Der Kunde steht im Vordergrund

Vor ein paar Tagen brachte Meedia einen Artikel mit vier Hinweisen für Zeitungs- und Zeitschriftenverlage heraus. Es ging um die Zukunft der Printprodukte. Meedia gab den Tipp die Leser (besonders die Abonnenten) und nicht die Anzeigenkunden in den Vordergrund zu stellen und auf deren Bedürfnisse zu reagieren. Außerdem werden Erfolge in den „kleinen Verlagen gefeiert, die mehr Gespür für die Nischen haben.“ Dazu kommt, dass die Texte von Journalisten die sich in verschiedenen Themengebieten besser auskennen, bei den Lesern besser ankommen. Denn oft sind in den Zeitungen und Zeitschriften die Texte „zusammengeschrieben und aufgewärmt“.

Nun hat der Online-PR Blog einen ähnlichen Artikel gepostet. Wieder geht es um das Jahr 2013 – diesmal die Online-PR Trends. Auch hier wird darum gebeten den Kunden in den Vordergrund zu stellen. Außerdem soll das Wissen aus den Bereichen PR, Marketing, Vertrieb und SEO genutzt werden. Es kann dem Unternehmen helfen ihre Inhalte erfolgreich im Netz zu platzieren und so auch die Kundengewinnung zu steigern.

Public Relations

Es geht darum, dass eine Online Pressemitteilung ein wirkungsvolles Medium ist. Es können ganz einfach multimediale Elemente und Hyperlinks (auch zur Unternehmenswebseite oder dem Corporate Blog) platziert werden und damit wird nicht nur der Inhalt aufgewertet, sondern die Online Pressemitteilung gewinnt auch an Leseanreiz.

Content Marketing

Ziel ist zwar Kundengewinnung, aber auch Kundenbindung. So wird der Informationsbedarf des Kunden in den Vordergrund gestellt. Durch die Bereitstellung nützlicher Tipps, Anleitungen oder Ratschlägen können Leser auf entsprechende Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens aufmerksam gemacht werden.  Tipp vom Online-PR Blog: Zuhören im Web 2.0 – Ganz leicht kann herausgefunden werden was die Zielgruppe bewegt und benötigt.

Vertrieb

Informationen über Probleme und Herausforderungen beim Kaufentscheidungsprozess der Kunden hat u. a. der Vertrieb oder auch der Kundenservice. Diese haben entscheidende Informationen über die Bedürfnisse potenzieller Kunden und können dadurch der Entwicklung relevanter Inhalte im Netz für PR-Kampagnen helfen.

Social Media

Die neuen Plattformen vom Social Web eröffnen Unternehmen viele neue Möglichkeiten. Der direkte Dialog mit Kunden steht im Vordergrund. Das Unternehmen kann nicht nur helfen bei der Kaufentscheidung, sondern kann sich selbst auch Feedback einholen. Das schafft Transparenz und stärkt die Reputation nachhaltig.

SEO

Suchmaschinenoptimierte Texte fördern nicht nur die Sichtbarkeit, sondern auch die Reichweite der Online-PR Kampagne. Für solche Texte darf aber der Fokus nicht nur auf der Textentwicklung liegen, sondern viel wichtiger ist das Wissen um Keyword Relevanz, Keyword Dichte und Link Building. Damit sind Unternehmen im Netz  besser aufzufinden. Außerdem können Kaufabschlüsse durch die Einbindung von Links gefördert werden.

Im Jahr 2013 steht ganz klar der Kunde im Vordergrund, sofern die Unternehmen die Tipps vom Online-PR Blog und Meedia folgen. Wir dürfen gespannt sein ob das ein oder andere Unternehmen sich den ein oder anderen Tipp vornimmt und umsetzt. Die Zeit wird dann zeigen ob die Tipps hilfreich waren oder nicht.

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Journalisten im Umgang mit Web 2.0

Das Web 2.0 hat das Internet verändert. Der passive Rezipient hat sich zu einem aktiven Nutzer entwickelt, der mithilfe von Blogs, Wikis oder Tags Beiträge publizieren kann, die für andere leicht zugänglich und zudem noch kommentierbar sind. Doch wie nutzen Journalisten die Web 2.0- Angebote in ihrem Arbeitsalltag? Welche Rolle spielen sie bei der täglichen Recherche und welche Glaubwürdigkeit wird ihnen zugeteilt? Genau diese Punkte untersuchte die Studie „Journalisten im Internet 2009“, die die Bernet PR AG für Kommunikation zusammen mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) in Zürich im Juli veröffentlichte. Das Ergebnis ist repräsentativ für die Medienschaffenden der gesamten Schweiz.

