“Digital durchstarten” mit Facebook Blueprint?

Der Internet-Gigant Facebook richtet sich seit Anfang des Jahres  an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Deutschland. Mit der Initiative “Digital Durchstarten” tourt Facebook durch die Republik und leistet über direkten Kontakt Hilfestellung bei der Digitalisierung. PR-Fundsachen war bei einem Zwischenstopp in der IHK Darmstadt vor Ort.

Digitalisierung als Herausforderung für KMUs

Der Begriff Digitalisierung ist in Deutschland mittlerweile omnipräsent. Die Anpassung der Unternehmensstrategie, der Marketingaktivitäten und anderer Bereiche von Unternehmen auf den Puls der heutigen Zeit erweist sich für viele kleinere Unternehmen als enorme Herausforderung. Inwieweit Facebook bei diesem Schritt behilflich sein kann, erklärte Facebook Partner Chris von den Hoff während des Events in Darmstadt.

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Bereits über eine Million deutsche KMUs nutzen Facebook, um mit Neu- und Bestandskunden in Verbindung zu bleiben. Die Nutzung von Facebook in Deutschland findet hauptsächlich über Mobilgeräte statt (siehe Grafik). Was diese Zahlen klar ausdrücken sollen: Ein Facebook-Auftritt ist heutzutage unumgänglich, um seine Zielgruppe zu erreichen.

E-Learning mit Facebook Blueprint

“Es gibt keine in Stein gemeißelten Regeln, aber es gibt eine Handvoll Prinzipien, die man beachten sollte”, so von den Hoff. Eine Facebook-Unternehmensseite zu erstellen, ist schnell erledigt; sie jedoch erfolgreich am Laufen zu halten, erfordert eine Strategie. Hier greift Facebook mit seiner E-Learning-Plattform “Blueprint” Unternehmen und Marketern und die Arme. Mit didaktisch aufgebauten Online-Kursen werden alle Inhalte und Funktionsweisen visuell und teils live vermittelt – und das kostenlos.

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Facebook Blueprint entstand bereits im Frühjahr 2015 und hat sich seitdem stark weiterentwickelt. Das Angebot an Lehrvideos ist deutlich angestiegen und beinhaltet unter anderem auch Anleitungen für die Facebook-Tochter Instagram. Darüber hinaus ist Blueprint kein reines Schulungsprogramm mehr, sondern bietet die Möglichkeit, sich über eine Prüfung (gegen Prüfungsgebühr) als zertifizierter Werbeexperte von der Konkurrenz abzuheben. Ahnlich wie es Google mit seinen Partnerstatus-Prüfungen tut.

Reichweite ohne Budgeteinsatz möglich?

Auffallend im Lernportfolio von Facebook Blueprint ist der werbliche Charakter. Es gibt Anleitungen zu Werbeanzeigen, Werbezielen, Zielgruppen oder Kampagnenoptimierung. Will Facebook also mit den Kursen vor allem sein eigenes Geschäftsmodell unterstützen? Berechtigt war daher eine Frage aus dem Publikum, ob eigene unbezahlte Posts überhaupt eine Chance haben, im Newsfeed ihrer Zielgruppe und Abonnenten zu erscheinen.

Der wichtigste Faktor für Reichweite, sei nach wie vor die “Qualität des Contents”, antwortete Chris von den Hoff. Zudem sei Facebook daran interessiert, Unternehmensbotschaften im Algorithmus nicht zu vernachlässigen. Diese Erkenntnis gilt wohl eher für Unternehmen mit einer bereits großen Community. Für komplette Neueinsteiger wird es jedoch kaum ohne einen finanziellen Anschubser möglich sein, die Reichweite der eigenen Botschaften auszubauen.

Facebook Blueprint als Hilfe

Unser Fazit: Facebook Blueprint erleichtert kleinen und mittelständischen Unternehmen in Form von Anleitungen und Best Practices den Start in die Facebook-Welt. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos und leicht zugänglich. Ebenso haben auch erfahrene Nutzer die Möglichkeit, ihre Kenntnisse aufzufrischen und zu erweitern.

Doch gerade im strategischen Bereich sind die Verantwortlichen auf sich allein gestellt. Logischerweise gibt es kein Patentrezept für reichweitensteigernden Content. Authentizität und Qualität sind immer von Unternehmensform und Zielgruppe abhängig. Hier sind Agenturen oder Berater aufgrund ihrer Erfahrung oft der bessere Ansprechpartner, sollte keine eigene Inhouse-Lösung vorhanden sein.

