<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
>

<channel>
	<title>PR-Fundsachen</title>
	<atom:link href="http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pr-fundsachen.de</link>
	<description>PR-Studenten der Hochschule Darmstadt bloggen und podcasten zu Public Relations und Web 2.0</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Aug 2010 15:53:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
	<!-- podcast_generator="podPress/8.8" -->
		<copyright>&#xA9; </copyright>
		<managingEditor>thomas.pleil@h-da.de ()</managingEditor>
		<webMaster>thomas.pleil@h-da.de()</webMaster>
		<category></category>
		<ttl>1440</ttl>
		<itunes:keywords></itunes:keywords>
		<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
		<itunes:summary>PR-Studenten der Hochschule Darmstadt bloggen und podcasten zu Public Relations und Web 2.0</itunes:summary>
		<itunes:author></itunes:author>
		<itunes:category text="Society &amp; Culture"/>
		<itunes:owner>
			<itunes:name></itunes:name>
			<itunes:email>thomas.pleil@h-da.de</itunes:email>
		</itunes:owner>
		<itunes:block>No</itunes:block>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:image href="http://www.pr-fundsachen.de/wp-content/plugins/podpress/images/pr-fundsachen-podcast-klein.jpg" />
		<image>
			<url>http://www.pr-fundsachen.de/wp-content/plugins/podpress/images/pr-fundsachen-podcast-klein.jpg</url>
			<title>PR-Fundsachen</title>
			<link>http://www.pr-fundsachen.de</link>
			<width>144</width>
			<height>144</height>
		</image>
		<item>
		<title>Keine zweite Chance</title>
		<link>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3659</link>
		<comments>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3659#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rahel Tschiche</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR-Praxis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pr-fundsachen.de/?p=3659</guid>
		<description><![CDATA[Wie entscheidet sich ein Kunde für ein bestimmtes Produkt? Nach Design? Nach Inhalt? Nach Wiedererkennungswert? Das sind sicher alles Faktoren, die in die Entscheidung einfließen, aber die stärkste Überzeugungskraft haben die eigenen Emotionen. Positive Erfahrungen mit einem Produkt bringen den Kunden dazu nicht einmal auf die Idee zu kommen das Produkt einer anderen Firma auszuprobieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie entscheidet sich ein Kunde für ein bestimmtes Produkt? Nach Design? Nach Inhalt? Nach Wiedererkennungswert? Das sind sicher alles Faktoren, die in die Entscheidung einfließen, aber die stärkste Überzeugungskraft haben die eigenen Emotionen. Positive Erfahrungen mit einem Produkt bringen den Kunden dazu nicht einmal auf die Idee zu kommen das Produkt einer anderen Firma auszuprobieren. Es hat sich ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Dieses Vertrauensverhältnis muss aber nicht selbst aufgebaut sein. Es reichen auch gute Erfahrungen von Freunden. Wenn sie von einem Produkt oder einer Firma schwärmen, glaube ich ihnen eher als zum Beispiel Werbung.</p>
<p>Eigentlich sollte es doch möglich sein rational zu entscheiden, wenn es um solche Lappalien wie Pizzasorte oder Klopapierfirma geht, aber das kann ein Mensch nicht. Wir sind keine Computer, die nur Fakten abwägen. Wir können nur subjektiv denken und entscheiden. Das hat die Werbebranche inzwischen erkannt und arbeitet nun viel mehr mit Emotionen. Nicht mehr die Fakten sondern das Erleben sollen Vertrauen schaffen.</p>
<p>Ist erst einmal Vertrauen aufgebaut, sollte dieses nicht enttäuscht werden, denn Konkurrenz gibt es genug. Enttäuscht werden kann ein Kunde durch ganz verschiedene Umstände: Unzufriedenheit mit einem Produkt, schlechte Presse über das Unternehmen oder kein guter Service von Seiten des Unternehmens, um nur ein paar zu nennen.<br />
Damit so etwas nicht geschieht, sollten Unternehmen intern und extern gut kommunizieren. Da ein Unternehmen aber sehr komplex ist, ist das einfacher gesagt als getan. Doch die Unternehmenskommunikation kann sich an Folgendem festhalten: Eine Beziehung zwischen einem Unternehmen und einem Menschen hat die gleichen Regeln wie die zwischen zwei Menschen: Sei ehrlich und offen. Denn nur durch Ehrlichkeit und Transparenz kann Vertrauen entstehen.</p>
<p>Denn wie kann ein Kunde einem Unternehmen glauben, dass ihre Pizza gut schmeckt, dass sie so aussieht wie auf der Packung abgebildet, obwohl der Kunde die Pizza noch nie zuvor probiert hat? Er muss dem Unternehmen vertrauen. Schon eine schlechte Erfahrung oder eine schlechte Erfahrung eines Freundes oder Bekannten kann zum Markenwechsel führen. Ein Mensch gibt seinen Freunden bei Fehlern eine zweite Chance, einem Unternehmen passiert das eher selten.</p>
<p>Ein Unternehmen sollte also seine Kunden, aber auch seine Mitarbeiter, Partner und alle anderen Stakeholder ernst nehmen und in ihnen Vertrauen wecken. Denn: „Nur wem man vertrauen kann, dem bleibt man treu.“ (Dieter Herbst in „Praxishandbuch Unternehmenskommunikation“)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2&amp;p=3659</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie erfolgreiche PR aussehen kann – ein Praxisbeispiel</title>
		<link>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3639</link>
		<comments>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3639#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabelle Hein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Praxis]]></category>
<category>Gesellschaft</category><category>Kampagne</category><category>PR</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pr-fundsachen.de/?p=3639</guid>
		<description><![CDATA[Wissen Sie unter welchen Umständen ihr Kaffee produziert wird? Oder wie die Arbeitsbedingungen der Arbeiter, die die Baumwolle ihrer Kleider herstellen, sind? Nein? Durch das FairTrade-Siegel erkennt man Produkte, die in den Entwicklungsländern fair gehandelt worden sind. Der Erfolg von dem gemeinnützigen Verein TransFair, der das Fairtrade-Siegel vergibt, ist auch auf die erfolgreiche PR-Arbeit zurückzuführen.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen Sie unter welchen Umständen ihr Kaffee produziert wird? Oder wie die Arbeitsbedingungen der Arbeiter, die die Baumwolle ihrer Kleider herstellen, sind? Nein? Durch das <a href="http://www.transfair.org/ueber-fairtrade/was-macht-transfair.html" target="_blank">FairTrade-Siegel</a> erkennt man Produkte, die in den Entwicklungsländern fair gehandelt worden sind. Der <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fairtrade100.html" target="_blank">Erfolg</a> von dem gemeinnützigen Verein <a href="http://www.transfair.org/" target="_blank">TransFair</a>, der das Fairtrade-Siegel vergibt, ist auch auf die erfolgreiche PR-Arbeit zurückzuführen.  <span id="more-3639"></span></p>