Über die Hälfte der Journalisten verbringt täglich ein bis drei Stunden im Internet. Dabei nutzen sie das World Wide Web hauptsächlich, um „erste oder spezifische Informationen zu einem Thema zu finden“ oder „als zusätzliche Quellen, um Informationen zu verifizieren“, so die Studie. Doch welche Bedeutung haben Web 2.0- Elemente, wie Blog, Video-Plattformen oder Twitter?

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Deutlich zu erkennen ist, dass Video-Plattformen und soziale Netzwerke eine wichtige Funktion in der journalistischen Arbeit einnehmen. Erstaunlich sind jedoch laut der Studie, die Prozentanteile für die Antwort „Kenne ich nicht“. Social Bookmarks waren 32,7 Prozent fremd und RSS-Feed kannten 20,5 Prozent der Befragten nicht.

Am häufigsten nutzen Online-Redaktionen Web 2.0-Kommunikationsmittel, wie Video-Plattformen (88,2 %), soziale Netzwerke (64,7 %), Blogs (52,9 %) und RSS-Feeds (35,3 %). Auch Journalisten, die für den Rundfunk arbeiten, bedienen sich mittels Video- Plattformen (73,8 %) und Podcasts (47,6 %) aus dem Web 2.0- Angebot. Im Gegensatz dazu ist die Nutzung im Print- Bereich eher verhalten.

In der Studie geben 88,5 Prozent der Teilnehmer an Blogs zu lesen, rund 15 Prozent haben einen eigenen Blog und 14 Prozent kommentieren ab und zu in fremden Blogs. Jedoch kann man aus der unteren Grafik entnehmen, dass Blogs und soziale Netzwerke im Gegensatz zu Wikipedia nicht als Glaubwürdig gelten.

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Will Robert Basic sein Blog auf eBay versteigern?

Kein anderer Blogger ist besser verlinkt als Robert Basic. Jetzt will er sich trennen – von seinem Weblog „Basic Thinking“.

„Traditionell halte ich es beim Bloggen so, dass ich rund alle 12-24 Monate was Neues starte“, schreibt Robert Basic als Einleitung in seinem Blog. „Der Gedanke, so ein etabliertes Blog aufzugeben, reizt mich ausgesprochen, zugegeben. Das radikale Element gefällt mir, mir nix dir nix die Zelte abzubrechen.“

Er möchte natürlich weiterhin bloggen. An anderer Stelle, aber es soll weitergehen. Natürlich bleib er im Netz, nur mit einem neuen Namen. Aber ist Basic nicht sein Name? Und heißt das Blog nicht „Basic Thinking“? Muss man also Namensvetter sein, um auf „Basic Thinking“ zu bloggen? Kann auch ein Müller oder Schmidt an seiner Stelle bloggen und wenn das möglich ist, was soll das Ganze dann kosten? Basic schreibt, dass „alles zwischen 10-100k“ denkbar sei und dass die Chancen, diese Idee in die Tat umzusetzen bei mindesten 50:50 liegen.

Was sagt Ihr? Soll er es machen oder bloß nicht?

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Blogs vs. Lifestreams vs. Twitter

„Blogs sind nicht tot, Twitter ist nicht sinnlos und Lifestreams sind nicht kalt und leblos“. Das ist das Fazit von Jan Tißler auf die Frage, ob Lifestreams das Ende von Weblogs sind. Zugegeben, diese Frage ist nicht sonderlich neu. Doch in der aktuellen Diskussion zu dem Thema auf Upload-Magazin.de hat sich der Autor die Mühe gemacht und noch einmal ausführlich zusammen gefasst, welcher Kanal für welche Form der Kommunikation nun wirklich geeignet ist.

Dabei entsteht eine einleuchtende Sichtweise: Wie bei der Kommunikation via Telefon, Mail oder Brief können die verschiedenen Kanäle nebeneinander existieren. Denn jeder dieser Kanäle hat seine Stärken und Schwächen, ist in dem einen Moment sinnvoll oder macht weniger Sinn. So verhält es sich auch mit Blogs, Twitter und Lifestreams.