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Zensur auf Facebook – Meinungsfreiheit hört da auf, wo die Politik beginnt

Facebook – dieser große globale Kommunikator ist in der Ukraine in den letzten fünf Jahren immer wichtiger geworden. Aufgrund des Mangels von freier Presse und frischen Ansichten haben sich ein sogenannter „Facebook Journalismus“ und ein „Expertenkreis“ entwickelt. Durch regelmäßige Posts in dem sozialen Netzwerk mit kritischen Aussagen und sarkastischen Kommentaren wird man relativ schnell bekannt und bekommt Tausende von Freundschaftsanfragen. Es wird noch besser: Nach kurzer Zeit werden besonders mitteilsame Facebook-Nutzer schon zitiert und in TV-Shows eingeladen.

Facebook-Journalismus wurde in der Ukraine während der Maidan Bewegung geboren. Selbst der Maidan begann erst damit, nachdem ein Kiewer Journalist in seinem Status einen Aufruf zu Protesten gegen die damalige Regierung auf dem zentralen Platz in Kiew herausgegeben hatte. Nach eineinhalb Jahren haben sich schon einige interne „Brand-Users“ aus der ukrainischen Facebook-Community herausgebildet, die für Tausende als Vorbild dienen. Solche Menschen bauen das ukrainische Segment auf.

Aufgrund der politischen Lage und dem Krieg mit Russland ist die Politik zum wichtigsten Thema in beiden Ländern auf Facebook geworden. Die Medien werden als das wichtigste Instrument der Gehirnwäsche angesehen, um die Wahrheit zu verfälschen. Deshalb machen sich die Regierungen Facebook als Instrument ihrer Propaganda zu Nutze.

Um dagegen anzukämpfen, sind die Oppositions-User beider Länder aktiv geworden. Plötzlich tauchten in Facebook eine enorme Anzahl  pro-ukrainischer Inhalte sowie Meinungen von Putin-Gegnern auf. Auch den russischen Facebook-Usern wurde gestattet, mit einem Klick eine alternative Meinung zu äußern oder eine ganz andere Berichterstattung als jene im russischen Fernsehen zu verfolgen. Ob das von langer Dauer ist?

Die Antwort lautet „Nein“. Seit dem März 2015 treffen sich regelmäßig ukrainische Facebook Nutzer, deren Nutzerprofile vom sozialen Netzwerk immer wieder verbannt werden. Wirft man einen genaueren Blick auf die Verbannungen in der Ukraine, fällt auf: Eine klare pro-ukrainische Position und eine große Freundesanzahl sind in den meisten Fällen vorhanden. Von offizieller Seite sind aber Hetze, Propaganda oder Diskriminierungen die Gründe für einen Bann. De Facto wurde als Hetze ein Beitrag genannt, in dem ein ukrainischer User die EU und UN aufforderte, ihre Aufmerksamkeit auf das Video mit den russischen Soldaten zu richten. Ein anderes Beispiel: Für dieses Foto, auf dem der ukrainische Journalist Andrej Kapustin und der ehemalige georgische Präsident Saaakaschwili zu sehen sind, wurde Andrej für einen Monat verbannt! Dieses Foto wurde als Pornographie gekennzeichnet.

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Das ukrainische Online-Magazin „Watcher“ hat ein Experiment bezüglich der Beschwerden über einige Anti-Ukrainische Facebook Beiträge durchgeführt. Es gab ein Interview mit einem Vertreter vom pro-russischen Militär, in dem dieser sagte, dass seine Streitkräfte gekommen wären, um Ukrainer zu töten. Daraufhin beschwerten sich einige User bei Facebook. Deren Antwort: “The content does not violate the „Community Standards“.

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Die gleiche Antwort bekam ein anderer ukrainischer User für seine Beschwerde hinsichtlich der Facebook- Gruppe “Death to Israel”.

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Screenshot von facebook

 

Jedes Jahr hält Mark Zuckerberg eine Pressekonferenz, bei der er Fragen aus dem Publikum und Nutzerfragen beantwortet (s.g. „Q&A with Mark“). Die Fragen werden nach der Anzahl der «Likes» ermittelt. Dieses Jahr hatte die Frage über die Sperrungen von ukrainischen Nutzerprofilen am meisten Likes (48,000) gesammelt. Zuckerberg wurde gefragt, ob er denn etwas tun könne, wie beispielsweise eine offizielle Facebook-Vertretung in der Ukraine zu eröffnen. Die gleiche Frage stellte der ukrainische Präsident Poroschenko.