<p>Eine aktuelle Kampagne von TransFair sind die „<a href="http://www.fairtrade-towns.de" target="_blank">Fairtrade Towns</a>“. Seit Anfang 2009 können sich Städte und Gemeinden in Deutschland um den Titel bewerben und werden, wenn sie alle Kriterien erfüllen, als Fairtrade Stadt, Kreis oder Gemeinde ausgezeichnet. 750 Fairtrade-Towns gibt es bereits weltweit, in Deutschland sind es bisher 20 registrierte Städte.</p>
<p>Die Idee dieser Kampagne ist relativ einfach und doch wirkungsreich: Die Städte müssen fünf <a href="http://www.fairtrade-towns.de/kriterien/" target="_blank">Kriterien</a> erfüllen, um als Fairtrade-Town anerkannt zu werden. Neben Punkten wie der Nutzung von fair gehandelten Kaffee bei Sitzungen der Stadt oder dass die Geschäfte und Lokalitäten vor Ort Produkte aus Fairem Handel anbieten sollten, ist ein weiteres Kriterium die Medienberichterstattung. Die Städte müssen über die Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town in den dortigen regionalen Medien berichten. Dabei können Pressemitteilungen, Fotos und vorgefertigte Geschichten genutzt werden. Insgesamt müssen jährlich mindestens vier Artikel publiziert werden. Das wiederum hat den Nebeneffekt, dass das Interesse und Wissen der Anwohner über Fairtrade gesteigert wird und bietet die Möglichkeit, Partner und potenzielle Teilnehmer auf die Initiativen aufmerksam zu machen. Unterstützt wird die Kampagne von <a href="http://www.fairtrade-towns.de/home/prominente-grussworte/" target="_blank">Prominenten</a> aus Bereichen wie Politik und Gesellschaft, so zum Beispiel der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler.</p>
<p>Parallel zu solchen Großprojekten organisiert TransFair andere PR-Events wie z.B. den Welt-Fairtrade-Tag, der am 08. Mai 2010 stattfand. An diesem Tag veranstaltete der Verein über 120 Frühstücke mit geschätzten 30.000 Frühstücksgästen in Deutschland.</p>
<p>Bereits seit 1992 setzt sich TransFair für <a href="http://www.transfair.org/ueber-fairtrade/was-macht-transfair.html" target="_blank">nachhaltiges Produzieren</a> ein und gewann 2009 den <a href="http://www.deutscher-nachhaltigkeitspreis.de/228-0-TransFair-Film.html" target="_blank">deutschen Nachhaltigkeitspreis</a> für nachhaltigste Produkte und Dienstleistungen. Jährlich werden rund 3.500 Zeitungsartikel über Fairtrade veröffentlicht. Der Erfolg der PR-Aktivitäten zeigt sich jedoch nicht nur an der <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fairtrade100.html" target="_blank">Umsatzsteigerung</a> von 26 Prozent von 2008 auf 2009, sondern auch daran, dass bereits 58 Prozent der Deutschen das Fairtrade-Siegel kennen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2&amp;p=3639</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ist Geheimniskrämerei Apples Erfolgsrezept?</title>
		<link>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3633</link>
		<comments>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3633#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rahel Tschiche</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR-Praxis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pr-fundsachen.de/?p=3633</guid>
		<description><![CDATA[Es war eine große Sache: „Betrunkener Apple-Angestellter lässt iPhone 4G Prototyp in Bar liegen“. Apple ist in aller Munde. Jeder, der etwas auf sich hält, besitzt einen Apple-Computer, ein iPhone oder ein iPad oder gleich alle drei Apple-Produkte. Apple ist ästhetisch, modern und irgendwie anders. Es sind Prestige-Objekte, die man liebt oder hasst. Es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine große Sache: „Betrunkener Apple-Angestellter lässt iPhone 4G Prototyp in Bar liegen“.</p>
<p>Apple ist in aller Munde. Jeder, der etwas auf sich hält, besitzt einen Apple-Computer, ein iPhone oder ein iPad oder gleich alle drei Apple-Produkte. Apple ist ästhetisch, modern und irgendwie anders. Es sind Prestige-Objekte, die man liebt oder hasst. Es gibt keine neutrale Haltung zu Apple.</p>
<p>Ist es nicht das Ziel eines Unternehmens polarisierend zu sein und nur mit einer kleinen Meldung wie der obigen einen großen Medienrummel auszulösen? Dabei musste Apple nicht einmal etwas dafür tun. Oder doch? Immer wieder tauchen Meldungen auf wie: „Apple liefert wahrscheinlich keine iMacs an Händler aus“ oder „Apple TV wird vielleicht iTV“ oder „Apple-Tablett wird möglicherweise im Januar vorgestellt“. Diese Auflistung ist endlos erweiterbar. Es gibt kein Unternehmen, das momentan mehr in der Gerüchteküche kocht als Apple. Ob das geplante PR ist oder wirklich nur Eigendynamik, das weiß wohl nur Steve Jobs allein. Es gibt sogar Leute, die an der Geheimniskrämerei von Apple verdienen: Arnold Kim startete vor zehn Jahren den Webblog MacRumors.com. Anfangs war es nur ein Hobby, irgendwann flossen erste Anzeigengelder. Inzwischen kann er davon leben.</p>
<p>Es gibt zwar kein Erfolgsrezept, aber wenigstens ein paar Gewürze: Apple traut sich anders zu sein. Es ist teuer, aber verlässlich. Es wird viel Wert auf Design und die Corporate Identity gelegt. Jeder Release ist bis ins kleinste Detail geplant. Sogar die Verpackungen sind Teil des Konzepts: think different. Doch der größte Erfolgsfaktor ist der hohe Geheimhaltungs-Standard. „Es ist bekannt, dass der IT-Konzern aus Cupertino sogar Falschinformationen unter seinen eigenen Mitarbeitern streut, um Informationslecks aufzudecken.“ (<a href="http://derstandard.at/1266541359424/MacRumors-Der-Koenig-der-Apple-Geruechte">derstandard.at</a>) Wenn ein Gerät unverhüllt in einem Raum gelassen wird, leuchtet von außen ein rotes Licht auf als Zeichen, dass etwas nicht korrekt verstaut ist. Ist es nicht einfach spannend Geheimnisse zu entdecken? Doch so einfach ist das nicht. Der Stammsitz von Apple im kalifornischen Cupertino gilt als Hochsicherheitstrakt. „Prototypen liegen hinter schweren, gepanzerten Türen. Die Zugangscodes zu den geheimen Laboren ändern sich täglich.“ (<a href="http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/AppleMitarbeiter-liess-sich-bestechen/story/29198068">bazonline.ch</a>) Ist es dann endlich soweit und ein neues Apple-Produkt wird veröffentlicht, gibt es die spektakulären Pressekonferenzen &#8211; die sogenannten Keynotes &#8211; die meistens Steve Jobs persönlich präsentiert. Nur er, sein schwarzer Rollkragenpullover und das &#8211; natürlich fantastisch designte &#8211; Produkt in seiner Hand. Er versteht sein Handwerk. Das ist die eine Meinung. Doch es gibt auch Gegner: Apple ist überteuert, selbstverliebt und fürchterlich überheblich. Wer einmal die Anzahl des Wortes „amazing“ in Steve Jobs Präsentationen zählt, weiß, wie überzeugt, er von seinen Produkten ist. Ob er nun blind vor Selbstverliebtheit ist oder ein Genie, darüber wird sich immer streiten lassen. Doch über den Erfolg von Apples PR nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2&amp;p=3633</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Knigge 2.0 &#8211; Regeln für den Umgang im Social Web</title>
