Internet, übernehmen Sie!

Neulich im Seminar: Wir machen schon mal einen kleinen Semesterrückblick (ja, richtig gehört, das Semester ist fast schon wieder vorbei!) und sprechen unter anderem über die Recherche für die Themen in diesem Blog. Auch uns fällt es nicht leicht, die tägliche Informationsflut zu bewältigen: Twitter, RSS-Feeds, Google und woher wir sonst noch Input zu Interessantem und Lesenswertem bekommen.

Unser Professor Thomas Pleil hat uns in diesem Zusammenhang auf ein Tool aufmerksam gemacht, das ich mir mal angeschaut habe und nun vorstellen möchte: IFTTT.

„IFTTT, was soll denn das sein?“

IFTTT ist kurz für „If this then that“ und tut nichts anderes als verschiedene Web 2.0 (und auch 1.0) Kanäle zu verknüpfen und ihre Aktionen zu automatisieren. Wer schon mal programmiert hat, dem wird das bekannt vorkommen: Ein sogenannter Trigger („If this“) löst eine Aktion aus („…then that“). Der Auslöser kann vom Wetterbericht bis zum Foursquare-Check-In fast alles sein:

Nur einige der 65 verfügbaren Channels Bild: Screenshot von ifttt.com
Nur einige der 65 verfügbaren Channels
Bild: Screenshot von ifttt.com

Aus 65 Kanälen lassen sich hier Rezepte („Recipes“) zusammenbasteln. Manche lassen nur einen Trigger oder nur eine Aktion zu. Andere ermöglichen eine solche Masse an Funktionen, dass man schon wieder fast überfordert ist…

Für den Anfang sehr praktisch: Es gibt schon unzählige öffentliche Rezepte- zum Beispiel eine Verknüpfung des Wetterberichts mit den Lampen im Haus, die das Licht anschalten, wenn die Sonne aufgeht (das funktioniert natürlich nur mit „intelligenten“ Lampen, nämlich den Philips Hue Connected Bulbs). Aber auch einfache (und kostenlose) Varianten lassen sich mit wenigen Klicks realisieren. Ich habe zum Beispiel damit angefangen, dass ich in Zukunft eine Mail erhalte, wenn auf Craigslist für Frankfurt ein Job mit dem Stichwort „PR“ eingestellt wird. In sieben kurzen und leicht verständlichen Schritten war das Rezept fertig.

Was mir noch fehlt bei IFTTT? Dass ich meine Mac-Anwendungen ebenfalls steuern kann. Mit Google funktioniert das schon ganz gut (Calendar, Drive, Talk (jetzt Hangout) und Gmail werden unterstützt). Ich persönlich hoffe, dass das bald auch für iCal und Mail gilt.

Aber jetzt erstmal die vorhandenen Rezepte testen. Wer kocht mit mir?

Noch ein Tool

Einfaches Layout auch zum Offline-Lesen Bild: Screenshot Pocket App for Mac
Einfaches Layout auch zum Offline-Lesen
Bild: Screenshot Pocket App for Mac

PS: Noch ein Tool, auf das ich über IFTTT gestoßen bin: Pocket (früher bekannt als „Read It Later“). Interessanten Artikel entdeckt, aber keine Zeit, ihn zu lesen? Save it in Pocket! Per App auf jedem Gerät und auch offline in einfachem Layout ohne viel Drumherum lesbar. Das gilt leider nicht für Videos- die kann man zwar auch „in die Tasche packen“, aber nur mit Internetverbindung ansehen. Schade eigentlich!

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Typeform und Visualize.me

 

Zwei nützliche Tools, visualize.me und Typeform. (Quelle: http://openclipart.org/)
Zwei nützliche Tools, visualize.me und Typeform. (Quelle: http://openclipart.org/)

In folgendem Beitrag stelle ich zwei nützliche Tools vor. Zum einen Visualize.me, um seine Bewerbungsunterlagen mal auf eine andere Art zu  präsentieren. Fernab vom langweiligen Lebenslauf hilft das Tool dabei, seinen Werdegang ansprechend zu visualisieren.
Das zweite Tool nennt sich Typeform, mit dem man auf relativ simple Weise personalisierte Formulare und Umfragen erstellen kann. Typeform befindet sich momentan in der Beta Version und ist noch nicht öffentlich zugänglich, trotzdem möchte ich es hier vorab vorstellen da es  enormes Potenzial hat.

