Hinter den Kulissen mit Barack Obama

Barack Obama glänzte während seines gesamten Wahlkampfes mit einer hervorragenden Online-PR-Strategie. Aber auch jetzt wo alles vorbei ist und er gewonnen hat vernachlässigt Obamas PR-Team nicht das Medium Internet. Auf dem Flickr-Account der Barack Obama – Kampagne gibt es jetzt zu sehen, wie der neue Präsident der USA die Wahlnacht erlebte. Vorbildlich ist hier, dass die Galerie unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurde und die Bilder so zu nicht-kommerziellen Zwecken genutzt werden dürfen.

Via: CrativeCommons.org

zu den Kommentaren

Kommentare

  • Mirjam GreilichNo Gravatar says:

    Wirklich eine sehr persönliche Bildergalerie des neuen Präsidenten – fast schon zu persönlich.

  • Michelle MuehlhauserNo Gravatar says:

    @ Miri da muss ich dir widersprechen! Ich finde es gerade gut, dass man in diesen Bildern den „Privatmann“ Barack Obama zu sehen bekommt. Durch diese Art der Darstellung gewährt Obama seinen Anhängern Einblicke in sein Leben fernab der Kampagne ohne dabei die Kontrolle über das Veröffentlichte zu verlieren. Eigentlich macht er damit nichts anderes wie wir. Wir versuchen doch auch durch unsere Aktivitäten im Web unsere Online-Reputation positiv zu beeinflussen und das zu „Kontrollieren“ was über uns im Web zu finden ist.

    Ich finde, dass sich einige unserer Unternehmen ein Beispiel an dieser Online-Wahlkampagne nehmen sollten. Das Social Web ist nichts wovor man Angst haben muss. Es bietet Unternehmen die Chance sich auch im Netz (z.B. auch flickr.com) positiv zu präsentieren und damit die Wahrnehmung des eigenen Unternehmens nachhaltig zu beeinflussen.

  • Da muss ich Michelle zustimmen. Er hat wirklich eine tolle Schar an Online-Strategen um sich gescharrt. Die Bilder gehen meiner Meinung nach auch absolut nicht zu weit. Den „Privatmann“ sieht man auf diesen Bildern auch nicht wirklich. Aber es zeigt ihn in Aktion hinter der Bühne und auf der Bühne aus anderen Perspektiven – Perspektiven, die Zeitungen nicht wirklich abdrucken würden.
    Nicht alle Unternehmen/Personen wären geeignet, sie so breit gefächert im Web zu präsentieren. Dennoch hoffe ich, dass es zukünftig einige (gekonnt) machen werden.
    Die Aktivitäten im Social Web können natürlich auch nach hinten losgehen, wie Klaus Eck aufzeigt: http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/11/vattenfall-face.html

  • Mirjam GreilichNo Gravatar says:

    Ich wollte mit meinem Kommentar auch nicht ausdrücken, dass ich die Bilder ZU persönlich finde, sondern eben FAST zu persönlich.

    Es ist natürlich immer ein schwieriges Thema, wieviel man von sich preisgibt und wo man die Grenze zwischen Öffentlichkeit und Privatleben zieht – vor allem für einen Mann wie Barack Obama, der eine Person des öffentlichen Lebens ist. Er hat meiner Meinung nach in diesem Fall einen guten Spagat hingelegt, zwischen dem bekannten, öffentlichen Erscheinungsbild und Obama, wie wir ihn bisher nicht kannten.

    Die Intention meines Kommentares war es lediglich, darauf aufmerksam zu machen, dass man trotz sozialer Vernetzung immer seine eigenen Grenzen im Auge behalten sollte und das ist Obmama bisher gelungen.

  • Tim KrischakNo Gravatar says:

    Mit der Veröffentlichung der Flickr-Galerie gestattet Obama dem Publikum einen kontrollierten Blick auf eine „Hinterbühne“ und inszeniert sich erfolgreich als Privatmann. Z.B. mit den hochgelegten Füßen und seiner Frau vor dem Fernseher. „Sie her ein Mensch wie Du und ich…“

    Das erinnert mich an das, was Joshua Meyrowitz vor ein paar Jahren zum Zusammenhang von Politikern in der Öffentlichkeit und dem Fernsehen geschrieben hat. Durch die Inszenierung von Privatheit löst sich die strikte Trennung von Vorder- und Hinterbühne (Goffman) auf. Stattdessen müssen Politiker zahlreiche „Nebenbühnen“ bespielen.

    Eine Analyse der auf Flickr veröffentlichten Bilder wäre sicher eine spannende Angelegenheit.

  • Michelle MuehlhauserNo Gravatar says:

    Dem kann ich nur zustimmen!

    Ich bin mal gespannt wann auch unsere Politiker Hierzulande „das Spiel mit den Bühnen“ in dem Maße (und mit einer solchen Professionalität) beherrschen wie ein Barack Obama.

    Bzw. frage ich mich ob ein solcher Online-Wahlkampf auch in Deutschland funktionieren würde.

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