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Laut Zuckerberg seien die Nutzerprofil-Sperrungen erfolgt, da die Pro-Ukrainer politisch unkorrekte Posts auf Facebook teilten. Ebenso würde das ukrainische Segment des Netzwerks nicht aus Russland moderiert, da Facebook keine Niederlassung in Russland habe. Stattdessen erfolge die Moderation aus Dublin, Irland.

Direkt in Dublin wegen der Accountsperrungen nachzufragen, stellt allerdings keine Alternative dar. Die Ursachen dürfen aus Sicherheitsgründen prinzipiell nicht veröffentlicht werden.

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Screenshot von facebook

Facebook bestimmt also, was wir sehen und was wir angeblich nicht sehen wollen. Am Beispiel der ukrainischen Situation lässt sich darstellen, wie schwach und undurchsichtig das Zensur-Problem von Facebook gehandhabt wird. Wenn die Richtlinien nicht genau definiert und die Begründungen für die Sperrungen nicht transparent sind, hört Meinungsfreiheit genau dort auf.

 

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Wo erreichen wir wen?

Gibt es eine Faustregel bei der Platzierung von Content im Social Web? Bei der Auseinandersetzung mit dieser Frage sieht PR-Student Martin Imruck ein Problem bei der Erreichbarkeit der Stakeholder.
Gibt es eine Faustregel bei der Platzierung von Content im Social Web? Bei der Auseinandersetzung mit dieser Frage sieht PR-Student Martin Imruck ein Problem: Die Vielzahl der Plattformen. (Bild: Imruck)

Nach dem Start unserer Blogparade zum Thema „Content Strategie“ habe ich mich gezielt mit dem Thema Content-Platzierung im Social Web beschäftigt. Welche Kanäle bieten sich an, nach welchen Gesetzmäßigkeiten können wir arbeiten und gibt es diese überhaupt? „Wo erreichen wir wen?“, ist die Frage, die ich mir im Redaktionsalltag für FuPa.net und die Verlagsgruppe Rhein Main immer wieder stelle.

Im Jahr 2015 leben über 7,4 Milliarden Menschen auf der Welt. Etwas mehr als die Hälfte der Erdbewohner besitzt einen Internetzugang. Die Anzahl der „Onliner“ steigt ebenso, wie die der sozialen Plattformen, die in einem enormen Tempo aus dem digitalen Boden sprießen. Doch je mehr Kanäle PR-Praktikern zur Verfügung stehen, desto mehr Möglichkeiten haben sie, zu kommunizieren. Und umso schwerer ist es für sie, ihre Stakeholder zu erreichen. Dieser theoretische Ansatz soll sich einen Weg durch den Dschungel der Social Networks bahnen und dorthin vordringen, wo es nur wenige Botschaften im PR-Alltag schaffen: zu den Zielgruppen.

Werfen wir zunächst einen Blick auf eine Gruppe der größten und beliebtesten Social Media Plattformen weltweit. Die Zahlen wurden mittels eines Zwischenwertes ermittelt und sollen als Orientierung dienen. Da auch immer mehr Unternehmen „WhatsApp“ als Kommunikationskanal nutzen, ist auch er aufgeführt.

Social Media Anbieter Nutzer in Deutschland Nutzer Weltweit
Facebook 28 Millionen  1,4 Milliarden
Twitter 10 Millionen 300 Millionen
Google Plus   9 Millionen 350 Millionen
Xing   6 Millionen   20 Millionen
Instagram   5 Millionen 300 Millionen
Whatsapp 35 Millionen 750 Millionen

Die Frage ist folgende: Ist es so einfach, zu sagen, eine Person „X“ mit dem Interesse „Y“ nutzt das soziale Netzwerk „Z“? Die Antwort ist ziemlich einfach – sie lautet: „Nein, ist es nicht“. Die Nutzungsmotive der User sind die jeweiligen Social Media Kanäle sind ebenso unterschiedlich, wie die Beweggründe innerhalb einer Zielgruppe an sich. Dazu kommt, dass viele Nutzer auf mehreren Plattformen gleichzeitig unterwegs sind. Das erfolgreiche Verbreiten einer Botschaft über Social Media an eine möglichst große Gruppe seine Stakeholder gestaltet sich daher sehr schwierig.