 

Visualize.me

Die Standard Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf in Textform ist mittlerweile kein geeignetes Mittel mehr, um sich mit seiner Bewerbung abzuheben und gerade im kreativen Bereich schon längst ein alter Hut. Genau an dieser Problematik setzt visualize.me an. Mit dem Tool lässt sich aus einem langweiligen Lebenslauf eine ansprechende und informative Grafik zaubern. Das Tool befindet sich momentan noch in der beta, ist aber frei zugänglich. Wie visualize.me in der Praxis aussieht zeigt folgendes Video:

Vizualize.me – welcome to the future of resumes

Um das Tool zu nutzen muss man sich einfach unter visualize.me anmelden und kann loslegen. Als Alternative kann man sich auch direkt mit seinem Linked.in Profil anmelden und spart sich so das manuelle Eintragen seiner Daten.
Visualize.me mag nicht jedermanns Sache sein, dient aber hervorragend dazu sich von anderen Bewerbern abzuheben.

 

Typeform

Mit Typeform lassen sich Formulare und Umfragen zu erstellen. Das ging bisher auch mit anderen Tools wie onlineumfragen.com  oder limesurvey . Das besondere an Typeform ist, dass man mit vorgefertigten Templates arbeitet, in denen man sich seine Umfrage „zusammenklicken“ kann. So kann man Schriftart, Stil und Hintergrund seiner Umfrage individuell anpassen. Durch die intuitive Bedienung ist das Tool auch für unerfahrene Nutzer geeignet, wie folgendes Video veranschaulicht:

How typeforms get made…

Wie im Video gezeigt, lässt Typeform einem die Möglichkeit, seine Umfragen komplett frei zu gestalten, was wahrscheinlich auch die Einbindung des eigenen Corporate Designs ermöglicht. Als weiteres Highlight ist Typeform, wie im Video gezeigt, auf verschiedenen Endgeräten einsetzbar.
Wann das Tool für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird, steht leider noch nicht fest. Ebenso ist noch abzuwarten, welchem Bezahlmodell Typeform folgen wird, oder ob die Entwickler es kostenlos zur Verfügung stellen werden.
Wer es nicht mehr abwarten kann das Tool selbst auszuprobieren, kann sich hier für die beta bewerben.

 

Beide Tools befinden sich noch in der beta, was darauf hindeutet, dass in es in der finalen Version noch zusätzliche Features geben wird. Beide Tools haben enormes Potenzial und bieten interessante und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.

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Burger King an McDonald’s verkauft?

Am Montagabend haben sich Hacker einen Spaß mit dem offiziellen Twitter Account von Burger King USA erlaubt. Als Tweet war zu lesen: „Wir wurden gerade an @McDonalds verkauft.“ Der Meldung folgten weitere, ähnlich absurde Tweets. (siehe Bild). Zudem haben die Hacker das Profilbild und das Coverbild der Twitter Seite geändert und dort die Logos des Konkurrenten McDonald’s eingefügt.

Bild des gehackten Twitter Accounts.
Bild des gehackten Twitter Accounts. (Quelle: Screenshot von Twitter)

Bei dem Angriff auf Burger King handelt es sich wohl um einen gezielten Angriff, aus bisher noch unbekannter Quelle. Erste Vermutungen deuten auf eine Untergruppierung der bekannten Hackergruppe „Anonymus“  hin, zu dessen Zugehörigkeit sich aber theoretisch jeder bekennen kann.

Der Burger King Account wurde nach rund 90 Minuten gesperrt, die entsprechenden Tweets wurden gelöscht. Mittlerweile ist der Normalzustand (@BurgerKing) wieder hergestellt. Weiterer Schaden wurde vermutlich nicht angerichtet. Immerhin hat der Hackerangriff für Burger King zu fast 30.000 neuen Followern geführt. Die Sperrung des Accounts war aus Sicht von Burger King erstmal die sicherste Möglichkeit um dem Hacker das Handwerk zu legen. Der Account ging nach der Sperrung relativ schnell wieder Online und die wenigsten Nutzer dürften überhaupt etwas von dem eigntlichen Hack gemerkt haben.  Wichtig ist auch zu erwähnen das der Hack keine Gefahr für die Follower von Burger King dargestellt hat.

