Communication Camp geht in die vierte Runde

Nach drei erfolgreichen Communication Camps, haben wir, die PR Studenten der Hochschule Darmstadt zusammen mit der Agentur für Online-Kommunikation quäntchen + glück uns erneut zum Ziel gesetzt einer Organisation zu helfen ihre Kommunikation nach Außen zu verbessern. 15 soziale und kulturelle Einrichtungen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg haben sich beworben. Nach einem langen Entscheidungsprozess, konnte sich die Flüchtlingsinitiative „Netzwerk Asyl Mühltal“ durchsetzen und ist Projektpartner des diesjährigen Communication Camps.

Das durch Spenden finanzierte „Netzwerk Asyl“ steht noch ganz am Anfang. Dies bietet eine Chance, Grundlagen zu schaffen – auch für andere Gruppen, die sich ebenfalls für Asylsuchende einsetzen. etwa in Form eines organisierten Austauschs von Wissen und Info-Materialien zwischen den Initiativen. Dadurch können letztendlich alle so effizient wie möglich vor Ort helfen.

In 2 Workshop-Tagen in Darmstadt (am 3. und 4. Juli) heisst es wieder: Analysieren, Lösungen finden und direkt umsetzen. Und natürlich sind auch in diesem Jahr wieder Medienmenschen und Kommunikationsprofis gesucht, die Gutes tun wollen. Ob TexterInnen, Graphiker, FotografInnen, Coder, PR-Frauen und -Männer sowie Fremdsprachler, die Arabisch, afrikanische Sprachen, Französisch oder Englisch sprechen, welche sich als Vermittler einbringen und Verstädnis für die Situation der Flüchtlinge schaffen können – seid Teil des Communication Camps 2015 und bewerbt euch auf unserer Website! Da die Anzahl der Teilnehmerplätze auf 20 begrenzt ist, freuen wir uns daher von euch zu hören, warum ihr auf jeden Fall dabei sein solltet.

 

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PR in der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Dass Public Relations nicht nur für Unternehmen eine wichtige Rolle spielen, hat auch das diesjährige Praxisprojekt mit der Deutschen Humanitären Stiftung gezeigt. Doch was zeichnet eigentlich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Kulturbereich aus? Vier kurze Fragen an Silke Tomé, Mitarbeiterin im Kommunikationsteam der Senckenberg Gesellschaft – die unter anderem eines der größten Naturkundemuseen Deutschlands in Frankfurt am Main unterhält.

Silke Tomé Foto: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Silke Tomé
Foto: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Frau Tomé, aus Ihrer Sicht: Was sind die besonderen Herausforderungen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in einer Einrichtung wie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung?

Erst einmal gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitern, die die gesamte Kommunikation koordinieren, während der Umfang an Aufgaben immer mehr zunimmt. Als naturwissenschaftliche Gesellschaft sind wir vor eine weitere Herausforderung gestellt: Mitarbeiter, deren zentrale Aufgabe eigentlich Wissenschaft und Forschung sind, müssen dafür sensibilisiert werden, dass es auch wichtig ist, ihre Ergebnisse für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit aufzubereiten.
Was viele vielleicht nicht sofort wissen: Das gleichnamige Museum ist nur ein Teil der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die unter anderem ein Forschernetzwerk mit mehreren Standorten in ganz Deutschland unterhält – und die sich zum Ziel gesetzt hat, wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Welche unterschiedlichen Stakeholder muss man als Kommunikationsstab hier eigentlich im Auge behalten?

Grundsätzlich gehören alle Einrichtungen und Museen zur Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Sie ist deshalb der Ausgangspunkt unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Neben den Mitarbeitern und Mitgliedern der Gesellschaft zählen unter anderem die Zuwendungsgeber, Sponsoren, Spender, außerdem die Presse und natürlich die allgemeine Öffentlichkeit zu den wichtigen Zielgruppen. Für die Museen im Speziellen sprechen wir Menschen aller Altersgruppen an – also Familien mit Kindern, Großeltern mit ihren Enkeln, Jugendliche, Erwachsene und Schulen. Darüber hinaus wird die Arbeit der Senckenberg Gesellschaft natürlich auch in der Wissenschaft wahrgenommen, wo unter anderem Kontakte zu anderen Forschern und auch Politikern entstehen.

