„Achtsamer Content“ – Über die Relevanz von Inhalten

Wenn wir unsere Batterien aufladen möchten, machen wir Yoga oder Meditation. Aber was tun wir, wenn die Content-Creation schwächelt? Wie schaffen wir es, tatsächlich Relevanz in Inhalte zu bringen? Beim #cosca16 sind sich die Teilnehmer der Session bei Swaran Sandhu (@sandhu_hdm) sicher: Achtsamer Content ist wichtig!

Unsere Gesellschaft ist in weiten Teilen narzisstisch geprägt. Es geht beinahe nur noch darum, zu zeigen, was man hat. Dabei dürfen wir nicht vergessen, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen und uns darauf zu besinnen, dass es nicht darum geht, sinnlos Content in die Welt zu schleudern, sondern den User auch (emotional) zu erreichen. Inhalte sollen nicht nur bloß existieren. Sie sollten ihren Zweck erfüllen.


Achtsamen Content zu erstellen, bedeutet auch, in Wechselwirkungen zu denken. Jeder Content, der erstellt wird, wirkt. Egal, ob positiv oder negativ – er macht etwas mit den Rezipienten. Es gilt herauszufinden: Was sind die Schlüsselwörter, mit denen ich den User erreiche? Jeder Mensch springt auf andere Keywords an. Es ist wichtig, einen ruhigen Geist zu haben und auch mal nur hinzuhören, um herauszufühlen, was die eigene Zielgruppe anspricht.


Guter Content bedeutet gutes Handwerk. Die Meisterschaft zu erreichen, ist schwierig. Ein solcher Inhalt ist zeitlos, hat keine Eile und kann konsumiert werden, wann immer man möchte. Er überdauert die Zeit und verfügt über Präsenz und Gewichtigkeit.

Was bedeutet das für Organisationen?

Organisationen haben – wenn sie eine achtsame Content Strategie umsetzen wollen – die Aufgabe, ihren Content immer wieder anzupassen und neu zu strukturieren. Es wird immer schwieriger, den Nerv des Users zu treffen. Es gibt zig Kanäle, die bespielt werden, und genauso viele User, die es zu überzeugen gilt. Es geht um Qualität – nicht um Quantität.



Und was bedeutet das für die einzelne Person?

Guter Content sollte achtsam platziert werden. Man muss sich auch mal auf den Inhalt einlassen. Ihn wirken lassen. Ihn hinterfragen. Nicht einfach das Internet zumüllen. Sich fragen: Würde ich mich mit dem Content beschäftigen, wenn ich ihn nicht selbst kreiert hätte?

 

tl;dr

Ihr müsst nicht mehr Content produzieren. Es reicht, wenn ihr ihn gut macht. Qualität statt Quantität kreieren und achtsam platzieren!

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