Die Fragen was kann was und wozu eignet sich welches Instrument, können hier im Ganzen nachgelesen werden.

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Wahlkampf und PR?

Vergangene Nacht ließ Spiegel Online bereits den Triumph von Barack Obama über Hillary Clinton verlauten. Nur wenige Stunden später wurde es dann auch bestätigt. Dem Spektakel der vergangenen Nacht ging übrigens dieser Artikel voraus. Ein Bericht über Obamas neueste Geheimwaffe, seine eigene Ehefrau. Ein geschickter Schachzug im momentanen Gefecht, denn Michelle Obama spricht wieder andere Zielgruppen oder besser gesagt Wähler auf ganz andere Art und Weise an, als es ihr Ehemann könnte.

Obama zeigt damit aber auch, dass die Vorwahlen in Amerika zunehmend kreativer und einfallsreicher werden. Und mit dem Verfolgen des Wahlkampfs in den USA, stellt sich mir zunehmend die Frage, inwieweit sich (Politik-)PR und Wahlkampfmaßnahmen eigentlich gleichen bzw. vergleichen lassen?

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Das Weiße Haus startet eigenen Weblog

Am gestrigen Abend konnte man die ersten frohen Botschaften lesen: „Das Weiße Haus hat einen Weblog gestartet“, titelt da Heise Online
kurz vor Mitternacht und benennt direkt ein paar Kritikpunkte am neuen Journal der Regierungsmitglieder. So scheint es, dass Dana Perino, die Sprecherin des Weißen Hauses, sich schon vorab dafür entschuldigt, dass die regelmäßige Berichterstattung „neu“ für alle Beteiligten sei. Auch stellt sie klar, dass die „Trip Notes from the Middle East“ nur „a little bit of a blog“ wären.

Man ist geneigt ihr Glauben zu schenken, denn auch wenn das Design stark an einen Weblog erinnern mag, fehlen doch essentielle Merkmale, wie etwa eine Kommentarfunktion. Zudem sind die „Trip Notes“ nicht gerade sehr prominent platziert, denn auf der Startseite des Weißen Hauses findet man gerade einmal einen kleinen unauffälligen Link im rechten Feature-Kästchen. Da liegt die Vermutung nahe, dass man mit diesem ersten Testlauf einer, laut eigenen Aussagen, „neuen“ Online-Kommunikationsmethode wohl bestenfalls eine bislang eher untypische Geste der Transparenz nach außen senden will.

Anlass für die Eröffnung des Blogs ist übrigens die achttägige Reise von Präsident Bush in den Nahen Osten, auf der er zum ersten Mal Israel und die palästinensischen Gebiete besucht. Was George W. Bush dort alles erlebt, werden wir in den „Trip Notes“ allerdings nicht zu lesen bekommen – zumindest nicht von ihm persönlich. Bloggen wird nämlich nicht der Präsident himself, sondern nur die mitreisenden hochrangigen Vertreter seiner Delegation.

Was meint ihr zu dieser Neuigkeit? In meinen Augen ist die Strategie sehr interessant, denn sollte sich das Prinzip als praktikabel erweisen, könnten auch zukünftige Reisen des US-Präsidenten auf diese Art und Weise begleitet werden. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Person, die demnächst die Präsidenten-Nachfolge antritt, diesen Anflug von Web 2.0 im Weißen Haus weiterführt.

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Blogger hergehört!

Wer in seinem Blog keine Bilder von anderen Websites nutzt der werfe den ersten Stein…

Spaß bei Seite: Das macht wohl nahezu jeder Blogger und klaut damit (viele bestimmt unbewusst) ein kleines bisschen Bandbreite des Bildinhabers. Ein Bild zu kopieren und dann auf dem eigenen Server hochzuladen ist auch sehr aufwendig und kostet natürlich eigenen Speicher.

All das muss jetzt nicht mehr sein. Der Service ImgRed speichert die Bilder auf einem externen Server: Und das, nur wenn man http://imgred.com/ vor den normalen Bildcode schreibt. Super Sache!

Beispiel: normal: img src=“http://farm1.static.flickr.com“ mit ImgRed: img src=“http://imgred.com/http://farm1.static.flickr.com“

gefunden auf: creativeBits

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