Und wie funktioniert die Ansprache der unterschiedlichen Zielgruppen? Welche Aufgaben betreut das Kommunikationsteam konkret?

Unser Team betreut unterschiedlichste Maßnahmen vom Mitarbeiternewsletter, der ausschließlich elektronisch versendet wird, bis hin zu klassischer Pressearbeit mit Pressemitteilungen, Pressekonferenzen und so weiter. Außerdem erstellen wir den elektronischen Newsletter, bearbeiten Flyer und Poster, kümmern uns um die Media-Kontakte wie Anzeigenwerbung und Out-of-Home Media und betreuen die unterschiedlichen Social Media-Kanäle. Inzwischen ist die Senckenberg Gesellschaft auf Facebook, Twitter, Instagram, Youtube sowie mit eigenen Blogs im Netz vertreten. Zusätzlich organisieren wir Veranstaltungen wie Vortragsreihen, Ausstellungseröffnungen, Preisverleihungen oder Mitgliederversammlungen.

Im Team wird nicht nur die externe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit koordiniert, es gibt auch eigene Maßnahmen für die interne Kommunikation.

Zur internen Kommunikation gehören bei uns vor allem regelmäßige Newsletter für alle Mitarbeiter sowie Mailings, die je nach aktuellem Anlass erstellt werden.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

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Internationaler Deutscher PR-Preis 2013: Die Finalisten stehen fest

PR-Preis_kleinWas für Sportler die Gold-Medaille ist, ist für die deutsche PR-Branche der Internationale Deutsche PR-Preis. Ganze 342 Kommunikations- und PR-Kampagnen hofften dieses Jahr auf diese Ehre, doch nur ingesamt 50 Einreichungen dürfen nun ins Finale. So urteilte zumindest die 40-köpfige Jury, bestehend aus renommierten Führungskräften aus Kommunikationswirtschaft, Wissenschaft und Verbänden.

Wer von den Finalisten letzten Endes den Preis mit nach Hause nehmen darf, wird sich aber erst am 25. Oktober in Wiesbaden entscheiden. Karten für die Preisverleihungsgala können bereits bestellt werden – doch bei einem Einzelpreis von bis zu 315 Euro richtet sich das Angebot sicherlich nicht an uns arme Studenten.

Der Internationale Deutsche PR-Preis wird seit 1970 von der Deutschen Public Relations Gesellschaft und dem FAZ-Institut ausgeschrieben und stellt die höchste Auszeichnung der Branche im deutschsprachigen Raum dar. Die meisten Einreichungen gab es dieses Jahr in den Kategorien Online-Kommunikation und Social Media, Corporate Media, sowie Inszenierung und Live-Kommunikation.

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PR-Berufseinstieg: Rhein-Main Gebiet bietet gute Perspektiven

Den PR-Agenturen in Deutschland geht es gut. Wie das kürzlich erschienene Pfeffer PR-Ranking 2011 belegt, stiegen die Honorare um 9,4 Prozent (2010: 1,1 %). Die Mitarbeiterzahlen weisen im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 6,5 Prozent auf. Damit kann die Branche nach den eher mageren Jahren 2009 und 2010 einen kräftigen Aufschwung verzeichnen.
An der Spitze des Rankings der acht deutschen Ballungsgebiete steht das Rhein-Main Gebiet, welches die größte prozentuale Honorarsteigerung aufweist. Insgesamt beteiligten sich 137 Agenturen an der Umfrage.

Die gute Marktlage wird jedoch etwas gedämpft, denn die Agenturen finden immer weniger qualifizierte Mitarbeiter.  Sie könnten viel mehr Kunden betreuen, wenn es nicht am Personal mangeln würde. Diese Problematik wurde in den vergangenen Wochen in der Branche ausführlich diskutiert. Auch Mirko Kaminski, Geschäftsführer und Inhaber der Agentur „achtung!“, nahm dieses Thema in seiner Youtube-Reihe „Auf ein Wort vorm Regal“ auf. Seiner Meinung nach wird dieses Problem langfristige Auswirkungen auf die Branche haben.