So kann stets nur ein Bruchteil erreicht werden, da zum einen nicht alle Stakeholder auch automatisch dem Social Media Kanal des Unternehmens folgen. Einige wissen vielleicht gar nicht von dem Unternehmen und seinem Auftritt, obwohl sie die Thematik unglaublich interessiert. Dazu kommt, dass Plattformen mit dem größten Nutzeranteil – vor allem Facebook – ihre Meldungen durch ihren Algorithmus nur einem Bruchteil der User zuspielen. Die Facebook-Seite selbst wird von den Usern eher selten direkt anvisiert. Die Mitglieder einer Zielgruppe und die Nutzer eines sozialen Netzwerkes haben also nur in seltenen Ausnahmen die gleichen Interessen und Verhaltensweisen. Nach aktuellem Dafürhalten der Branche haben die Plattformen mit den meisten Nutzern Recht.

Modell der Zielgruppen innerhalb eines Zielraumes. Grafik: Martin Imruck
Modell der Zielgruppen innerhalb eines Zielraumes. Grafik: Martin Imruck

Das bloße Denken in Zielgruppen oder Stakeholdern macht bei der Platzierung einer Botschaft demnach keinen Sinn. Meiner Ansicht nach ist der Ort der Botschaftsplatzierung vielmehr einem „Zielraum“ gleichzusetzen, der möglichst viele Interessensvertretungen einschließt. Wie die Grafik zeigt, umfasst dieser Zielraum, in dessen Mitte die Botschaft steht, nicht alle Zielgruppen. Einige Interessensgruppen fallen komplett in den definierten Raum, andere weisen innerhalb ihrer Mitglieder nur eine Teilmenge auf, für welche die Botschaft des Unternehmens von Interesse ist.

Über einen spezifischen Social Media Kanal lassen sich diese vielfältigen Zielgruppen nicht ansprechen. Daher schließt sich die Suche nach einer geeigneten Plattform an, die allen Interessensgemeinschaften den Zugriff auf Informationen ermöglicht. Die weltweit über drei Milliarden Menschen mit Internetzugang haben in der Summe etwa zwischen 3,5 und 4,5 Milliarden Email-Konten. Bei allen Ausspielkanälen, ist Email die Plattform mit den meisten Nutzern. Mailing bietet den Unternehmen eine Informationsübermittlung, die vor allem folgende Eigenschaften umfasst:

  • Unabhängig
  • Systematisch
  • Chronologisch
  • Umfassend
  • Einheitlich

Über drei Milliarden Stakeholder, die sich über ihre Mailkonten bequem die wichtigsten Botschaften per Newsletter kostenlos zusenden lassen können. Damit ergibt sich für das Unternehmen die Option, News gezielt zu versenden. Damit können sie den Zielraum pflegen – und kontinuierlich erweitern.

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Facebook vs. Snapchat

Facebook ist ein Dauerbrenner. Oder? Seit Jahren muss sich der Social Media Riese gegen zahlreiche Mitstreiter behaupten. Doch die Konkurrenz kommt bis lange nicht an das 1,44 Milliarden Mitglieder schwere Social Media Unternehmen an. Zumindest bis jetzt.

In den 2000er Jahren boomte es auf dem Social Media Markt nur so von Neuerscheinungen wie Twitter, Tumblr oder Pinterest. Marc Zuckerbergs Idee „The Facebook“  ist bislang allerdings der Spitzenreiter unter den sozialen Kommunikationskanälen geblieben. Doch wie sieht das in der Zukunft aus? Vor vier Jahren tauchte plötzlich eine neue App auf, die Facebook in die Enge treiben könnte. Mit 30 Millionen Nutzern und 400 Millionen gesendeten „Snaps“ ist das sogenannte Spapchat offensichtlich ein beliebtes Kommunikationstool.

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Bildquelle: flickr.com/photos/mkhmarketing

Doch was kann Snapchat überhaupt und warum macht es Facebook Konkurrenz? Die Startup-Unternehmer Evan Spiegel und Bobby Murphy (bei der Gründung 22 und 24 Jahre alt) kamen auf die Idee eine Anwendung zu entwerfen, bei der man hauptsächlich über Fotos kommuniziert. Das besondere an einem aufgenommenen Foto ist, dass es sich nach einigen Sekunden selbst zerstört und somit nur für kurze Zeit für den Empfänger sichtbar ist. Diese Fotos können für jeden zugänglich gemacht oder aber privat versendet werden. Die Idee kommt besonders bei der jüngeren Generation gut an. Die Hälfte aller Snapchat-User sind zwischen 16 und 24 Jahre alt, 70% davon weiblich. Auch finanziell sieht es für den Neuzugang nicht schlecht aus. Im Jahr 2014 sammelte Snapchat 485 Millionen Dollar von Investoren ein und wurde mit 10 Milliarden Dollar bewertet.