		<link>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3620</link>
		<comments>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3620#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Lenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Praxis]]></category>
<category>Internet</category><category>Social Media</category><category>Soziale Netzwerke</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pr-fundsachen.de/?p=3620</guid>
		<description><![CDATA[Das Social Web gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Mitgliederzahlen sozialer Netzwerke steigen unaufhörlich. Daher ist es auch für Unternehmen wichtig, im Social Web präsent zu sein. Immer mehr von ihnen nutzen diese Möglichkeit und stellen sich und ihre Produkte dar. Damit dabei nichts schief läuft, ist es für Unternehmen wichtig, Social Media Guidelines für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Social Web gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Mitgliederzahlen sozialer Netzwerke steigen unaufhörlich. Daher ist es auch für Unternehmen wichtig, im Social Web präsent zu sein. Immer mehr von ihnen nutzen diese Möglichkeit und stellen sich und ihre Produkte dar. Damit dabei nichts schief läuft, ist es für Unternehmen wichtig, Social Media Guidelines für die Mitarbeiter herauszugeben, damit diese auch wissen, wie sie sich und das Unternehmen im Web 2.0 am besten präsentieren können.<span id="more-3620"></span></p>
<p>Hat ein Unternehmen solche Richtlinien nicht, sind die Mitarbeiter auf sich gestellt. Da viele allerdings noch Neulinge im Social Web und damit noch nicht sehr vertraut sind, kann es schnell passieren, dass peinliche Fotos hochgeladen oder unpassende Bemerkungen verbreitet werden. Und das meist ohne böse Absicht, doch leider auch im Unwissen darüber, welche Konsequenzen das haben kann. Denn das Internet vergisst so schnell nichts und so kann es passieren, dass einen das allzu sorglose Verhalten im Netz schnell einholt. Um das zu vermeiden, gibt es einige Dinge, die man speziell im Umgang mit sozialen Netzwerken vorher bedenken sollte.</p>
<p>„Das Angebot ist nicht kostenlos &#8211; wir Nutzer zahlen mit unseren privaten Daten“ warnte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner vor kurzem in einem Interview mit der Welt. Sie forderte damals: „Wir bräuchten einen Ehrenkodex, eine Art Knigge für das Internet, zehn goldene Regeln – kurz, knapp und klar.“</p>
<p>Dieser Forderung wurde nun nachgegangen. Der deutsche Knigge Rat hat jetzt den „Social Media Knigge“ herausgegeben. Dieser beinhaltet 10 Ratschläge zum respektvollen Umgang in sozialen Netzwerken wie „Wählen Sie Ihre favorisierten Netzwerke sorgsam aus“ und „Meiden Sie plumpe Vertraulichkeiten“ und richtet sich an alle Nutzer solcher Netzwerke. Zusätzlich gibt es zwei Tipps speziell fürs Geschäftsleben. Hier wird dann beispielsweise davon abgeraten, allzu aufdringlich für eine Firma oder ein Produkt zu werben.</p>
<p>Wem diese Richtlinien noch nicht umfassend genug sind, der findet <a title="101 Leitlinien für die digitale Welt" href="http://www.eetiquette.de/" target="_blank">hier</a> 101 Regeln zur Kommunikation im Social Web. Herausgegeben wurden diese vom Team des Creation Centers der Telekom Laboratories. Sie beinhalten Ratschläge zu allen derzeit relevanten Kommunikationskanälen wie SMS, Mail, Telefon, soziale Netzwerke, Blogs, Chats etc. Darunter sind dann auch wertvolle Tipps wie „Nur R2D2 darf eine Beziehung digital beenden“.</p>
<p>All diese Ratschläge können selbstverständlich nur Leitlinien sein, letztendlich muss jeder selbst entscheiden wie er sich im Social Web präsentiert. Dennoch sind sie wichtig, denn es ist noch längst nicht jeder ein Profi, wenn es um die Kommunikation im Web 2.0 geht. Und genau deswegen ist es auch wichtig, dass Unternehmen weiter an Social Media Guidelines für ihre Mitarbeiter arbeiten, um ihnen so einen Wegweiser durch den Dschungel der sozialen Netzwerke zu geben. Denn nur wer weiß, wie er sich selbst am besten im Internet präsentiert, der kann auch das Unternehmen dort gut repräsentieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2&amp;p=3620</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sag mir, wo Du bist &#8230;</title>
		<link>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3604</link>
		<comments>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3604#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 12:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Leiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[geo location]]></category>
		<category><![CDATA[located based service]]></category>
		<category><![CDATA[Places]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pr-fundsachen.de/?p=3604</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;oder Facebook tut es. Zumindest in den USA. Seit gestern können Nutzer mit Hilfe des Geodienstes &#8220;Places&#8221; anderen Usern mitteilen wo sie sich gerade befinden. Das freut vor allem Unternehmen und deren Marketing- bzw. Werbeabteilungen – und ein wenig auch die PR. Denn dank &#8220;Places&#8221; ist für die Unternehmen jetzt eine zielgerechte, örtliche Werbung möglich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;oder Facebook tut es. Zumindest in den USA. Seit gestern können Nutzer mit Hilfe des Geodienstes &#8220;Places&#8221; anderen Usern mitteilen wo sie sich gerade befinden. Das freut vor allem Unternehmen und deren Marketing- bzw. Werbeabteilungen – und ein wenig auch die PR.<span id="more-3604"></span></p>
<p>Denn dank &#8220;Places&#8221; ist für die Unternehmen jetzt eine zielgerechte, örtliche Werbung möglich. Vor allem Restaurantbetreiber oder Taxiunternehmen dürften sich über diesen Dienst freuen. Sie könnten den genauen Bestimmungsort nutzen, um den potentiellen Kunden passende Angebote zukommen lassen. Aber auch PR-Abteilungen könnten über den neuen Dienst auf Events, Kulturveranstaltungen oder Messen aufmerksam machen.</p>
