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PR-Studenten der Hochschule Darmstadt bloggen und podcasten zu Public Relations und Web 2.0

Referate: Freie Themenwahl – von PI bis zu Materndiensten

Montag 5. November 2007 von Thomas Pleil

So, nun sind die ersten drei Artikel zu den Referaten dieses Semesters im PR-Wiki veröffentlicht. Wie bereits erwähnt, gibt es im Seminar Public Relations II keine vorgeschriebenen Referatsthemen, sondern wieder das Format der “5-Minuten-Themen“. Das bedeutet: Jeder Student hält ein Referat und entscheidet selbst, zu welchem Thema. Es muss nur deutlich werden, warum das Thema für die anderen Seminarteilnehmer relevant ist. Zweite Bedingung: Das Referat dauert maximal fünf Minuten, und drittens wird dazu dann im PR-Wiki ein Artikel geschrieben. Die ersten Beiträge:

Man sieht schon an diesen ersten Überschriften die große Bandbreite der Themen. Und gerade diese empfinde ich als sehr reizvoll: Da geht es sowohl um grundsätzliches PR-Wissen wie um aktuelle Diskussionen. Sehr angenehm ist auch die Begrenzung der Referate auf fünf Minuten. Die Wiki-Artikel sind von der Form her in ihren ersten Versionen dagegen noch ein bisschen von dem entfernt, was ich vorhatte (wissenschaftliches Schreiben üben), aber das dürfte noch werden – und interessant sind sie allemal.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 5. November 2007 um 3:47 pm und abgelegt unter 5 Minuten-Thema. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

6 Kommentare über “Referate: Freie Themenwahl – von PI bis zu Materndiensten”

  1. piag schrieb:

    Habe bislang nur einen Blick auf den Artikel zu den Materndiensten geworfen – da mir der Begriff noch nicht begegnet war, wohl aber die Dienste selbst.

    Zwei spontane Gedanken dazu:

    a) Zusätzlich zum Text- und Fotodienst gibt es mittlerweile auch ausgereifte Videodienste, ob sie unter Matern- oder Pressedienst fallen, wäre individuell zu entscheiden. Aber erwähnen würde ich sie noch. Wie das im Radiobereich aussieht, kann ich nicht einschätzen.

    b) Interessant fand ich den Punkt mit der Publikationsgarantie binnen sechs Wochen. Das schürt eine Erwartungshaltung, mit der sich Redaktionen künftig häufiger konfrontiert sehen werden. Eine Erwartungshaltung, wie sie bisweilen in anderen Ländern bereits der Fall ist.

  2. Thomas Pleil schrieb:

    zu a) Wie auch immer sich die Anbieter nennen: Auch für Fernseh- und Radiosender gibt es Agenturen, die komplette Beiträge liefern.
    zu b) absolut. Wir haben auch im Seminar darüber gesprochen, dass das auch ein ethisches Problem ist. Ein Student berichtete von seiner Tätigkeit bei einem Anzeigenblatt, dessen “redaktioneller Teil” fast komplette mit Artikeln von Materndiensten gefüllt wurden. Nach meiner Beobachtung ist das Alltag, ebenso bei vielen Serviceseiten in Tageszeitungen.

  3. #zdo schrieb:

    Zu Pia: Da gebe ich Dir Recht. Gerne hätte ich noch viel ausführlicher über das Thema referiert, aber dann hätte ich mich längst nicht an das Zeit-Limit von fünf Minuten gehalten ;)
    Daher habe ich mich auf Contentlieferanten für Online- und Printmedien beschränkt.

  4. piag schrieb:

    Hatte mir das schon gedacht, als ich dann Mal in Gedanken beim Lesen mitstoppte ;-)

  5. Markus Burgdorf schrieb:

    Eher zufällig bin ich gerade auf Ihr Blog gekommen und sehe da, dass unsere Seite materndienste.de in dem Kurzreferat zu Materndiensten referenziert wurde.

    Ich habe auch die Kommentare gelesen und möchte piag und Thomas Pleil antworten:

    Ein Pressedienst ist – ähnlich wie eine versandte Pressemitteilung – ein Angebot an die Redaktion. Diese kann den kostenfrei den Pressedienst-Beitrag übernehmen, muss dies natürlich nicht. Die Redaktionen nutzen gerne Pressedienste in Bereichen, wo sie selbst keine redaktionelle Besetzung haben. Bestes Beispiel: Im Wochenblatt hat man Autoanzeigen, aber keinen Motor-Redakteur. Da nimmt man gerne wöchentlich einen Pressedienst-Beitrag, um ein redaktionelles Umfeld für die Anzeigen zu erstellen.

    Der große Vorteil für den Pressedienst liegt darin, dass dieser deutlich günstiger ist, als eine selbst versandte Pressemitteilung, wenn man Porto und Fotokosten einrechnet.

    Der Materndienst wird im Gegensatz dazu beim Verlag “gebucht” und ist deshalb eher als informative Textanzeige einzustufen. Nur deshalb können wir unseren Kunden die Veröffentlichung garantieren. Man sieht das auch an den Preisen: Ein Materndienst ist deutlich teurer, als der Pressedienst.

    Für Radio-Beiträge gibt es spezialisierte Agenturen, die jedoch darunter leiden, dass die Mainstream-Sender kaum noch redaktionelle Inhalte bringen, sondern überwiegend Gewinnspiele und Aktionen. Hier bieten wir mit dem Thementag ein besonderes Angebot, mit dem man drei Tage lang on-air sein kann.

    Five Tigers (Anbieter von materndienste.de) arbeitet aktuell auch an Angeboten, die die Änderungen im Informationsverhalten der Gesellschaft berücksichtigen. In ein paar Wochen werden wir dieses neue Angebot einführen.

    Markus Burgdorf
    Geschäftsführer Five Tigers

  6. Thomas Pleil schrieb:

    Danke schön, Herr Burgdorf, für diese Erläuterung.

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