Für Berufseinsteiger könnten die Zeiten momentan also nicht besser sein. Doch einen Überblick über den Arbeitsmarkt zu bekommen fällt den meisten schwer. Viele der großen Namen in der Branche sind den Absolventen gänzlich unbekannt. Hierbei hilft der „Karriere-Check Agenturen“,  den das  PR Career Center in Kooperation mit der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) anbietet. Die Herausgeber haben dem Heft nun ein Update für 2012 spendiert.
Im Heft stellen sich 40 Kommunikationsagenturen mit ihren Tätigkeitsschwerpunkten und Anforderungen vor. Das Rhein-Main Gebiet spielt auch hier als Standort eine zentrale Rolle. In den Kategorien Daten&Fakten, Einstieg, Ausbildung und Aufstieg können Absolventen erste Eindrücke über potenzielle Arbeitgeber gewinnen.

Auch bei ersten Hürden bei der Bewerbung weiß der Ratgeber Hilfe. Über Aufforderungen wie:  „Senden Sie uns ihre Bewerbung mit einer Gehaltsvorstellung“, werden wohl viele Bewerber stolpern . Was verdient ein PR-Berufseinsteiger eigentlich? Im Karrierecheck erfahren Absolventen mit welchen Gehältern sie als Volos oder Trainees rechnen können.

In den Kategorien „Must Haves“ und „Nice to Have“ können Berufseinsteiger außerdem erste Anforderungen abgleichen.

 

 

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Berufsfeld Public Relations – Karriereguide für den PR-Nachwuchs

Der neue Karriereguide aus der polisphere-Reihe beschäftigt sich diesmal mit dem Berufsfeld Public Relations. Er soll Studenten, Absolventen, Young Professionals und Quereinsteigern eine Möglichkeit bieten, sich in diesem breiten Berufsfeld zu Recht zu finden. Hierfür haben die beiden Herausgeberinnen Miriam Melanie Köhler (seit 2007 Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und DPRG-Juniorensprecherin) und Maike Althaus (Koordinatorin für Kommunikation und Regierungsbeziehungen der REpower Systems Inc. in Montreal, Kanada) in ihrem Buch zahlreiche und namhafte PR-Experten zu Wort kommen lassen. Auf 176 Seiten erklären diese dem Leser oder der Leserin alles was man über das Berufsfeld PR wissen sollte.
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Die PRaktiker (22): Markus Weik

Markus Weik, Senior Executive bei FTI Consulting
Steckbrief zur Person

Name: Markus Weik

Alter: 33

Aktuelle Tätigkeit: Markus Weik arbeitet als Senior Executive für die Strategic Communications Practice von FTI Consulting am Standort Frankfurt. Dort berät er Kunden unter anderem aus den Bereichen Immobilien, Asset Management, Private Equity und Automobil. Der studierte Amerikanist und Sportwissenschaftler engagiert sich zurzeit, das deutsche Team für strategische Beratung in digitaler/online Kommunikation und Reputation Management in sozialen Netzwerken aufzubauen.

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Fundstücke der Woche #KW 49

Krisen-PR: Noch nie war es für verärgerte Kunden so einfach Kritik an einem Unternehmen öffentlich zu machen. Der 10-Stufen-Plan für Krisenkommunikation im Social Web erklärt, wie Unternehmen souverän mit Online-Beschwerden und möglichen Krisenherden umgehen können.

Facebook in der Offline-Kommunikation: Wie man auf Plakaten, Prospekten und Anzeigen erfolgreich auf die eigenen Social-Media-Aktivitäten aufmerksam machen kann. (mehr …)

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Fundstücke der Woche #KW 47

Adidas in der Social-Media-Krise: Seit fünf Tagen werden die Facebook-Seiten einiger Sponsoren der Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine mit Protestkommentaren und Boykott-Aufrufen überschwemmt. Grund für die Protestwelle ist die Tötung von streunenden Katzen und Hunden im EM-Gastgeberland Ukraine. (mehr …)

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