<p>Voraussetzung aber ist, dass der Nutzer von &#8220;Places&#8221; dies auch will. Die Grundeinstellung sieht nämlich vor, dass zunächst nur Freunde den genauen Bestimmungsort erfahren. Der Nutzer müsste dies also bei seinen individuellen Facebook-Einstellungen ändern. Zu Beginn beschränkt sich der Dienst außerdem auf öffentliche Orte. Verbraucherschützern in den USA ist dies noch zu wenig. So bemängelte die Bürgerrechtsorganisation ACLU bei der dpa, dass ein Nutzer ihn begleitende Freunde auch ohne deren Zustimmung an einem Ort &#8220;einchecken&#8221; könne.<br />
&#8220;Es geht nicht darum, der Welt seinen Aufenthaltsort mitzuteilen. Es geht darum, ihn mit seinen Freunden zu teilen&#8221;, sagt dagegen der zuständige Facebook-Produktmanager Michael Sharon. Noch rosiger wird &#8220;Places&#8221; im <a title="Video Facebook auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=Zb2jIwVolDM" target="_blank">offiziellen Video von Facebook</a> beworben.</p>
<p>Hier erkennt man wieder, dass der Facebook-Nutzer sich seine &#8220;Freunde&#8221; genau aussuchen muss und nicht jeden beliebigen Bekannten bestätigen sollte, wenn er &#8220;Places&#8221; nutzt. Denn sonst wird aus dem Facebook-Bekannten schnell ein realer Freund, wenn er unangemeldet, rein zufällig im gleichen Biergarten auftaucht – oder ein Stalker.</p>
<p><em>Um &#8220;Places&#8221; zu nutzen, ist ein Handy nötig, das W3 Geolocation unterstützt. So kann es über das iPhone von Apple oder andere Smartphones mit Touchscreen bedient werden.</em></p>
<p><em>Weiter Links zum Thema:</em></p>
<p><em><a title="Krone.at" href="http://www.krone.at/Internet/Facebook_verraet_Aufenthaltsort_von_Online-Freunden-Places_fuers_Handy-Story-216229" target="_blank">Krone.at: Facebook verrät Aufenthaltsort von Online-Freunden</a></em></p>
<p><em><a title="Abendblatt" href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1605439/Facebook-startet-in-den-USA-neuen-Standortdienst-Places.html" target="_blank">Abendblatt: Facebook startet in den USA neuen Standortdienst &#8220;Places&#8221;</a></em></p>
<p><em><a title="Süddeutsche.de" href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1029143" target="_blank">Süddeutsche: Foursquare freut sich über Facebook-Konkurrenz</a></em></p>
<p><em><a title:"netzwertig.com" href="http://netzwertig.com/2010/08/19/facebook-places-facebooks-location-dienst-startet-heute-in-den-usa/" target="_blank">netzwertig.com: Das Wichtigste zu Facebooks Location-Dienst (startet heute in den USA)</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2&amp;p=3604</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nicht in den Müll</title>
		<link>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3598</link>
		<comments>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3598#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 08:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rahel Tschiche</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR-Praxis]]></category>
<category>PR</category><category>PR-Praxis</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pr-fundsachen.de/?p=3598</guid>
		<description><![CDATA[Sie ist der Grundbaustein jeder Unternehmenskommunikation: Die Pressemitteilung. Es gibt viele unterschiedliche Gründe für ihre Veröffentlichung. Sie wird versandt, wenn ein Unternehmen Informationen nach außen geben will, wenn etwas dementiert werden soll oder, wenn das Unternehmen Veranstaltungen oder neue Produkte ankündigen möchte. Pressemitteilungen (PM), auch Presseerklärungen, Presseaussendungen (PA), Pressetext oder Presseinformation (PI) genannt, sollen Journalisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist der Grundbaustein jeder Unternehmenskommunikation: Die Pressemitteilung.</p>
<p>Es gibt viele unterschiedliche Gründe für ihre Veröffentlichung. Sie wird versandt, wenn ein Unternehmen Informationen nach außen geben will, wenn etwas dementiert werden soll oder, wenn das Unternehmen Veranstaltungen oder neue Produkte ankündigen möchte.</p>
<p>Pressemitteilungen (PM), auch Presseerklärungen, Presseaussendungen (PA), Pressetext oder Presseinformation (PI) genannt, sollen Journalisten dazu bringen, einen Artikel über die Meldung zu verfassen. Die Pressemitteilung sollte nicht rein informativ, sondern auch kreativ sein, denn ein Journalist hat oft viel Auswahl. Er kann gar nicht alle Mitteilungen beachten und so gewinnen die Meldungen, die sich interessant lesen. Aber Vorsicht, keine Experimente, denn das kann unseriös wirken und auch zum Ausschluss führen. An ein paar Grundsätze kann sich der Verfasser eines Pressetextes halten: Bevor es ans Schreiben geht, sollte festgestellt werden, wer mit der Pressemitteilung erreicht werden soll. Geht die Nachricht an ein Wirtschaftsbüro, an die Lokalpresse oder doch an ein Fachmagazin? Ist das geklärt, kann die Arbeit beginnen.</p>
<p>In der Überschrift sollte deutlich werden, worum es im Text gehen wird. Am Besten ist eine Einordnung des Themas und des Unternehmens um das es geht. Der erste Absatz beantwortet die fünf wichtigsten W-Fragen: wer, was, wann, wo und warum. Im folgenden Fließtext werden diese Kurzinformationen vertieft, damit die Journalisten mehr Futter für ihre Artikel haben.</p>
<p>Unter die Pressemitteilung kommt klassischerweise der Abbinder. Er ist etwas abgesetzt &#8211; entweder durch kursive oder verkleinerte Schrift &#8211; und enthält Zahlen und Fakten des Unternehmens, das die Presseinformation versendet. Das können Umsatzzahlen sein, Ziele des Unternehmens, Marktposition oder Aktienstand. Darunter kommen Kontaktangaben und unter Umständen Hinweise auf eine vorhandene Fotodatenbank oder das Presseportal des Unternehmens.</p>
<p>Hier noch ein paar Gedankenstützen: Leicht verständliche Sätze enthalten maximal 15 Wörter. Diese Sätze sollten möglichst immer im Aktiv geschrieben werden und nicht im Passiv. Das liest sich leichter. Schön ist es auch immer, wenn durch geschriebenen Text Bilder im Kopf des Lesenden entstehen. Der Inhalt bleibt dann besser haften.</p>
<p>Ist der Text fertig, kann er versendet werden. Voraussetzung dafür ist ein gepflegter Presse-Verteiler, damit der Text auch immer die richtigen Journalisten erreicht und nicht im Müll landet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2&amp;p=3598</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die PRaktiker (15): Mike Schnoor</title>
		<link>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3574</link>
		<comments>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3574#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 09:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pia Hannappel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die PRaktiker]]></category>