Burger King meldet sich zurück.
Burger King meldet sich zurück. (Quelle: Twitter Screenshot)

McDonald’s hat sich über seinen offiziellen Twitter Kanal bereits zu dem Vorfall geäußert und distanziert sich von dem Hackerangriff.

Tweet von McDonald's
Statement von McDonald’s
(Quelle: Twitter Screenshot)

Anfang Februar wurden erneut massenweise Twitter Accounts gehackt, dieses mal waren es rund eine viertel Millionen. Twitter hat die betroffenen Nutzer informiert und rät Ihnen das Passwort zu ändern. Zu den Betroffenen zählt unter anderem auch die Schauspielerin Jessica Alba.

Wie kann man seinen Account schützen?

Hier ein paar grundsätzliche Tipps zum Thema Account Sicherheit im Überblick:

Hacker der Gruppe Anonymus
Ein Hacker der bekannten Gruppe Anonymus. (Quelle: alles-schlumpf via photopin cc)

Wahrscheinlich ist ein Großteil der User über folgende Punkte aufgeklärt. Doch gerade bei Accounts die von Unternehmen oder Organisationen verwendet werden, sollte man verstärkt auf Sicherheit achten. Jeder Account, der nicht entsprechend gesichert ist, ist automatisch eine Gefahr für all seine Follower.

Passwortsicherheit:
Falls Sie Ihr Passwort in dieser Liste finden, sollten sie es schleunigst ändern. Die Top 5 der unsichersten Passwörter sind:
1. password
2. 123456
3. 12345678
4. abc123
5. qwerty
Um sich Zugang zu einem Account zu verschaffen, braucht man also nicht unbedingt Hackerwissen, man kann schlicht und einfach raten.
Bei den meisten Anbietern sorgt allerdings ein Sicherheitsmechanismus dafür, dass nach mehrmaliger Falscheingabe des Passwortes der Account vorläufig gesperrt wird.

Verschiedene Passwörter nutzen:
Benutzen Sie für jede Plattform auf der Sie aktiv sind ein anderes Passwort. So verhindern Sie dass Hacker Zugang auf Ihre anderen Profile, oder gar Ihren E-mail Account erhalten. Hier muss man das Rad nicht jedes mal neu erfinden. Die Änderung von einem Zeichen innerhalb des Passworts kann den Zugriff schon deutlich erschweren.

Phishing-Attacken:
Bei Direktnachrichten von Kontakten mit Inhalten wie: „Guck mal ich habe dich auf diesem Photo gesehen – LINK“, sollte man keinesfalls auf den Link klicken. Wenn man den Kontakt kennt, kann man gegebenenfalls nachfragen. Bei Kontakten die man nicht kennt, sollte man diese Meldung als Spam markieren.

Nutzung von fremden Netzwerken:
Gerade wenn man in fremden Netzwerken unterwegs ist, sich an fremden Endgeräten anmeldet oder öffentliche HotSpots benutzt, ist erhöhte Vorsicht geboten. Die Daten werden innerhalb des Netzwerks unverschlüsselt gesendet und sind so theoretisch von jedem Netzwerkteilnehmer ohne großen Aufwand sichtbar. Bei der Nutzung von mobilen Endgeräten ist hier erhöhte Vorsicht geboten. So ist es sinnvoll sich zumindest mit einer Firewall abzusichern.

Falls der Twitter Account gehackt wurde, sollte man sich an den Support von Twitter wenden.

Weitere Tipps zum Thema Sicherheit gibt es hier.

Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es leider nicht. Will jemand mit entsprechenden Kenntnissen einen Account hacken, so findet er einen Weg. Deshalb ist es umso wichtiger seine Accounts regelmäßig zu überprüfen.

