Wie viel kann gute PR retten?

 

annika mcdonalds

Der nächste McDonalds in meiner Nähe ist schnell zu finden: Man muss einfach den Mülltüten am Straßenrand folgen. Eine höhere Erfolgsquote hat man hier vor allem nachts und am Wochenende, wenn partywütige Teenager nach dem Discobesuch der Heißhunger auf schnelles Essen packt. Um es mit den Worten eines amerikanischen Youtubers zu sagen: „When I think of McDonalds, this is exactly what I think about. I think about their garbage being all over the streets. And I don’t blame McDonalds, it`s just the general to eat there“. Doch wie konnte es so weit kommen, dass der Fastfood-Riese Nummer eins ein solch schlechtes Image hat?

Ein Clubhaus am Abgrund

Mit der nachlassenden Nachfrage und einem angekratzten Ruf hat nicht nur McDonalds zu kämpfen. Viele der großen Fastfood-Ketten sehen sich in der Krise. Hören wir einen der großen Namen dieser Industrie, denken wir oft an Berichterstattungen über Lebensmittelskandale, sinkende Umsatzzahlen oder Negativschlagzeilen aufgrund von Niedriglohn-Beschäftigung. Das Junkfood-Image, mit dem sich McDonalds und Co. Milliardenumsätze verschafften, ist nicht mehr zeitgemäß. Das Ernährungsbewusstsein hat sich in den letzten Jahren auch in den USA stark gewandelt. Vor allem junge Menschen legen zunehmend Wert auf Bio-Produkte sowie fairen Handel in der Lebensmittelindustrie. Da scheinen selbst die fetzigsten Image-Kampagnen, die McDonalds als trendiges Clubhaus inszenieren, keine Wirkung mehr zu zeigen. Neuerdings sollen Kunden zudem direkt am Tisch bedient werden, um das Geschmackserlebnis noch komfortabler zu machen. Für viele erscheinen solche Strategien jedoch oftmals als der letzte klägliche Versuch, das angekratzte Image wieder zu polieren. Doch ist es an diesem Punkt nicht bereits zu spät dafür? Hat sich das negativ behaftete Bild über das Unternehmen nicht schon längst in den Köpfen der Kunden manifestiert?

Schnell und billig vs. schnell und gesund

Auch die US Amerikaner verspüren den Drang nach schnellem aber gesundem Essen. Das sich beides vereinen lässt, zeigen Ketten wie Chipotle Mexican Grill oder Panera Bread, die seit einigen Jahren das Fast-Food Feld von hinten aufräumen. Sie verzichten auf künstliche Farb- und Geschmacksstoffe sowie Konservierungsstoffe und verwenden hauptsächlich Zutaten aus biologischem Anbau. Die Produkte können aus finanzieller Hinsicht bei Preisknallern wie zum Beispiel dem Cheeseburger für einen Euro wahrscheinlich nicht mithalten. Steigende Umsatzzahlen zeigen jedoch, dass die Kunden verstanden haben: Gute Qualität hat nun mal ihren Preis. Die ehemaligen Platzhirsche wie McDonalds oder Burger King sieht man weitestgehend nur noch am Stadtrand oder in weniger hübschen Wohnvierteln.

PR an ihren Grenzen

Für Unternehmen ist es lukrativer, Bestandskunden zu halten, als neue Kunden zu gewinnen. Doch wenn nicht nur die Neukunden ausbleiben, sondern sich sogar ehemalige Bestandskunden abwenden, stellt dies eine ganz andere Herausforderung dar. Ob diese Image-Schäden mit knackigen PR -Strategien behoben werden können, bleibt fraglich.
Die schillernden Farben, in denen sich McDonalds in Kampagnen wie „Mein Burger“ oder „Monopoly“ präsentiert, verblassen. Doch das Problem liegt nicht in der PR Arbeit. Das Problem ist die Unternehmensphilosophie, die Marke selbst und das, wofür sie steht.