		<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Schnoor]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft-Online-PR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pr-fundsachen.de/?p=3574</guid>
		<description><![CDATA[Steckbrief zur Person Name: Mike Schnoor Alter:31 Jahre Aktuelle Tätigkeit: Mike Schnoor ist Teamleiter PR &#38; Corporate Communications bei sevenload, einem der weltweit größten Social Media Networks für WebTV, Videos und Fotos. In der Rheinmetropole Köln verantwortet er bei sevenload die Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmenskommunikation und Verbandsarbeit des Unternehmens. Zu seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten zählen sein Engagement als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pr-fundsachen.de/wp-content/uploads/2010/08/mikeschnoor.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3575" title="mikeschnoor" src="http://www.pr-fundsachen.de/wp-content/uploads/2010/08/mikeschnoor.jpg" alt="" width="195" height="258" /></a></p>
<p><strong>Steckbrief zur Person</strong></p>
<p>Name: Mike Schnoor</p>
<p>Alter:31 Jahre</p>
<p>Aktuelle Tätigkeit: Mike Schnoor ist Teamleiter PR &amp; Corporate Communications bei <a href="http://de.sevenload.com/" target="_blank">sevenload</a>, einem der weltweit größten Social Media Networks für WebTV, Videos und Fotos. In der Rheinmetropole Köln verantwortet er bei sevenload die Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmenskommunikation und Verbandsarbeit des Unternehmens. Zu seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten zählen sein Engagement als <a href="http://www.bvdw.org/fachgruppen/social-media/units/business-development-marketing.html" target="_blank">Unitleiter Business Development / Marketing</a> und Gründungsmitglied der <a href="http://www.bvdw.org/fachgruppen/social-media.html" target="_blank">Fachgruppe Social Media</a> im <a href="http://www.bvdw.org/" target="_blank">Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V</a> sowie die Organisation des <a href="http://www.twittwoch.de/kategorie/twittwoch-vor-ort/koeln-twittwoch-vor-ort/" target="_blank">Twittwoch Köln</a>.</p>
<p><strong>PR-Fundsachen: Herr Schnoor, wie sind Sie zur PR gekommen?</strong></p>
<p>Mike Schnoor: Wie gelangt man zu einer verantwortungsvollen Position? Von meinen Anfängen im Zeitungsverlag bis zum nuklearen Winter der Internetbranche nach der Jahrtausendwende begeisterten mich Medien. Schreiben war eine Leidenschaft, dessen größte Errungenschaft die Meinungsbildung der Leser ist.</p>
<p>Während meines Studiums des Internationalen Managements befasste ich mich fast täglich mit Weblogs &#8211; nicht nur als Leser, sondern als aktiver Autor. Themen aus Social Media oder dem damaligen Web 2.0, die gesamte Medienlandschaft, Management, Marketing, Kommunikation und Public Relations bildeten nach kurzer Zeit die eigentlichen Schwerpunkte meines Blogs unter <a href="http://www.sichelputzer.de/" target="_blank">www.sichelputzer.de</a> – beim Schreiben setze ich mittlerweile auf eine fachliche Ausrichtung. Als einer der wenigen meiner Kommilitonen vertraute ich damals auf diese digitale Selbstinszenierung zur Stärkung meiner persönlichen Online Reputation.</p>
<p>Wohl aus diesem Engagement wurde das damals noch junge Start-up Unternehmen sevenload auf mich aufmerksam und bot mir die einzigartige Chance an, die Pressearbeit von sevenload.com in klassischen und herausfordernden Social Media Umfeldern zu gestalten. Das Unternehmen konnte durch diese einzigartige Konstellation der Pressearbeit zahlreiche Erfolge feiern und sich als authentisches Unternehmen am Markt positionieren.</p>
<p>Als Kommunikator des Unternehmens entwickelte ich einen sicheren Kompass, um zwischen effizienter und wirksamer PR-Arbeit und authentischer Social Media Kommunikation glaubwürdig zu navigieren. Unser Unternehmen ist auf den Grundpfeilern von Social Media gebaut. Wir haben uns mit Premium-TV-Inhalten und Musikvideos bei sevenload zu einem Teil der Lösung für die moderne Unterhaltungsindustrie entwickelt. Deswegen freuen wir uns über unsere Mitarbeiter, wenn Sie sich aktiv mit ihrem Fachwissen in Sozialen Netzwerken beteiligen und unser digitales Produkt durch ihr Engagement technisch und inhaltlich weiter verbessern.</p>
<p><strong>PR-Fundsachen: Welche Fähigkeiten sollten kommende PRler in den Beruf mitbringen?</strong></p>
<p>Mike Schnoor: Begeisterungsfähigkeit, Leidenschaft und Freude an der Kommunikation sind die wichtigsten Voraussetzungen, um in der modernen Medienwelt auch wirklich Fuß fassen zu können. Im Kern jeglicher Anforderungen an PRler findet sich der Grundgedanke fachbereichsübergreifend zu denken. In absehbarer Zeit müssen PRler wie bisher auch Spezialisten in ihren jeweiligen Fachausrichtungen sein, jedoch benötigen Unternehmen und Agenturen echte Generalisten mit Weitblick, die sich von ihren Scheuklappen befreien und Brücken schlagen können zwischen der Fachdisziplin Public Relations und anderen Unternehmensbereichen.</p>
<p>Vor dem Hintergrund von Social Media muss PR beispielsweise auch mit Marketing, Vertrieb, Kundenservice oder Personalwesen zusammenarbeiten. Im Netz sind entsprechende Anlaufstellen zu schaffen, wo sich zukünftige Mitarbeiter, die Kunden mit ihren Rezensionen oder Kritik, aber auch potenzielle Wettbewerber tagtäglich aufhalten. Zusammenhalt für das Erreichen der Unternehmensziele, ein gemeinschaftliches Gefühl der Kommunikation und die Miteinbeziehung sämtlicher Fachbereiche darf von Public Relations verstärkt gestaltet werden. Schließlich ist alles und jeder ein möglicher Kommunikator oder Multiplikator dank der geringen Eintrittsbarrieren zur Publikation und neuen kommunikativen Freiheiten im Netz. Diese neue Form der Medienkompetenz wird in Kombination mit den bisherigen Instrumenten der PR zur Voraussetzung für den Erfolg jeglicher Maßnahmen und Aktivitäten sein, woran sich kommende PRler messen müssen.</p>
<p><strong>PR-Fundsachen: Wohin wird sich die Online-PR in der Zukunft entwickeln?</strong></p>
<p>Mike Schnoor: In unserer deutschen Presselandschaft nutzen mittlerweile zahlreiche Verlage das Potenzial von Social Media zur Informationsverbreitung, Monetarisierung und Kommunikation von redaktionellen Inhalten. Die Wasserträger der Verlage, ihre Redaktionen und Journalisten, verhalten sich ähnlich. Sie optimieren jedoch ihre professionelle Arbeitsweise mit Social Media – im Grunde genommen als Werkzeug: Journalisten nutzen beispielsweise Twitter als Tool zur Informationsbeschaffung bei den für sie wichtigsten Quellen. Das Echtzeit-Web dient ihnen dabei als Themen-Seismograph für ihre Recherche.</p>