Ebenfalls ist Snapchat  für viele User im Vergleich zu Facebook sehr viel sympathischer, da man nicht dazu gebracht wird, sein Leben von Beginn an in einer Timeline festzuhalten. Im Gegensatz. Snapchat setzt auf Aktualität und  hält nichts von archivierten Inhalten, die noch Jahre später nachzuverfolgen sind. Wer allerdings seine Zeit lieber mit dem Notebook auf Social Media Seiten verbringt, der ist auf Snapchat falsch. Das Tool ist bislang nur als App für Smartphones oder Tablets zu erhalten.

Am Ende ist es jedem selbst überlassen, über welche Art und Weise man am liebsten kommuniziert. Fest steht nur, dass sich Facebook auf Konkurrenz gefasst machen sollte. Snapchat ist sicherlich nicht das letzte Kommunikationstool das in den Startlöchern steht.

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Spenden und weitersagen – Unterstützen Sie die Deutsche Humanitäre Stiftung

 Deutsche Humanitäre Stiftung
Deutsche Humanitäre Stiftung

Im vergangenen Semester haben wir, wie hier bereits zu lesen war, aktiv am Projekt der DHS gearbeitet.
Da wir nun die DHS und ihre Arbeit noch mehr unterstützen möchten, haben wir uns dazu entschieden, die Werbetrommel zu rühren.

Der Facebooktrend der Nominierungen wird häufig für fragwürdige Zwecke eingesetzt. Wir möchten dem mit einer positiven Aktion entgegen wirken und eine manchmal schon recht abgedroschene Aktion wieder mit positiven Attributen besetzen.
Dazu haben wir uns überlegt, dass jeder, egal ob Berufstätiger, Student oder Azubi, mit nur 3€ etwas Gutes tun kann.

Mit 3€ kann man nicht viel erreichen, meint ihr? Kann sein, aber wenn zum Beispiel 100 Leute 3€ spenden, kommt doch eine Summe zustande, mit der man wirklich helfen kann!

Und wie oft gönnen wir uns Kleinigkeiten, wie einen Latte Macchiato oder ein Weizenbier, weil uns die 3€ nicht „weh tun“?
Dabei können wir Kindern in Not mit dieser kleinen Spende wirklich helfen!

Spendet doch auch!

Gerade in Zeiten von Kriegen wie in Syrien oder dem Gazastreifen rückt humanitäre Hilfe in den Fokus der Menschen, doch leider ist dieses Fokussieren oft nur von kurzer Dauer.
Die Deutsche Humanitäre Stiftung setzt auf langfristige Hilfe zur Selbsthilfe.
Bildung als Grundstein für eine bessere Zukunft von Kindern und Familien.

Im vergangenen Semester haben wir uns während unserer Konzeption und der Umsetzung des Projekts intensiv mit der Stiftung auseinandergesetzt. Die Vorteile einer solch kleinen Stiftung mit flachen Hierarchien und geringen Verwaltungskosten liegen auf der Hand – das Geld wird nicht für administrative Aufgaben ausgegeben, sondern fließt direkt in die Umsetzung der Projekte.

Auch Ihre Spende kommt an!

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Facebook arbeitet an Konkurrenz-App zu „Snapchat“

Was Facebook nicht kaufen kann, macht es einfach selbst. Ende 2013 hatte Facebook versucht, die Foto-App „Snapchat“ für 3 Milliarden Dollar zu kaufen. Doch der Gründer und Chef der beliebten App Evan Spiegel lehnte ab. Jetzt soll Facebook laut der Financial Times noch im Mai seine Konkurrenzapp namens „Slingshot“ auf den Markt bringen und könnte damit dem strauchelnden „Snapchat“ den Rang ablaufen.

Snapchat Facebook Logo
Wird „Snapchat“ bald von Facebooks neuer App „Slingshot“ abgelöst? Foto: http://bit.ly/1hqEdYE

Die Foto-App, die sich damit brüstet, dass User mit ihr Fotos verschicken können, die nach maximal 10 Sekunden für immer gelöscht werden, fiel in der Vergangenheit immer wieder mit Negativschlagzeilen auf. So wurden von Unbekannten aufgrund von Sicherheitslücken in der Neujahrsnacht Namen und Telefonnummern von 4,6 Millionen Usern entwendet und im Internet veröffentlicht. Und das ist nicht der einzige Mangel in dem Sicherheitskonzept von „Snapchat“. Über Apps von Drittanbietern können die verschickten Bilder (sogenannte „Snaps“) gespeichert werden, ebenso wie durch einen einfachen Screenshot – dies funktionierte vor iOS 7 sogar noch ohne Benachrichtigung des Absenders.