 

von Annika Beck

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Twitternde Mitarbeiter – Vodafone setzt auf Rotation Curation

Vodafone hat diese Woche mit dem Twitter Account @being_vodafone ein spannendes Projekt gestartet. Im wöchentlichen Wechsel twittern Mitarbeiter zukünftig über ihren Arbeitsalltag und geben so Einblicke hinter die Kulissen des Netzanbieters. Vom Sachbearbeiter bis zum Abteilungsleiter konnte sich jeder Mitarbeiter für eine Woche Twitter-Dienst bewerben.

Während der CeBit vom 5. bis 9. März wird der Account sogar täglich weitergereicht und auch CEO Jens Schulte-Bockum wird einen Tag lang das Ruder übernehmen. Bei Inhalt und Häufigkeit der Tweets gibt es offiziell keine Vorgaben von Unternehmensseite, doch in einer Pressemitteilung gab Vodafone bekannt, dass vor allem am neu gebauten Campus in Düsseldorf gezwitschert werden wird. Seit Dezember 2012 läuft der schrittweise Umzug von insgesamt rund 5000 Mitarbeitern, der bis März 2013 abgeschlossen sein soll.

Neu ist die Idee übrigens nicht, denn der Trend zum sogenannten „Rotation Curation“ entstand bereits im Dezember 2011.

Und wer hat’s erfunden?

Ausnahmsweise nicht die Schweizer, denn erstmals tauchte das Konzept in Schweden auf. Das schwedische Institut, zuständig für die Vebreitung von Informationen über das skandinavische Land, startete damals den Twitter Account @Sweden. Jeder Schwede kann diesen Account sieben Tage lang übernehmen und sein Heimatland auf die für ihn richtige Weise in der Twitter Welt repräsentieren. Getwittert werden seitdem tagesaktuelle Themen, Plätze die unbedingt besucht werden sollten oder ganz private Geschichten der gerade zuständigen Personen. Bis heute entstanden rund 80 Twitter Accounts, die sich dem „Rotation Curation“ verschrieben haben. Auffällig ist jedoch, dass bislang überwiegend Länder und Städte Vorteile in dieser Art der Kommunikation sehen.

Das schwedische Institut war bereits zuvor durch ausgefallene Social Media Nutzung aufgefallen. Mit einer digitalen Botschaft in der Alltags-Simulation „Second Life“ bewiesen sie schon 2007 ihre Kreativität.

Spannende Möglichkeiten für Unternehmen

Mit Vodafone ist jetzt erstmals ein Unternehmen auf den Trend aufgesprungen. Insbesondere beim Thema Employer Branding könnte „Rotation Curation“ spannend werden und auch Vodafone scheint hier Chancen zu sehen. Der Zeitpunkt für den Start des Accounts fast zeitgleich mit dem Ende des Umzugs auf den neuen Campus spricht dafür. Das neue Gebäude wurde nämlich nach einem besonders modernen Konzept entworfen. Es gibt keine Einzelbüros mehr, nicht einmal feste Schreibtische weist Vodafone seinen Mitarbeitern zu. Jeder kann sich mit seinem Laptop dort andocken, wo es gerade am besten passt. Den Mittelpunkt des neuen Komplexes bildet der sogenannte Berkshire Garden, ein Park mit 80 bis zu 15 Metern hohen Bäumen, der für alle Düsseldorfer frei zugänglich ist und für Erholung während der Arbeit sorgen soll.

Vodafone hat also einiges in den Wohlfühlfaktor investiert und möchte künftige Arbeitnehmer natürlich davon in Kenntnis setzen. Ein wöchentlich wechselnder Mitarbeiter, der via Twitter über seinen Arbeitsalltag in diesem modernen Umfeld berichtet, ist hierfür der ideale Botschafter. Zufall oder geschickte Employer Branding Strategie? Was es auch sein mag, auf „Rotation Curation“ wird man in der Unternehmenskommunikation zukünftig eventuell häufiger stoßen.

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Typeform und Visualize.me

 

Zwei nützliche Tools, visualize.me und Typeform. (Quelle: http://openclipart.org/)
Zwei nützliche Tools, visualize.me und Typeform. (Quelle: http://openclipart.org/)

In folgendem Beitrag stelle ich zwei nützliche Tools vor. Zum einen Visualize.me, um seine Bewerbungsunterlagen mal auf eine andere Art zu  präsentieren. Fernab vom langweiligen Lebenslauf hilft das Tool dabei, seinen Werdegang ansprechend zu visualisieren.
Das zweite Tool nennt sich Typeform, mit dem man auf relativ simple Weise personalisierte Formulare und Umfragen erstellen kann. Typeform befindet sich momentan in der Beta Version und ist noch nicht öffentlich zugänglich, trotzdem möchte ich es hier vorab vorstellen da es  enormes Potenzial hat.