<p>Kommen Journalisten und Unternehmensvertreter zusammen, treffen sie sich als Menschen im Dialog auf Augenhöhe. Sie verstehen Social Media als Werkzeug zur aktiven Pressearbeit und für den Austausch untereinander &#8211; jeden Tag, rund um die Uhr und teilweise sogar im Urlaub. Wer Twitter und Social Media zur Pflege seiner digitalen Beziehungen nicht einsetzt, wird künftig nicht mehr über klassische Pressearbeit von den wichtigsten Meinungsbildnern wahrgenommen werden.</p>
<p>Nicht nur der klassische Journalist, sondern einzelne Personen werden künftig als Meinungsbildner in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Digitale Beziehungen müssen mit Kunden, Partnern, Mitarbeitern, Expatriates, Familienangehörigen, Freunden, Konsumenten, Sachbearbeitern, Auszubildenden, Studierenden, Redaktionen, Politikern, Fachbereichen, Bloggern, Twitternutzern, Konkurrenten geführt werden – im Prinzip erfordert das Aufgabenspektrum der Online-PR die richtige Ansprache von unzähligen Zielgruppen und ihre Steuerung. Eine gelungene Beeinflussung dieser unterschiedlichen Meinungsbildnern und Multiplikatoren entwickelt sich dabei zu einer willkommenen Herausforderung und gleichzeitig zu einer authentischen und transparenten Form der modernen Kommunikation in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.</p>
<p>PR-Fundsachen: Herr Schnoor, vielen Dank für dieses Interview!</p>
<p><em>Sämtliche im Rahmen der Kurzinterviewreihe „Die PRaktiker“ entstandenen Antworten und Texte sind ebenso wie die Bilder Eigentum unserer Interviewpartner und erscheinen mit ihrer Genehmigung, so fern nicht anders mit uns ausgemacht, ausschließlich im Studiengangsweblog zum Schwerpunkt Online-PR der Hochschule Darmstadt, den PR-Fundsachen (<a href="http://www.pr-fundsachen.de">http://www.pr-fundsachen.de</a>). Sollte Interesse an einem der Texte/ Interviews bestehen, bitten wir darum, sich mit uns bzw. unserem Interviewpartner in Verbindung zu setzen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2&amp;p=3574</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Uni Leipzig in der Aus- und Weiterbildung der Kommunikationsbranche auf Platz Eins</title>
		<link>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3556</link>
		<comments>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3556#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 13:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asja Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR-Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Studien & Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Ansgar Zerfaß]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Mast]]></category>
		<category><![CDATA[Faktenkontor]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Günter Bentele]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Master]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Meckel]]></category>
		<category><![CDATA[news aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Pleil]]></category>
		<category><![CDATA[TU München]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Hohenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pr-fundsachen.de/?p=3556</guid>
		<description><![CDATA[Die dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor wollten es wieder einmal genau wissen: Wie ist es um die Aus- und Weiterbildung in der deutschen Kommunikationsbranche bestellt? Zwischen dem 08. und 20. Juli 2010 wurden insgesamt 1.121 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen befragt, an welchen Punkten sie in Sachen Fortbildung Positives wie Negatives sehen. PR-Trendmonitor/Blitzumfrage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dpa-Tochter <a href="http://www.newsaktuell.de/" target="_blank">news aktuell</a> und <a href="http://www.faktenkontor.de/" target="_blank">Faktenkontor</a> wollten es wieder einmal genau wissen: <a href="http://www.presseportal.de/pm/6344/1659712/" target="_blank">Wie ist es um die Aus- und Weiterbildung in der deutschen Kommunikationsbranche bestellt</a>? Zwischen dem 08. und 20. Juli 2010 wurden insgesamt 1.121 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen befragt, an welchen Punkten sie in Sachen Fortbildung Positives wie Negatives sehen.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_4899263"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/newsaktuell/blitzumfrage-pr-ausbildungjuli2010" title="PR-Trendmonitor/Blitzumfrage zur Aus- und Weiterbildung in der Kommunikationsbranche: Wissenslücken bei Online-PR und Social Media am größten / Uni-Leipzig auf Platz Eins">PR-Trendmonitor/Blitzumfrage zur Aus- und Weiterbildung in der Kommunikationsbranche: Wissenslücken bei Online-PR und Social Media am größten / Uni-Leipzig auf Platz Eins</a></strong><object id="__sse4899263" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=blitzumfragepr-ausbildungjuli2010-100804031205-phpapp01&#038;stripped_title=blitzumfrage-pr-ausbildungjuli2010" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse4899263" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=blitzumfragepr-ausbildungjuli2010-100804031205-phpapp01&#038;stripped_title=blitzumfrage-pr-ausbildungjuli2010" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/newsaktuell">news aktuell</a>.</div>
</div>
<p>Für Studenten &#8211; also uns &#8211; besonders interessant sind aus dem 26-seitigen Katalog die Seiten 18 bis 22, die sich im Schwerpunkt der Ausbildung zukünftiger High Potentials widmen. So sehen 35,5 Prozent der Befragten ein Studium als Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg in die Kommunikationsbranche, während ein Studium mit PR-Zusatzausbildung mit 30,1 Prozent auf Platz zwei folgt. Explizit ausgewiesene Studiengänge im Bereich Kommunikationsmanagement/ PR auf Master- bzw. Bachelorbasis rangieren in der Einschätzung der Umfrageteilnehmer mit 14,0 bzw. 10,3 Prozent erst auf dem dritten bzw. vierten Rang, was künftigen Absolventen aber keinen Grund zum Kopfzerbrechen geben sollte: Spezifische Studiengänge gibt es erst seit wenigen Jahren, sodass bisher nur wenige Jahrgänge das Studium abgeschlossen und in der Berufswelt einen Eindruck hinterlassen haben.</p>
<p>Innerhalb dieses Abschnittes wird unter anderem auch nach den favorisierten PR-Studiengängen in Deutschland gefragt, bei denen die <a href="http://www.kmw.uni-leipzig.de/studium/studiengaenge/ma-comm-mgt/" target="_blank">Uni Leipzig (Master Communication Management)</a> mit jeder fünften Antwort der Teilnehmer (20,2 Prozent) die Spitzenposition vor der <a href="http://www.communicate-program.de/" target="_blank">TU München (MBA Communication &amp; Leadership &#8211; berufsbegleitend)</a>, 11,9 Prozent, und der <a href="https://komm-management.uni-hohenheim.de/" target="_blank">Uni Hohenheim (Master Kommunikationsmanagement)</a>, 10,2 Prozent, belegt.</p>
