen Dank für Ihre Kooperation!

 

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Eine Evolution von einer Maschine zum Menschen

KI verbindet viele Technologien des 21. Jahrhunderts. Wie Sophia the Robot sagte: „This is a good beginning for my plan to dominate the human race.“  Da stellen sich die Fragen: Wie viel Mensch sollte wirklich in einer Maschine stecken ohne dass wir ein ungutes Gefühl bekommen? Kann eine KI-Technologie uns so zu einer Kaufentscheidung verleiten wie es ein Mensch könnte?

2011 begann die künstliche Intelligenz unser Partner zu werden. Sie hat uns im Schlaf begleitet, beim Einkaufen oder auch beim Duschen. Apple brachte Siri als treuen Freund in unser iPhone. Die Künstliche Intelligenz  begann damit in unseren Alltag einzuziehen. Und ob ihr es glaubt oder nicht, ein Computer konnte zu diesem Zeitpunkt keine menschenähnliche Stimme erzeugen. Susan Bennett, eine amerikanische Synchronsprecherin, verlieh viele Jahre ihre Stimme an Projekte für künstliche Intelligenz. Somit war es ein Mensch, der einer Technologie das Mensch-sein verlieh. Das 21. Jahrhundert schreitet im Bereich der Digitalisierung in seine vierte Revolution und verändert nicht nur große Konzerne wie Apple, Google und Co., sondern auch das Konsumentenverhalten um ein Vielfaches. Immer mehr neue Technologien, wie Chat-Bots, sollen dem Verbraucher dabei helfen eine positive Kaufentscheidung zu fällen.

Woran liegt es, dass so viele Menschen einverstanden sind, ihre Zeit mit einer künstlichen Intelligenz zu teilen?

Laut einer Studie von Capgemini legen die über 10.500 Befragten mit über 60% im Umgang mit KI großen Wert auf eine menschenähnliche Stimme und einen menschenähnlichen Verstand. Gerade einmal 36% würden eine maschinelle künstliche Intelligenz bevorzugen. 

81% der Kunden sind überzeugt davon, dass KI eine bessere Privatsphäre und Sicherheit der persönlichen Daten bietet als es ein Mensch tun würde und zusätzlich komfortabler im persönlichen Kontakt ist. Doch genauso wie Datensätze hackbar sind, ist es auch möglich einem Menschen ein paar Details herauszulocken. Man muss nur wissen wie.

Jedoch ist die Evolution der künstlichen Intelligenz in eine Humanoide noch weit von einem perfekten Ergebnis entfernt. Fehler schleichen sich immer wieder in das Netz der künstlichen Intelligenz und ermahnen uns Menschen somit daran, dass eine Maschine eben doch aus Hardwareteilen besteht. Daraus resultiert, dass 55% der Befragten sich sicher sind: künstliche Intelligenz bleibt nur gemeinsam mit einem Mensch ein unschlagbares Team. Auch persönlich bin ich der Meinung, dass eine künstliche Intelligenz noch keinen Menschen ersetzen kann. Viele Chatbots oder Übersetzungsprogramme haben zwar auf meine Anfrage reagieren können. Jedoch hatten die Übersetzungen einige Fehler und die Chatbots keine Lösung für mein komplexes Problem.

Das Erfolgskonzept der Künstlichen Intelligenz ist der Mensch selbst

Wir Menschen lösen ineinander Emotionen, Verhaltensweisen und Einstellungen aus, die uns maßgeblich prägen. Freundlichkeit, Komplimente oder gut gemeinte Ratschläge beflügeln uns immer wieder in allen möglichen Lebenssituationen. Doch insbesondere beim Einkaufen bringen gerade diese drei Faktoren ein Klingeln in die Kassen der Unternehmen. Je mehr eine Maschine uns ähnelt desto mehr Loyalität und Vertrauen besitzen wir in das Unternehmen selbst. Das Ziel der künstlichen Intelligenz besteht darin, ein Mensch zu sein, welcher uns das Leben in einem großen Umfang erleichtert. Es bleibt also auch für die Zukunft eine spannende Frage, in welchem Umfang KI zum Einsatz kommt.

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