 

Visualize.me

Die Standard Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf in Textform ist mittlerweile kein geeignetes Mittel mehr, um sich mit seiner Bewerbung abzuheben und gerade im kreativen Bereich schon längst ein alter Hut. Genau an dieser Problematik setzt visualize.me an. Mit dem Tool lässt sich aus einem langweiligen Lebenslauf eine ansprechende und informative Grafik zaubern. Das Tool befindet sich momentan noch in der beta, ist aber frei zugänglich. Wie visualize.me in der Praxis aussieht zeigt folgendes Video:

Vizualize.me – welcome to the future of resumes

Um das Tool zu nutzen muss man sich einfach unter visualize.me anmelden und kann loslegen. Als Alternative kann man sich auch direkt mit seinem Linked.in Profil anmelden und spart sich so das manuelle Eintragen seiner Daten.
Visualize.me mag nicht jedermanns Sache sein, dient aber hervorragend dazu sich von anderen Bewerbern abzuheben.

 

Typeform

Mit Typeform lassen sich Formulare und Umfragen zu erstellen. Das ging bisher auch mit anderen Tools wie onlineumfragen.com  oder limesurvey . Das besondere an Typeform ist, dass man mit vorgefertigten Templates arbeitet, in denen man sich seine Umfrage „zusammenklicken“ kann. So kann man Schriftart, Stil und Hintergrund seiner Umfrage individuell anpassen. Durch die intuitive Bedienung ist das Tool auch für unerfahrene Nutzer geeignet, wie folgendes Video veranschaulicht:

How typeforms get made…

Wie im Video gezeigt, lässt Typeform einem die Möglichkeit, seine Umfragen komplett frei zu gestalten, was wahrscheinlich auch die Einbindung des eigenen Corporate Designs ermöglicht. Als weiteres Highlight ist Typeform, wie im Video gezeigt, auf verschiedenen Endgeräten einsetzbar.
Wann das Tool für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird, steht leider noch nicht fest. Ebenso ist noch abzuwarten, welchem Bezahlmodell Typeform folgen wird, oder ob die Entwickler es kostenlos zur Verfügung stellen werden.
Wer es nicht mehr abwarten kann das Tool selbst auszuprobieren, kann sich hier für die beta bewerben.

 

Beide Tools befinden sich noch in der beta, was darauf hindeutet, dass in es in der finalen Version noch zusätzliche Features geben wird. Beide Tools haben enormes Potenzial und bieten interessante und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.

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Mysteriöses Follower Wachstum bei der FDP

Hat die FDP wirklich Twitter-Follower gekauft? Der rasante Anstieg von 6000 auf 36.000 Follower in nur einer Woche machte zahlreiche Online-Medien aufmerksam und brachte die FDP in Erklärungsnot. Der Benchmarking-Website Pluragraph.de, die auf den Follower-Boom aufmerksam geworden ist, erklärten die Liberalen, dass die Abkürzung FDP der Grund sei: Im Portugiesischen fände fdp nämlich für das Schimpfwort „filho da puta“ (Hurensohn) Verwendung. Ein unwahrscheinliches Szenario, denn einen so schnellen Anstieg ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt erklärt die Theorie nicht.

Follower Entwicklung von @fdp_de
Quelle: pluragraph.de

 

Woher aber kommen die vielen neuen Fans? Menschlicher Natur sind sie nicht, denn die Fake-Quote liegt mittlerweile bei stattlichen 84%. Der Verdacht eines Fake-Profil-Kaufs liegt also nahe, wird von der FDP aber entschieden zurückgewiesen. Gegenüber sueddeutsche.de sagte FDP-Sprecher Peter Blechschmidt: „Ich kann definitiv erklären, dass wir weder Twitter- noch Facebook-Accounts kaufen“.