<p>Die Topkräfte der akademischen Forschung und Ausbildung sind demnach auch <a href="http://www.communicationmanagement.de/index.php?id=1223" target="_blank">Prof. Dr. Ansgar Zerfaß</a> (33,3 Prozent) und <a href="http://www.communicationmanagement.de/index.php?id=1222" target="_blank">Prof. Dr. Günter Bentele</a> (29,6 Prozent) der Uni Leipzig vor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Mast" target="_blank">Prof. Dr. Dr. Claudia Mast</a> (Hohenheim, 20,6 Przent) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Miriam_Meckel" target="_blank">Prof. Dr. Miriam Meckel</a> (St. Gallen, 16,8 Prozent).</p>
<p>Aus Darmstädter Sicht kann man nun fragen, warum sich weder <a href="http://journalismus.h-da.de/oj/studium/schwerpunkte/pr-oeffentlichkeitsarbeit/" target="_blank">unser Studiengang Online-Journalismus mitsamt seinem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit/Online-PR</a> noch <a href="http://journalismus.h-da.de/profil/prof-dr-thomas-pleil/" target="_blank">Prof. Dr. Thomas Pleil</a> in dieser Aufzählung wiederfinden lassen. Nun ja, die Fragestellung impliziert die Antwort im Grunde, wird doch nur nach Master-Studiengängen gefragt.</p>
<p>Irgendwann in der Zukunft, wenn auf die letzten Diplomjahrgänge die ersten Bachelor-Absolventen folgen und ein Master an der Hochschule Darmstadt Einzug halten könnte, wird sich auch unsere Hochschule in der Umfrage wiederfinden.</p>
<p>Bis dahin gratulieren wir unseren Kommilitonen an all den ausgezeichneten Unis und Hochschulen zu ihren guten Plätzen im Ranking!</p>
<p>Das Ganze gibt es übrigens auch <a href="http://www.newsaktuell.de/blog/2010/08/05/topthema-bei-fortbildung-online-pr-und-social-media/" target="_blank">als Blogpost bei newsaktuell.de/blog</a>, der sich mit den Gesamtergebnissen der Umfrage auseinandersetzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2&amp;p=3556</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umverteilung oder Spende?</title>
		<link>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3538</link>
		<comments>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3538#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Kristian Jessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 Minuten-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-PR]]></category>
		<category><![CDATA[amnesty international]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[Micropayment]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Payment]]></category>
		<category><![CDATA[Spende]]></category>
		<category><![CDATA[Umverteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pr-fundsachen.de/?p=3538</guid>
		<description><![CDATA[Warum sich Flattr für NGOs nicht lohnt &#8211; und wie Gründer Olsson darauf reagiert Seit einigen Wochen ist der Social-Payment-Dienst Flattr – zumindest in der deutschsprachigen Bloggerszene – in aller Munde. Abseits von nicht praktikablen Abo-Systemen ist es neben Kachingle der erste nutzerfreundliche Ansatz, um für Online-Inhalte Geld zu bekommen. Warum? Weil es das Bedürfnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum sich Flattr für NGOs nicht lohnt &#8211; und wie Gründer Olsson darauf reagiert</strong></p>
<p>Seit einigen Wochen  ist der Social-Payment-Dienst <a href="http://flattr.com/" target="_blank">Flattr</a> – zumindest in der deutschsprachigen Bloggerszene – in aller Munde. Abseits von <a href="https://www.heinertown.de/user/register-step1" target="_blank">nicht praktikablen Abo-Systemen</a> ist es neben <a href="http://www.kachingle.com/" target="_blank">Kachingle</a> der erste nutzerfreundliche Ansatz, um für Online-Inhalte Geld zu bekommen. Warum? Weil es das Bedürfnis des Nutzers befriedigt, so wenig Aufwand wie möglich damit zu haben, für &#8211; der Definition nach &#8211; &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Micropayment#Problematik">geringwertige Güter</a>&#8221;  etwas zu zahlen.</p>
<p>Flattr befindet sich noch in der Beta-Phase, weist aber bereits erste <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/da-bin-ich-aber-flatt/" target="_blank">kleine</a> <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/07/01/flattr_bringt_uns_99850_euro_im_jun/" target="_blank">Erfolge</a> auf. Ob und inwiefern sich der Dienst von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Sunde" target="_blank">Peter Sunde</a> und Linus Olsson wirklich durchsetzt (vor allem auch außerhalb Deutschlands), steht noch in den Sternen. Dass aber überhaupt so viel über ihn gesprochen wird (potentielle Mitarbeiter der <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/07/13/online-redakteurin_gesucht/" target="_blank">taz</a> müssen Flattr kennen), spricht zumindest dafür, dass der Ansatz der richtige ist. Am Ende muss ein funktionierender Dienst nicht Flattr heißen.</p>
<p>Sascha Lobo etwa hat sich aus <a href="http://saschalobo.com/2010/07/05/warum-ich-nicht-flattre/" target="_blank">verschiedenen Gründen</a> dagegen entschieden, Flattr zu nutzen. Er kritisiert unter anderem, dass durch Flattr lediglich eine Umverteilung stattfindet:</p>
<blockquote><p>&#8220;Diese Grössenordnungen und die zu erwartende Marktdurchdringung lassen mich vermuten, dass bei Flattr ein mittelgroßer Haufen Blogger das Geld im Kreis herumreicht. Natürlich, und das ist an den <a href="http://carta.info/29987/deutschen-flattr-charts-im-juni/" target="_blank"> aktuellen, interessanten Zahlen</a> zu erkennen, profitieren davon eine Handvoll großer Blogs oder die <a href="http://taz.de/" target="_blank"> taz</a>*. Aber schon das flattr-Prinzip – man kann nur geflattrt werden, wenn man selbst flattrt – deutet stark darauf hin, dass die Vielzahl der kleineren Blogs die wenigen, größeren bezahlen werden. Als Fan der Umverteilung von oben nach unten ist mir das nur mäßig sympathisch.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ob und inwiefern Lobos Vermutung zutrifft, hängt letztlich auch davon ab, ob es innerhalb der Gesellschaft eine Nachfrage nach einem effizienten Online-Micropayment-Dienst gibt oder nicht. Ist der Durchschnittsbürger grundsätzlich nicht dazu bereit für Online-Inhalte zu zahlen, nutzt auch das beste System nichts.</p>
<p>Doch selbst wenn nur innerhalb der Blogosphäre Geld umverteilt wird, kann dies für den Anspruch des  Journalismus als vierte Gewalt nützlich sein. Was ist schlecht daran, wenn kleinere Blogs ihre hauptberuflichen Kollegen bei ihrer unabhängigen Arbeit unterstützen?</p>