Es sei dahingestellt ob der Burger King Account gehackt wurde, weil nicht genug auf Sicherheit geachtet wurde oder weil sich jemand einen Spaß erlaubt hat. Gewissen Hackergruppen ist es durchaus zuzutrauen, in jeden beliebigen Account einzudringen. Warum es dieses mal BurgerKing getroffen hat ist also nicht genau zu sagen. Bleibender Schaden wurde nicht angerichtet, der Channel ist wieder online, als sei nichts gewesen. Was bleibt ist ein kleines Medienecho, 30.000 neue Follower für Burger King und die Gewissheit dass auch Accounts von Weltkonzernen gehackt werden können.

 

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Hüpfburgen für Besserverdiener – Kein Sponsoring für Abiturienten

Wie man mit Sponsoring-Anfragen nicht umgehen sollte, hat die Firma Clemens & Partner in den letzten Tagen vorgeführt. Ein Abiturjahrgang wollte für seinen Abi-Streich eine Hüpfburg mieten und fragte bei dem Verleih nach Sonderkonditionen. Obwohl Sponsoring-Anfragen nicht unüblich sein sollten, reagierte die Firma überraschend. Statt es bei einer kurzen, höflichen Absage zu belassen, empfahl Harald Koep (laut seinem Facebook-Profil “Marketingabteilung bei Clemens & Partner”) den Abiturienten sich vom Luxusdenken zu verabschieden. Außerdem erklärte er: “Wir sind Vermieter und machen das beruflich für unseren Lebensunterhalt mit dem Ziel, nicht da zu stehen wo Sie offensichtlich stehen.” Und als wäre das nicht genug der Höflichkeiten, folgte noch: “Sollten Sie bei uns irgendwo ein Schild gesehen haben ,Geschenkeladen‘, lassen Sie es mich bitte wissen.” Gute Umgangsformen sehen anders aus.

Studium für Hartz IV

Maik Luu, der anfragende Schüler, versuchte daraufhin aufzuklären, man habe keine Spende sondern lediglich ein günstiges Angebot erwartet. Aber die Chance einzulenken, verpasste das Unternehmen. Mit dem Hinweis, 70 Prozent der Studenten bezögen später eh Hartz IV und daher sei diese Zielgruppe uninteressant versuchte man Luu abzuwimmeln. Als Spitze des Eisbergs verkündete Koep schließlich, man müsse sich um die Kunden von morgen keine Gedanken machen und diese würden eh in einer anderen gesellschaftlichen Liga spielen.

Erst pöbeln, dann schweigen

Es mag sein, dass Freundlichkeit von verschiedenen Menschen unterschiedlich ausgelegt wird. Auf keinen Fall sollte ein Unternehmen aber (potentielle) Kunden beleidigen. Sowohl die Antwort der Firma als auch die Webseite und die Facebook-Page zeigen, dass Mitarbeiter und Geschäftsführung in Sachen Kommunikation generell noch dazu lernen müssen. Als der Schriftwechsel noch nicht offen war, wurde munter gepöbelt und nun herrscht Stille. Denn obwohl Maik Luu die Mails an die Lokalpresse gegeben und den Artikel bei Facebook veröffentlicht hat, schweigt das Unternehmen. Stellungnahme auf der Firmen-Homepage? Fehlanzeige. Auch Kommentare auf der eigenen Pinnwand beantwortet der Verleiher nicht.

Huch ein Shitstorm

Mittlerweile berichten Welt online und andere überregionale Zeitungen über die Geschichte des motzenden Anhänger-Verleihers. Auf Facebook entwickelt sich gar ein Shitstorm – denn gerade Schüler und Studenten sind empört und tragen das Thema in dem sozialen Netzwerk immer weiter. Um den Schaden (falls noch möglich) einzugrenzen, wäre spätestens jetzt eine Entschuldigung oder zumindest ein Statement angebracht.