In dieser Aussage gestützt wird die FDP jetzt von fandealer.de, die angeblich für den sprunghaften Anstieg verantwortlich sein sollen. In einer Pressemitteilungen gab fandealer bekannt:

„Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat zu keinem Zeitpunkt den Kauf von Twitter Followern auf www.fandealer.de in Auftrag gegeben.“

Wenn es die FDP nicht war – wer war es dann? Die Antwort liefert fandleader prompt mit:

„Eine eingehende Überprüfung des Kampagnenurhebers und dessen Benutzerkontos ergab, dass die Kampagne für die Twitter-Seite der FDP von einem politischen Mitbewerber auf www.fandealer.de lanciert wurde. Das entsprechende Benutzerkonto wurde zweifelsfrei mit einer E-Mail Adresse einer anderen deutschen Partei eingerichtet.“

Den Namen der Partei nannte fandealer aus Datenschutzgründen allerdings nicht.

Ist das Rätsel um den mysteriösen Follower-Boom damit gelöst? Nur zu Teilen, wie fandealer in der Pressemitteilung erklärt:

„Entgegen verschiedener Medienberichte wurden über das Portal www.fandealer.de lediglich 922 der über 30.000 neuen Follower der FDP vermittelt.“

Es bleibt also weiterhin ungeklärt, was es mit den restlichen 29.000 neuen Followern auf sich hat. Fast alle von ihnen sollen aus dem Ausland stammen. Auch die Frage, warum eine andere deutsche Partei der FDP 922 Follower kauft, bleibt offen. Um einen Skandal auszulösen wäre diese Anzahl allein wohl deutlich zu gering gewesen.

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Hüpfburgen für Besserverdiener – Kein Sponsoring für Abiturienten

Wie man mit Sponsoring-Anfragen nicht umgehen sollte, hat die Firma Clemens & Partner in den letzten Tagen vorgeführt. Ein Abiturjahrgang wollte für seinen Abi-Streich eine Hüpfburg mieten und fragte bei dem Verleih nach Sonderkonditionen. Obwohl Sponsoring-Anfragen nicht unüblich sein sollten, reagierte die Firma überraschend. Statt es bei einer kurzen, höflichen Absage zu belassen, empfahl Harald Koep (laut seinem Facebook-Profil “Marketingabteilung bei Clemens & Partner”) den Abiturienten sich vom Luxusdenken zu verabschieden. Außerdem erklärte er: “Wir sind Vermieter und machen das beruflich für unseren Lebensunterhalt mit dem Ziel, nicht da zu stehen wo Sie offensichtlich stehen.” Und als wäre das nicht genug der Höflichkeiten, folgte noch: “Sollten Sie bei uns irgendwo ein Schild gesehen haben ,Geschenkeladen‘, lassen Sie es mich bitte wissen.” Gute Umgangsformen sehen anders aus.

Studium für Hartz IV

Maik Luu, der anfragende Schüler, versuchte daraufhin aufzuklären, man habe keine Spende sondern lediglich ein günstiges Angebot erwartet. Aber die Chance einzulenken, verpasste das Unternehmen. Mit dem Hinweis, 70 Prozent der Studenten bezögen später eh Hartz IV und daher sei diese Zielgruppe uninteressant versuchte man Luu abzuwimmeln. Als Spitze des Eisbergs verkündete Koep schließlich, man müsse sich um die Kunden von morgen keine Gedanken machen und diese würden eh in einer anderen gesellschaftlichen Liga spielen.

Erst pöbeln, dann schweigen

Es mag sein, dass Freundlichkeit von verschiedenen Menschen unterschiedlich ausgelegt wird. Auf keinen Fall sollte ein Unternehmen aber (potentielle) Kunden beleidigen. Sowohl die Antwort der Firma als auch die Webseite und die Facebook-Page zeigen, dass Mitarbeiter und Geschäftsführung in Sachen Kommunikation generell noch dazu lernen müssen. Als der Schriftwechsel noch nicht offen war, wurde munter gepöbelt und nun herrscht Stille. Denn obwohl Maik Luu die Mails an die Lokalpresse gegeben und den Artikel bei Facebook veröffentlicht hat, schweigt das Unternehmen. Stellungnahme auf der Firmen-Homepage? Fehlanzeige. Auch Kommentare auf der eigenen Pinnwand beantwortet der Verleiher nicht.