<p>Besteht in der Gesellschaft allerdings diese Nachfrage, bleibt abzuwarten, ob Flattr eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkeffekt" target="_blank">kritische Masse</a> erreicht, die das  System langfristig trägt. Womöglich könnte dies sogar bei Printmedien zu dem Einsehen führen, dass für guten Journalismus nicht zwangsläufig und ausschließlich Bäume sterben müssen.</p>
<p>Eine weiterer Ansatz wäre, Flattr weiterzudenken: Könnten es NGOs in diesem Fall auch beim Fundraising einsetzen? &#8220;Grundsätzlich ist es ein sehr spannendes Instrument, auch um eine jüngere Zielgruppe anzusprechen&#8221;, sagt Gesine  Gernand von <a href="http://www.amnesty.de/" target="_blank">Amnesty International</a>, schränkt aber ein, dass es nur einseitig ginge: &#8220;Wir haben einen Menschenrechtsauftrag, unsere Aufgabe ist es nicht, Geld zu  verteilen.&#8221; Volker Gaßner, Teamleiter Presse, Recherche und Neue Medien von <a href="http://www.greenpeace.de/" target="_blank">Greenpeace</a> sieht das gleiche  Problem: &#8220;Unsere Spenden müssen wir satzungsgemäß anlegen und können sie nicht einfach weiterspenden.&#8221;</p>
<p>Aktuell ist es – wie von Lobo beschrieben – nicht möglich an Flattr teilzunehmen, ohne selbst Geld zu verteilen. Ein Zustand, der nicht zwingend in Stein gemeißelt ist: &#8220;Die Idee ist, dass User wissen sollen, dass sich hinter Beiträgen, die sie flattern, jemand befindet, der bereit ist, dies auch für andere zu tun. Wenn es  allerdings dadurch zum Beispiel für NGOs unmöglich ist, an Flattr  teilzunehmen, sollten wir dafür eine Lösung finden&#8221;, sagt Olsson von Flattr, der nun Kontakt zu NGOs aufnehmen will.</p>
<p>Doch das Flattr-Prinzip ist nicht das einzige Problem. &#8220;Wenn Spender für einen Flattr-Klick eine Quittung haben möchten, wäre der Aufwand im Hintergrund zu groß dafür&#8221;, erklärt Gaßner. Auch die Sicherheitsfrage  abseits der üblichen Bezahlverfahren wie Lastschrift und Kreditkarte ist derzeit noch ungeklärt: &#8220;Wir bei Amnesty agieren sehr restriktiv, um nicht in unsichere Fahrwasser zu geraten&#8221;, sagt Gernand.</p>
<p>Sie wird spannend zu beobachten sein, die Entwicklung von Flattr. Für diejenigen, die es selbst ausprobieren möchten, hat Olsson zehn Einladungen bereit gestellt:</p>
<p>4054076e664a4a426<br />
9569f8087683cf55a<br />
0cd830eb40762bdae<br />
c509010de4369abca<br />
fa62af58d8499f654<br />
ed21ef4e4f59f9e94<br />
e607491e1051b208b<br />
bd83951d9726c992f<br />
8009c9a7fd465f244<br />
4f0cad75819245e92</p>
<p>(Eine Bitte: Wer eine Einladung annimmt, möge dies in Kommentaren dazu schreiben.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2&amp;p=3538</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#zopr – Schafft Kommunikation Absatz?</title>
		<link>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3516</link>
		<comments>http://www.pr-fundsachen.de/?p=3516#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Desiree Grobecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR-Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[h_da]]></category>
		<category><![CDATA[IKuM]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Grupe]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Referenten]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Fink]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Pleil]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Knaus]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft-Online-PR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pr-fundsachen.de/?p=3516</guid>
		<description><![CDATA[Wer ein Seminar anbietet, braucht Teilnehmer. Wer Teilnehmer braucht, muss strategisch kommunizieren. Online? Offline? Wir setzen in unserer Kommunikation auf beide Wege &#8211; und sind dabei genau in der Situation, in der sich PR-Praktiker häufig befinden und von der wir in der Theorie nicht immer begeistert sind: Wir wollen durch Kommunikation unseren Absatz fördern &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><img class="alignleft" style="margin: 10px" src="http://www.pr-fundsachen.de/wp-content/uploads/2010/07/logo2.png" alt="Text" width="199" height="80" align="left" />Wer ein Seminar anbietet, braucht Teilnehmer. Wer Teilnehmer braucht, muss strategisch kommunizieren. Online? Offline? Wir setzen in unserer Kommunikation auf beide Wege &#8211; und sind dabei genau in der Situation, in der sich PR-Praktiker häufig befinden und von der wir in der Theorie nicht immer begeistert sind: Wir wollen durch Kommunikation unseren Absatz fördern &#8211; und dies mit geringem Budget.<a href="http://www.pr-fundsachen.de/wp-content/uploads/2010/07/logo.png"></a><a href="http://www.pr-fundsachen.de/wp-content/uploads/2010/07/logo.png"></a></p>
<p>Offline erreichen wir potentielle Teilnehmer wie PR-Praktiker, Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Alumni über personalisierte Einladungen. <a href="http://www.zukunft-onlinepr.de/2010/wp-content/themes/simplefolio/images/flyer_zukunftonlinepr.pdf" target="_blank">Den Flyer zum Seminar</a> verteilen wir zusätzlich auf Veranstaltungen. Relevante Medien erreichen wir über regionale und überregionale Presseverteiler. Ergänzend kontaktieren wir regionale Verbände, damit diese das Seminar in ihre Publikationen &#8211; wie beispielsweise Newsletter &#8211; aufnehmen.</p>
<p>Unseren Slogan “Twittern Sie nicht einfach drauf los” nehmen wir uns selbst zu Herzen und nutzen Social-Media strategisch. Im Zentrum steht die <a href="http://www.zukunft-onlinepr.de/2010/" target="_blank">Website</a>. Vernetzt mit Social Networks wie beispielsweise <a href="http://twitter.com/ZukunftOnlinePR" target="_blank">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/pages/Zukunft-Online-PR/128485270516250" target="_blank">Facebook</a> bietet sie allgemeine Informationen zum Seminar. Ergänzend sammeln wir Fundsachen zu Online-PR und begleiten die Entwicklung des Seminars. Wir beobachten aktuelle Diskussionen und nehmen aktiv an ihnen teil.</p>
<p>Mit der Offline- wie Online-Kommunikation schaffen wir einen Rahmen, um potentielle Teilnehmer dort abzuholen, wo sie sich befinden. Wie erfolgreich am Ende des Tages unsere Kommunikation sein wird und ob sich die gewünschte Zahl an Teilnehmern anmelden, wissen wir spätestens am 11. und 12. November, wenn wir uns in Darmstadt mit der Zukunft der Online-PR beschäftigen.</p>
<p>Was Sie tun können? Empfehlen Sie uns gerne weiter, oder – noch besser – kommen Sie im November nach Darmstadt zu <a href="http://www.zukunft-onlinepr.de/2010/" target="_blank">Zukunft Online-PR &#8211; Das Seminar</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pr-fundsachen.de/?feed=rss2&amp;p=3516</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