Darüber hinaus hat die App in der Android-Version widerrechtlich Ortungsdaten der User gesammelt, obwohl dies in den Nutzungsbedingungen verneint worden war. Jetzt steht die App für 20 Jahre unter der Aufsicht der Federal Trade Comission (FTC), die dem Unternehmen von nun an in Punkto Datenschutz und Sicherheit auf die Finger schauen wird. In einem kurzen Blogbeitrag räumte „Snapchat“ seine Fehler ein.

Währendessen erweitert Facebook sein Imperium durch die geschickte Aufteilung seiner Ressourcen. „Messenger“, „Whatsapp“, „Instagram“ und bald auch „Slingshot“ erweitern die Kanäle von Facebook und splitten so auch die „Bedrohung“, die für manch einen User von dem Social Media Giganten ausgeht. Denn auch Facebook fiel in der Vergangenheit immer wieder mit Datenschutzskandalen auf. Wie viele Nutzer also Facebook als vertrauenswürdiger einstufen und sich zu einem Wechsel von „Snapchat“ zu „Slingshot“ bewegen lassen würden ist noch nicht abzusehen. Nicht zuletzt, weil jeden Tag unglaubliche 400 Millionen Fotos und Videos per „Snapchat“ versendet werden.

Wir sind gespannt, was „Slingshot“ zu bieten hat und ob es wirklich konkurrenzfähig zu „Snapchat“ sein wird. Andere Alternativen zu den zwei Foto-Apps gibt es hier.

 

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Unglaublich! Mit diesem Trick müssen Sie nie mehr Geld für PR ausgeben

Diesen Trick gibt es natürlich nicht. Den Trick mit der reißerischen Überschrift allerdings schon: Internetseiten wie upworthy.com und die deutsche Seite heftig.co arbeiten mit dieser Masche und sind unglaublich erfolgreich. Ihre Anzahl an Likes und Shares in sozialen Netzwerken wie Facebook übersteigen die der größten deutschen Onlinemedien um ein weites, und das mit Inhalten, die trivial, alt und so gar nicht „unglaublich“ sind.

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Reißerische Überschriften, enttäuschende Inhalte – das Konzept scheint zu funktionieren. Bild: Screenshot heftig.co

Ein Konzept, von dem sich die PR etwas abschauen kann? Die Artikel funktionieren ähnlich wie virale Kampagnen, die bei geringen Kosten eine riesige Reichweite haben, da sie sich verselbstständigen und sich die Like- und Share-Funktionen sozialer Netzwerke zu Nutzen machen. Ob sich eine Kampagne viral verbreitet, ist vorher aber kaum absehbar. Bei den Artikeln auf Upworthy & Co. ist das anders – die Klick- und Share-Raten sind gleichbleibend hoch. Man bringt den Stein ins Rollen und muss danach nichts mehr tun – der Traum eines jeden PR-Beraters!

Das Problem dabei: Oft wird im Text, Bild oder Video nicht gehalten, was die Überschrift verspricht. Bei Websites, die einzig und allein dem Zweck dienen, Zeit zu überbrücken und kurz zu unterhalten, mag das funktionieren. In der PR hingegen gibt es Erwartungen, die enttäuscht werden können. Wird also etwas angepriesen, das nicht da ist oder dem Kunden ein nicht haltbares Versprechen gemacht, kann das schnell schiefgehen.

Hier zur Erinnerung ein kleines Best Of misslungener Kampagnen im Social Web:

 

 

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Der Facebookrückblick

UnbenanntAnfang dieses Monats bin ich zufällig auf das neue Facebookfeature gestoßen. Es handelt sich dabei um eine Rückblende deines Facebook Daseins. Es werden die beliebtesten Bilder deiner Timeline eingesetzt, die meist geliketen Kommentare und natürlich die ersten Momente die du bei Facebook gepostet hast. Das Alles ergibt dann meistens ein tolles Video. Das ganze ist mit einem Sound unterlegt und kann natürlich auch geteilt werden.

Solltest du Interesse an deinem Rückblick haben und bist bei Facebook registriert, dann folge einfach dem Link.

Hier gehts zu deinem persönlichen Rückblick.

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