Huch ein Shitstorm

Mittlerweile berichten Welt online und andere überregionale Zeitungen über die Geschichte des motzenden Anhänger-Verleihers. Auf Facebook entwickelt sich gar ein Shitstorm – denn gerade Schüler und Studenten sind empört und tragen das Thema in dem sozialen Netzwerk immer weiter. Um den Schaden (falls noch möglich) einzugrenzen, wäre spätestens jetzt eine Entschuldigung oder zumindest ein Statement angebracht.

Einen solchen PR-Gau kann vermeiden, wer diese vier Tipps zum Umgang mit Sponsoring-Anfragen beherzigt:

  1. Nimm jede Anfrage ernst und behandle die Interessenten respektvoll
  2. Prüfe, ob sich ein Sponsoring lohnt oder nicht (Von wem will ich wie wahrgenommen werden?)
  3. Reagiere schnell auf Anfragen
  4. Wenn Du absagst, bleibe freundlich und erkläre gegebenenfalls sachlich, warum Du nicht sponsern kannst

Und auch für die Abiturienten (und alle anderen auf Sponsoren-Suche) haben wir noch einen kleinen Tipp zur Akquise:
Fordert nicht nur ein sondern macht den Firmen auch ein Angebot, was sie für ihre Unterstützung im Gegenzug bekommen.

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Nestlé und die Biopiraterie oder was manche Unternehmen aus Krisensituationen (nicht) lernen

Noch keine drei Monate sind vergangen, seitdem Nestlé in den Medien mit dem Palmölskandal negativ auf sich aufmerksam machte. Kaum wachsen hauchdünne Hälmchen über diese Krise, rückt Nestlé online erneut in einen ungünstigen Mittelpunkt.

Die unabhängige entwicklungspolitische Organisation Erklärung von Bern (EVB) hat herausgefunden, dass Nestec S.A., eine Tochterfirma Nestlés, die im Bereich Forschung und Entwicklung tätig ist, unlängst fünf Patente auf die Verwendung der Pflanzen Roiboos und Honeybush angemeldet hat. EVB bezeichnet dieses Verhalten als „Biopiraterie“: „Für saubere Kosmetik macht Nestlé dreckige Geschäfte“.

Der Grund für diese Aussage: Mit der Patentierung verletzt Nestlé das südafrikanische Recht und die Convention on Biological Diversity (CBD). Gemäß dem südafrikanischen Recht zur Biodiversität ist für die Erforschung genetischer Ressourcen zum Zweck der Patentierung und/oder Kommerzialisierung eine Regierungsbewilligung erforderlich.

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Nachgehakt bei der Telekom: Andreas Bock im Interview zu @telekom_hilft

TextBei der Recherche zum Artikel über @telekom_hilft blieben einige Fragen offen. Dabei wollten wir es nicht belassen und haben stattdessen bei Andreas Bock nachgefragt. Der Leiter für Social Media Vertrieb & Service bei der Telekom gibt einen Einblick, wie der Twitterstart hinter den Kulissen ablief, wie die flexibel die Mitarbeiter eingesetzt werden und welche Tools zum Monitoring verwendet werden. (mehr …)

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@telekom_hilft: Ein Schritt in Richtung Kunde

Vor ein paar Tagen hatte Sven Meister ein Problem mit dem UMTS-Empfang seines Handys. Etwas genervt twitterte und bloggte er darüber, äußerte seinen Unmut über den Anbieter, die Deutsche Telekom. Eine gewöhnliche Situation? Sicherlich. Ungewöhnlich ist hingegen, dass Meister damit die Aufmerksamkeit bei der Telekom erregt hat. Und noch ungewöhnlicher ist, dass sie Kontakt aufnimmt, mit „@telekom_hilft“. Das ist der Twitter-Account, mit dem die Telekom den Dialog mit ihren Kunden sucht und Service in 140 Zeichen bieten will. Bisher scheint der Plan aufzugehen. 2047 Follower, 78 Listeneinträge und 925 Tweets sprechen für sich. (mehr …)

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