Einen solchen PR-Gau kann vermeiden, wer diese vier Tipps zum Umgang mit Sponsoring-Anfragen beherzigt:

  1. Nimm jede Anfrage ernst und behandle die Interessenten respektvoll
  2. Prüfe, ob sich ein Sponsoring lohnt oder nicht (Von wem will ich wie wahrgenommen werden?)
  3. Reagiere schnell auf Anfragen
  4. Wenn Du absagst, bleibe freundlich und erkläre gegebenenfalls sachlich, warum Du nicht sponsern kannst

Und auch für die Abiturienten (und alle anderen auf Sponsoren-Suche) haben wir noch einen kleinen Tipp zur Akquise:
Fordert nicht nur ein sondern macht den Firmen auch ein Angebot, was sie für ihre Unterstützung im Gegenzug bekommen.

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Unterhaltung um der Unterhaltung willen

Ein Einkaufscenter, in dem die Menschen plötzlich anfangen wie in einem Musical zu singen? Oder die Metro zur Rushhour und alle Fahrgäste haben ihre Hosen vergessen? Improv Everywhere ist eins der vielen wunderlichen Dinge, die das Internet hervorgebracht hat. Gegründet im Jahr 2001 von Charlie Todd in New York, hat die Gruppe nur ein Ziel: organisierten Spaß. Ohne jegliche politische oder kommerzielle Motivation veranstalten sie Aktionen in der Öffentlichkeit, mit denen sie unwissende Passanten zum Lächeln bringen. Nebenbei filmen sie das Ganze und stellen es online, wo hunderttausende Anhänger die kreativen Ideen nachverfolgen – und oftmals selbst zu solchen Aktionen inspiriert werden. Nun soll ein Dokumentarfilm über die Gruppe entstehen, für dessen Finanzierung sie die Unterstützung ihrer Web-Anhänger benötigen. Bis morgen müssen sie 125.000,00 US-Dollar einsammeln – der Betrag ist fast geschafft.

Hier ein Video als Beispiel der vielen kreativen Aktionen und welches thematisch ganz gut zu diesem Blog passt:


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Wheelmap.org – Per Crowdsourcing zu rollstuhlgerechten Orten

Ein aktuelles Werbevideo beschreibt die Situation, in der sich der ein oder andere Rollstuhlfahrer bestimmt schon befand: „Hi, sorry, konnte nicht zur Party. Immer das Gleiche.“ Dann wird im Video per Google Street View auf eine Treppe vor einem Restaurant gezoomt. „Nix für Rollstuhlfahrer.“ Die Lösung soll nun wheelmap.org sein.

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WIR basteln uns eine Würstchenbude – Crowdsourcing im großen Stil

Quelle: www.wurstundmoritz.ch

Es gibt zahlreiche Beispiele bei denen Unternehmen einige ihrer Arbeitsschritte an die Community abgeben. Sei es das Erfinden eines Burgers für Mc Donalds, oder gar das Lösen von Problemen durch einen Ideenwettbewerb bei Tchibo.

Dieser Prozess, auch Crowdsourcing genannt, kann Vor- und Nachteile haben. Ein dicker Pluspunkt ist sicherlich die Kundenbindung, die dadurch meist entsteht. Ein Nachteil jedoch ist der enorme Aufwand den solch eine Strategie mit sich bringen kann. Eine detailgetreue Umsetzung der Communityvorschläge könnte mehr Geld kosten als eventuell vorgesehen. Man sollte also genau abwägen welche Ideen verwertbar sind und welche nicht.

Doch was wenn das Unternehmen noch gar nicht existiert? Wenn es faktisch also noch gar keine wirklichen Kunden gibt? Die Gründer von Wurst und Moritz, einem Imbiss der im Februar 2012 eröffnet werden soll, sehen genau hier ihre Chance. (mehr …)

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EMI schießt mit „Schland o Schland“ ein Eigentor

Was kann einem Musikkonzern besseres passieren? Kostenlose Werbung im Internet, massenweise Berichterstattung in den Medien und eine schnelle Verbreitung durch die Social Media Kanäle youtube, facebook und twitter. Doch der Musikkonzern EMI will dies anscheinend nicht. Der Musikverlag, der die Rechte an dem Lena-Hit „Satellite“ hält, reichte eine Einstweilige Verfügung gegen die Verbreitung des Songs „Schland O Schland“ von „Uwu Lena“ ein. Ein PR- und Marketing-Fehler erster Güte.

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